Es gibt Momente in der politischen Geschichte eines Landes, in denen die Masken fallen. Momente, in denen die rhetorischen Schleier, die normalerweise über den Machtzentralen in Berlin liegen, gelüftet werden und den Blick freigeben auf das nackte, ungeschminkte Nervenkostüm der etablierten Parteien. Wir erleben gerade einen solchen Moment. Ein führender CDU-Politiker hat einen Satz ausgesprochen, der so absurd, so entlarvend und zugleich so erschreckend ist, dass man ihn sich eigentlich zweimal durchlesen muss, um zu glauben, dass er wirklich gesagt wurde.
„Wenn ein Beschluss ausschließlich dadurch zustande kommen kann, dass die Falschen zustimmen, dann wird er dadurch falsch.“
Lassen Sie diesen Satz einen Augenblick sacken. Es ist ein Offenbarungseid. Es ist die Bankrotterklärung des parlamentarischen Diskurses. In einer Demokratie sollte es um Inhalte gehen. Um die beste Lösung für das Land, um die sicherste Brücke, die günstigste Energie, die fairste Rente. Doch im Deutschland des Jahres 2025 scheint das nicht mehr zu gelten. Die Qualität eines Antrags wird nicht mehr an seinem Inhalt gemessen, sondern an der DNA derjenigen, die die Hand dafür heben. Willkommen in der absurden Welt der „Brandmauer“-Logik, in der Friedrich Merz und seine Union offenbar von einer fast schon panischen Angst getrieben werden.

Die „Falschen“ ™ – Ein Markenzeichen der Hilflosigkeit
Wer sind diese „Falschen“, vor denen die CDU solche Angst hat, dass sie lieber gute Anträge in die Tonne tritt, als sie mit einer Mehrheit zu verabschieden? Es ist natürlich die AfD. Jene Partei, die in den Umfragen mittlerweile stabil zwischen 25 und 27 Prozent rangiert und in Teilen Ostdeutschlands längst zur stärksten Kraft avanciert ist. Man muss diese Partei nicht mögen, man kann sie kritisieren, aber sie als politischen Aussätzigen zu behandeln, dessen bloße Zustimmung Gold zu Blei verwandelt, ist ein gefährliches Spiel mit den demokratischen Grundprinzipien.
Ein ehemaliger aktiver CDU-Politiker, der die Partei noch aus den Zeiten vor der großen Merkel-Wende kennt, findet dafür klare Worte: „Das kannst du dir nicht mehr ausdenken.“ Er beschreibt eine Partei, die ihren moralischen Kompass verloren hat und sich in ideologischen Schützengräben verschanzt, statt Realpolitik zu betreiben. Für ihn ist die CDU „marode“, „kaputt“, eine „zerstörte Partei“. Und er benennt auch die Verantwortliche für diesen Niedergang: Angela Merkel.
Die Transformation der Union von einer stolzen konservativen Kraft unter Helmut Kohl hin zu einer Partei, die in vielen gesellschaftspolitischen Fragen kaum noch von der SPD oder den Grünen zu unterscheiden ist, hat tiefe Wunden hinterlassen. Viele Stammwähler fühlen sich heimatlos. Die Mitgliederzahlen sanken über Jahre, und wer heute noch in der CDU ist, muss oft eine kognitive Dissonanz aushalten, die schmerzt. Die Basis steht oft noch rechts, während die Führung in Berlin den Applaus des linken Mainstreams sucht.
Der „historische Sündenfall“ und die Nazi-Keule
Die Nervosität in der CDU-Zentrale muss immens sein. Wie sonst lässt sich erklären, dass interne Stimmen nun vor einer Zusammenarbeit mit der AfD warnen und dabei Vokabeln wie „historischer Sündenfall“ verwenden? Der Vergleich mit den dunkelsten zwölf Jahren der deutschen Geschichte wird einmal mehr bemüht, um politische Konkurrenten zu delegitimieren.
Unser Insider nennt das „ekelerregend“ und „abstoßend“. Und in der Tat: Wer die heutige politische Situation, so polarisiert sie auch sein mag, mit den Gräueltaten der Nationalsozialisten gleichsetzt, verharmlost am Ende die wirklichen Verbrechen der Vergangenheit. Es ist eine Verzweiflungstat. Eine Drohkulisse, die aufgebaut wird, um die eigenen Reihen geschlossen zu halten. „Bürgerlich christliche Parteien haben sich in Deutschland schon einmal historisch versündigt“, heißt es da warnend aus Unionskreisen. Die Botschaft ist klar: Wer mit der AfD stimmt, ist quasi mitverantwortlich für den Untergang des Abendlandes.
Doch verfängt diese Rhetorik noch? Wenn ein Viertel der Wähler sich bereits für die Alternative entschieden hat, wirkt diese moralische Keule zunehmend stumpf. Sie wirkt nicht wie eine Warnung aus Stärke, sondern wie ein Schrei aus purer Angst. Angst vor dem Machtverlust. Angst davor, dass nach den Landtagswahlen 2026 oder spätestens 2029 die Karten völlig neu gemischt werden könnten. „Ich hoffe, wir werden in einem anderen Land leben“, sagt der Kritiker im Video. Und er meint damit kein dystopisches Szenario, sondern einen Hoffnungsschimmer. Die Hoffnung, dass das politische Kartell aufgebrochen wird.

