In den dunkelsten Kapiteln der deutschen Geschichte steht ein Name, der untrennbar mit dem Horror des nationalsozialistischen Terrors verbunden ist. Heinrich Himmler. Als Reichsführer SS und einer der mächtigsten Männer im Dritten Reich trug er die Hauptverantwortung für die systematische Ermordung von Millionen Menschen.
Seine Geschichte ist die Geschichte eines Mannes, der aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammte und zum Architekten des Holocaust wurde. Heinrich Lold Himler wurde am 7. Oktober 1900 im Bayerischen München geboren. Sein Vater Gepard Himmler war ein strenger katholischer Gymnasiallehrer und ehemaliger Prinzenerzieher am bayerischen Königshof.
Die Familie gehörte zum konservativen Bildungsbürgertum und von Anfang an wurde Heinrich eine strenge preußisch geprägte Erziehung zu Teil. Als Kind war Heinrich körperlich schwach und kränklich. Er litt unter verschiedenen Beschwerden und wurde von seinen Klassenkameraden oft gehänselt. Diese frühen Erfahrungen prägten seinen Charakter nachhaltig.
Der junge Himmler entwickelte einen Minderwertigkeitskomplex, den er später durch fanatischen Ehrgeiz und unbarmherzige Härte zu kompensieren versuchte. Während des ersten Weltkriegs wollte Heinrich unbedingt Soldat werden. Doch als er endlich alt genug war, war der Krieg bereits vorbei. Im Januar 1919 begann er seine Offizierssausbildung, doch der Waffenstillstand vom November 1918 machte seine militärischen Ambitionen zu nichte.
Diese verpasste Gelegenheit, sich im Kampf zu beweisen, sollte ihn sein ganzes Leben lang verfolgen. Nach dem Krieg studierte Himmler Landwirtschaft an der technischen Hochschule München. Er schloss sein Studium im August 1922 ab. Doch seine wahren Interessen lagen bereits woanders. Die politischen Wirren der Weimarer Republik, die Demütigungen des Versailler Vertrags und die wirtschaftliche Not zogen ihn in den Bann der aufkommenden völkischen Bewegung.
Schon in seiner Studentenzeit zeigte Himler ein obsessives Interesse an germanischer Mythologie und Rassenlehre. Er führte akribisch Tagebuch und dokumentierte seine Gedanken über Reinheit, Ehre und nationale Erneuerung. Diese frühen Aufzeichnungen offenbaren bereits die ideologischen Grundlagen seines späteren Handelns. Im August 1923 nahm Himmler am gescheiterten Hitler Ludendorf Putsch in München teil.
Er trug die Reichskriegsflagge einer paramilitärischen Gruppe, war aber nicht im Zentrum des Geschehens. Dennoch war dies sein Eintritt in die nationalsozialistische Bewegung, die sein weiteres Leben bestimmen sollte. In den folgenden Jahren arbeitete Himler zunächst als Geflügelzüchter, doch sein Hauptaugenmerk galt der Politik.
Im August 1925 wurde er stellvertretender Gauleiter der NSDAP in Niederbayern. Bereits damals fiel er durch seinen Fleiß, seine Pedanterie und seine organisatorischen Fähigkeiten auf. Am Juli heiratete er Margarete Boden, eine Krankenschwester, die sieben Jahre älter war als er. Die Ehe mit Margarete war von Anfang an problematisch.

Himler war emotional distanziert und völlig von seiner politischen Mission besessen. Das Paar bekam eine Tochter Gudrun, geboren im August 1929, die Himmler abgöttisch liebte. Später unterhielt er eine langjährige Affäre mit seiner Sekretärin Hedwig Pothast, mit der er zwei weitere Kinder hatte. Der entscheidende Wendepunkt in Himmlers Karriere kam im Januar 1929, als Hitler ihn zum Reichsführer SS ernannte.
Zu diesem Zeitpunkt war die Schutzstaffel kurz SS noch eine kleine Einheit von etwa 280 Mann, die der SA unterstellt war. Doch Himler hatte große Pläne für diese Organisation. Mit fanatischer Energie begann Himler die SS umzubauen. Er rekrutierte gezielt Mitglieder, die seinen Vorstellungen von einer arischen Elitetruppe entsprachen. Körpergröße, Aussehen und angebliche rassische Reinheit wurden zu Auswahlkriterien.
Die SS sollte nicht nur eine Leibgarde sein, sondern eine ideologische Elite des Nationalsozialismus. Himler entwickelte ein umfassendes Auswahlsystem für SS-Mitglieder. Bewerber mußten einen sogenannten Ahnennachweis erbringen, der ihre angeblich reine arische Abstammung bis ins 18.
Jahrhundert zurückdokumentieren sollte. Für S.Offiziere wurde dieser Nachweis sogar bis ins Jahr gefordert. Diese absurden Anforderungen spiegelten Himmlers Obsession mit Rassenreinheit wieder. Als die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 die Macht ergriffen, stand Himmler bereits an der Spitze einer schlagkräftigen Organisation. Im Märzin3 wurde er zum Polizeipräsidenten von München ernannt.
Dies war der Beginn seiner Kontrolle über den deutschen Polizeiapparat. Der Juni 1934 brachte die sogenannte Römaffäre oder die Nacht der langen Messer. Himmler und sein ehrgeiziger Stellvertreter Reinhard Heidrich spielten eine zentrale Rolle bei der Ausschaltung der SA Führung unter Ernst Röm. Durch geschickte Intrigen überzeugten sie Hitler, daß Röm einen Putsch plane.
Die folgende Mordaktion festigteHimmlers Position erheblich und machte die SS zur dominierenden Macht im Terrorsystem des Dritten Reichs. Im April 1934 wurde Himler zum Inspekteur der geheimen Staatspolizei in Preußen ernannt. Innerhalb kurzer Zeit kontrollierte er die Gestapo im gesamten Reich. Im Juni6 wurde er zum Chef der deutschen Polizei ernannt, womit er Kontrolle über die gesamte Polizeigewalt im Deutschen Reich hatte.
Himmler baute systematisch ein Netzwerk von Konzentrationslagern auf. Das erste KZ in Dachau, das im März 1933 eröffnet wurde, diente als Modell. Unter seiner Führung wuchs das System zu einem gewaltigen Apparat der Unterdrückung und Vernichtung heran. Die Konzentrationslager wurden zu Orten unvorstellbarer Grausamkeit, in denen politische Gegner, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und viele andere verfolgte Gruppen litten und starben.
Seine Obsession mit Rassenideologie kannte keine Grenzen. Himler glaubte fanatisch an die Überlegenheit der sogenannten arischen Rasse und widmete sich pseudowissenschaftlichen Projekten, die diese Ideologie stützen sollten. Im Dezember 1935 gründete er die Organisation Lebensborn, die der angeblichen Aufzucht rassisch wertvoller Kinder dienen sollte.
Die Lebensborne Eininrichtungen waren Teil von Himmlers bizarrem Plan, eine neue germanische Herrenrasse zu züchten. Unverheiratete Mütter, die den rassischen Kriterien entsprachen, konnten dort anonym ihre Kinder zur Welt bringen. Die Kinder sollten von ausgewählten SSfamilien adoptiert werden.
Während des Krieges wurden auch Kinder aus besetzten Gebieten geraubt, wenn sie arisch aussahen und zwangsgermanisiert. Himler war fasziniert von Mystik, Okkultismus und germanischer Mythologie. Er gründete im Juli 1935 die Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe, die angeblich wissenschaftliche Untersuchungen zur germanischen Vorgeschichte durchführen sollte.
In Wahrheit wurden unter diesem Deckmantel absurde pseudowissenschaftliche Theorien entwickelt und grausame medizinische Experimente in Konzentrationslagern durchgeführt. Die Weelsburg in Westfalen wurde ab 1934 zu Himmlersideologischem Zentrum umgebaut. Er träumte davon, die Burg zu einer Art SS-Kathedrale zu machen, einem spirituellen Mittelpunkt für seine Eliteorganisation.