Schlaglöcher als Symbol der Staatskrise
Während in den Hinterzimmern des Bundestages über Brandmauern und „falsche Mehrheiten“ philosophiert wird, sieht die Realität draußen auf der Straße anders aus. Und zwar ganz wörtlich. Wer heute mit dem Auto durch Deutschland fährt, braucht gute Stoßdämpfer und noch bessere Nerven.
„Was ist das für ein Schrott? Warum fahre ich hier?“, fragt sich der frustrierte Bürger, während sein Wagen durch Kraterlandschaften holpert, die man eher in einem Kriegsgebiet vermuten würde als in einer der führenden Industrienationen der Welt. Wir zahlen Höchststeuersätze, wir werden zur Kasse gebeten bei jeder Gelegenheit, und was bekommen wir zurück? Eine Infrastruktur, die vor unseren Augen zerfällt.
Brücken sind gesperrt, Autobahnen gleichen Flickenteppichen, und wenn mal repariert wird, dann dauert es Monate für wenige Meter. Ein Beispiel vom Niederrhein zeigt den ganzen Irrsinn: Da müssen Anwohner monatelang halbstündige Umwege fahren, weil eine kleine Brücke, die bei der Flut zerstört wurde, Jahre später immer noch nicht repariert ist. „Kannst du dir nicht mehr ausdenken“, ist der Satz der Stunde.
Dieser Zerfall der Infrastruktur ist kein Naturgesetz. Er ist das Ergebnis von Jahrzehnten politischer Vernachlässigung. Es ist das Erbe von 16 Jahren Merkel und der nahtlosen Fortsetzung durch die Ampel. Wenn Geld da ist, fließt es in “Radwege in Peru” oder eine 11 Milliarden schwere Entwicklungshilfe, während hierzulande der Asphalt aufbricht. Das ist es, was die Menschen wütend macht. Nicht abstrakte Demokratiedebatten, sondern das Gefühl, dass der Staat seine Kernaufgaben nicht mehr erfüllt, während er die Bürger gleichzeitig moralisch belehrt.
Politik am Bürger vorbei
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat festgestellt, dass das durchschnittliche CDU-Mitglied weiter rechts steht als die Parteiführung. Doch Friedrich Merz scheint entschlossen, den Kurs der Mitte-Links-Anpassung beizubehalten, wohl in der Hoffnung, als kleiner Partner der Grünen oder der SPD irgendwie an der Macht zu bleiben. Doch diese Rechnung geht immer weniger auf.
Alice Weidel präsentierte kürzlich einen 12-Punkte-Plan zur Rettung der deutschen Wirtschaft. Ein Plan, der laut Medienberichten zu zwei Dritteln aus klassischen CDU-Forderungen besteht: Energiepreise runter, CO2-Steuer weg, Bürokratieabbau. Doch statt zuzustimmen und dem Land zu helfen, wird der Plan abgelehnt. Warum? Weil er von den „Falschen“ kommt.
Das ist der Kern des Problems. Wir leisten uns eine Politik der Eitelkeiten auf dem Rücken des Wohlstands. Die Migrationswende bleibt aus, die Staatsausgaben explodieren, und die Wirtschaft stagniert. Die Brandmauer ist längst keine Schutzmauer für die Demokratie mehr, sondern eine Gefängnismauer für den gesunden Menschenverstand.

Das Ende der Geduld
Die Umfragen sprechen eine deutliche Sprache. Nicht einmal mehr jeder dritte Bürger glaubt, dass die aktuelle Regierung bis 2029 durchhält. Viele hoffen auf ein vorzeitiges Ende, auf ein „Weihnachtsgeschenk“ in Form von Neuwahlen. Die Menschen spüren, dass es so nicht weitergehen kann. Dass ein „Weiter so“ mit den gleichen Köpfen und den gleichen Mechanismen in den Abgrund führt.
Die Panik bei Friedrich Merz und in der CDU-Zentrale ist also berechtigt. Aber sie ziehen die falschen Schlüsse. Statt sich auf ihre konservativen Wurzeln zu besinnen und eine echte Alternative zur linken Politik anzubieten, mauern sie sich ein. Sie diffamieren den politischen Wettbewerber und damit Millionen von Wählern.
Doch Geschichte lässt sich nicht aufhalten. Wenn die etablierten Parteien die Probleme nicht lösen – die kaputten Straßen, die unkontrollierte Migration, die wirtschaftliche Rezession –, dann werden die Wähler sich Alternativen suchen. Egal, wie sehr davor gewarnt wird. Und vielleicht ist genau das der „Hoffnungsschimmer“, von dem im Video die Rede ist. Dass am Ende die Realität über die Ideologie siegt. Dass irgendwann auch in Berlin die Erkenntnis reift: Ein richtiger Beschluss bleibt richtig, egal wer ihm zustimmt. Und ein kaputtes Land wird nicht dadurch heile, dass man die Opposition verteufelt.
Es bleibt spannend in Deutschland. Und eines ist sicher: Die Bürger schauen mittlerweile sehr genau hin, wer Politik für das Land macht – und wer nur Politik für den eigenen Machterhalt betreibt.
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