Dort sollten rituelle Zeremonien stattfinden, die an mittelalterliche Ritterorden erinnerten. Himler sah sich selbst als Nachfolger der Deutschritter und die SS als modernen Ritterorden. Seine okkulten Vorstellungen gingen so weit, dass er an Reinkarnation glaubte und überzeugt war, die Wiedergeburt des Sachsenkönigs Heinriches I.
zu sein, der im Jahr 919 gestorben war. Er ließ aufwendige archäologische Expeditionen finanzieren, um angebliche Beweise für die Überlegenheit der germanischen Rasse zu finden, von Tibet bis nach Skandinavien. Mit dem Überfall auf Polen am. September 1939 begann der Zweite Weltkrieg und mit ihm entfaltete sich die volle Brutalität des nationalsozialistischen Terrors.

Himmler spielte eine zentrale Rolle bei der Planung und Durchführung des Holocaust. Die sogenannte Endlösung der Judenfrage war das abscheulichste Verbrechen, das unter seiner Verantwortung begangen wurde. Im September 1941 begannen die ersten systematischen Massenerschießungen von Juden in den besetzten Gebieten der Sowjetunion.
Die Einsatzgruppen der SS, die direkt Himmler unterstanden, ermordeten hunderttausende Menschen. Doch diese Methode erschien den Planern des Völkermords als zu ineffizient und psychisch belastend für die Täter. Im Januar 1942 fand die Wannseekonferenz statt, bei der die organisatorischen Details der systematischen Ermordung der europäischen Juden besprochen wurden.
Himmler war nicht persönlich anwesend, doch sein Stellvertreter Reinhard Heidrich leitete die Konferenz. Die Beschlüsse wurden unter Himmlers direkter Aufsicht umgesetzt. Die Vernichtungslager Auschwitz-Bkenau, Treplink, Sobibor, Belzek, Celmno und Maidanek wurden zu industriellen Tötungsfabriken.
Himler besuchte mehrfach diese Orte des Grauens. Im Juli 1942 war er persönlich bei einer Vergasung in Auschwitz anwesend, was selbst für ihn offenbar eine Belastung darstellte, obwohl er die treibende Kraft hinter diesem System war. Himler entwickelte eine perfide Bürokratie des Todes. Jeder Schritt des Vernichtungsprozesses wurde akribisch dokumentiert und verwaltet.
Die Ermordung von Millionen Menschen wurde in Statistiken, Deportationsplänen und Verwaltungsaken festgehalten. Diese erschreckende Rationalisierung des Massenmords zeigt, wie ein moderner Staat seine administrativen Fähigkeiten für das absolut Böse einsetzen kann. Unter Himlers Verantwortung wurden in den Konzentrationslagern grauenhafte medizinische Experimente an Häftlingen durchgeführt.
SS-Ärzte wie Josef Mengele in Auschwitz führten Versuche durch, die jeder medizinischen Ethik hohen sprachen. Menschen wurden ohne Betäubung operiert, mit tödlichen Krankheiten infiziert oder extremen Bedingungen ausgesetzt, um die Grenzenmenschlicher Belastbarkeit zu testen. Diese Experimente dienten angeblich militärischen oder wissenschaftlichen Zwecken.
In Wirklichkeit waren sie Folter und Mord unter dem Deckmantel der Forschung. Himler genehmigte persönlich viele dieser Versuche und zeigte sich interessiert an den Ergebnissen. Die Opfer dieser Experimente erlitten unbeschreibliche Qualen und die meisten starben dabei oder an den Folgen. Im September 1942 genehmigte Himmler Experimente an Häftlingen in Dachau, bei denen Menschen in eiskaltes Wasser getaucht wurden, um Erfrierungen zu studieren.
Andere wurden extrem Unterdruck ausgesetzt, um die Auswirkungen großer Höhen zu untersuchen. Diese sogenannte Forschung hatte keinerlei wissenschaftlichen Wert und diente nur als Vorwand für sadistische Grausamkeiten. Während des Krieges expandierte Himmlers Machtbereich kontinuierlich. Im Augustin wurde er zum Reichsinnenminister ernannt.
Die Waffen SS, der militärische Arm seiner Organisation, wuchs zu einer gewaltigen Streitmacht von etwa 900.000 Mann heran. Himler träumte davon, dass die SS zum Kern eines zukünftigen großgermanischen Reiches werden würde. Seine Befehle waren von unerbittlicher Härte geprägt. Er ordnete die vollständige Vernichtung ganzer Dörfer an, wenn auch nur der geringste Verdacht auf Partisanenunterstützung bestand.
In den besetzten Gebieten der Sowjetunion wurden nach Himmlers Befehlen hunderttausende als angebliche Partisanen ermordet, darunter unzählige Zivilisten. Die Waffen SS verübte zahlreiche Kriegsverbrechen an der Front. Die Division Das Reich ermordete im Juni4 die gesamte Bevölkerung des französischen Dorfes Orad Sürglan, 642 Menschen, darunter 205 Kinder.
In Italien beging die SS Division Leibstand Adolf Hitler, das Massaker von Marzabotto, bei dem im September und Oktober 1944 über 700 Zivilisten ermordet wurden. Im Juli 1944, nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli erhielt Himmler zusätzliche Machtbefugnisse. Er wurde zum Befehlshaber des Ersatzhees ernannt und war maßgeblich an der brutalen Verfolgung der Widerstandskämpfer beteiligt.
Über 5000 Menschen wurden im Zusammenhang mit dem Attentat hingerichtet. Himmler ließ die Verschwörer des 20. Juli auf grausamste Weise hinrichten. Viele wurden an Fleischerhaken aufgehängt und langsam erwirkt, während die Hinrichtungen gefilmt wurden, damit Hitler die Aufnahmen ansehen konnte. Die Familien der Verschwörer wurden in sippenhaft genommen, ein mittelalterliches Prinzip, das Himmler wieder einführte.
Als sich im Herbst die militärische Lage für Deutschland zunehmend verschlechterte, begann Himmler erstmals über alternative Szenarien nachzudenken. Der Mann, der jahrelang absolute Loyalität gepredigt hatte, begann heimlich Kontakte zu den Westalliierten zu suchen. Dies geschah in der warhaften Hoffnung, er könne eine Einigung erzielen, bei der er selbst eine Rolle spielen würde.
Im Januar 1945 wurde Himler von Hitler zum Oberbefehlshaber der Heresgruppe Weichsel ernannt. Doch Himler war kein Militärstratege. Seine militärische Führung war ein Disaster. Er war überfordert und unfähig, den sowjetischen Vormarsch aufzuhalten. Im März 1945 wurde er von diesem Kommando entbunden. In den letzten Kriegswochen wurden Himmlers Versuche mit den Westalliierten zu verhandeln immer verzweifelter.
Im April 1945 traf er sich heimlich mit dem schwedischen Diplomaten Graf Volke Bernardotte und bot die Kapitulation Deutschlands gegenüber den Westmächten an. nicht jedoch gegenüber der Sowjetunion. Dies war nicht nur militärisch absurd, sondern auch ein klarer Verrat an Hitler. Himler glaubte in seiner Verblendung, dass die Westalliierten ihn als Partner gegen die Sowjetunion akzeptieren würden.
Er verstand nicht, dass er für die Alliierten einer der meist gesuchten Kriegsverbrecher war, nicht ein möglicher Verhandlungspartner. Seine Selbstüberschätzung kannte selbst in diesen letzten Tagen keine Grenzen. Als Hitler am 23. April 1945 von Himmlers Verhandlungsversuchen erfuhr, war seine Reaktion voller Wut und Enttäuschung.
Er entließ Himmler aus allen Ämtern und ordnete seine Verhaftung an. Der treue Heinrich, wie Hitler ihn einst genannt hatte, war zum Verräter geworden. Nach Hitlers Selbstmord am 30. April 1945 versuchte Himler unterzutauchen. Er rasierte sich den Schnurrbart ab und trug eine Augenklappe, um seine Identität zu verschleiern. Mit gefälschten Papieren auf den Namen Heinrich Hitzinger versuchte er in Richtung Bayern zu fliehen. Am 21.
Mai 1945 wurde Himmler an einem britischen Kontrollpunkt bei Bremer FDde festgenommen. Zunächst erkannten die britischen Soldaten ihn nicht, doch als die Identitätsprüfung intensiver wurde, gab er sich zu erkennen. Die Briten waren schockiert, einen der meist gesuchten Kriegsverbrecher vor sich zu haben.
Man brachte Himmler zum Verhörszentrum in Lüneburg. Dort sollte er durchsucht und verhört werden. Die britischen Offiziere wußten, daß Himmlermöglicherweise eine Giftkapsel bei sich trug und versuchten ihn gründlich zu untersuchen. Doch trotz aller Vorsicht gelang es Himmler im entscheidenden Moment eine Zyanalikapsel zu zerbeißen, die er in seinem Mund versteckt hatte.
Am 23. Mai 1945 gegen 23:14 Uhr starb Heinrich Himmler durch Selbstmord. Die britischen Ärzte versuchten noch ihn zu retten, doch das Gift wirkte zu schnell. So entzog sich einer der Hauptverantwortlichen für den Holocaust der Gerichtsbarkeit. Er würde sich niemals für seine Verbrechen vor einem internationalen Tribunal verantworten müssen.
Sein Leichnah wurde in einem unmarkierten Grab irgendwo in der Lüneburger Heide verschart. Der genaue Ort wurde bewusst geheim gehalten, um zu verhindern, dass das Grab zu einer Pilgerstätte für Neonazis werden könnte. So endete das Leben eines Mannes, der für den Tod von Millionen verantwortlich war, in Anonymität und Schande.
Kurz vor seinem Tod hatte Himler noch versucht, den britischen Offizieren zu erklären, dass er nur seine Pflicht erfüllt habe. Er zeigte keinerlei Reue oder Einsicht in das Ausmaß seiner Verbrechen. Bis zum letzten Moment blieb er ein überzeugter Nationalsozialist, unfähig oder unwillig, die moralische Dimension seiner Taten zu begreifen.
Heinrich Himmlers Leben steht exemplarisch für die Banalität des Bösen. Er war kein dämonischer Unmensch, sondern ein pedantischer Bürokrat, der mit erschreckender Effizienz ein System des Massenmords organisierte. Seine Akten zeigen einen Mann, der Völkermord mit dergleichen Akribie verwaltete, mit der andere Steuererklärungen ausfühlen.
Die Verbrechen, die unter seiner Verantwortung begangen wurden, sind unfassbar. 6 Millionen Juden wurden im Holocaust ermordet, dazu Millionen von Polen, sowjetischen Kriegsgefangenen, Cinti und Roma, Menschen mit Behinderungen, politischen Gegnern und vielen anderen. Die Konzentrationslager, die unter seinem Befehl betrieben wurden, waren Orte systematischer Vernichtung.
Himmlers Geschichte lehrt uns, dass das absolut Böse nicht notwendigerweise in monströser Gestalt erscheint. Es kann sich hinter einer Fassade von Ordnung, Disziplin und Pflichterfüllung verbergen. Die Mechanismen, die den Holocaust ermöglichten, die Bürokratisierung des Mordens, die Entmenschlichung der Opfer, die Fragmentierung der Verantwortung wurden unter Himmlers Leitung perfektioniert.
Die SS unter Himmler war verantwortlich für die Ermordung von schätzungsweise 11 bis 14 Millionen Menschen. Diese Zahl umfasst die Opfer des Holocaust, die Opfer der Einsatzgruppen, die Ermordeten in den Konzentrationslagern, die Opfer medizinischer Experimente und die zahllosen anderen Menschen, die dem Terror der SS zum Opfer fielen.
Die Erinnerung an Heinrich Himmler und seine Taten muss wach gehalten werden, nicht um einen Mann zu dämonisieren, sondern um zu verstehen, wie ein zivilisierter Staat in die Barberei abgleiten kann. Seine Geschichte ist eine Mahnung an alle Generationen wachsam zu bleiben gegenüber Ideologien der Ausgrenzung und des Hasses und niemals zu vergessen, wohin sie führen können.
Das Vermächtnis Heinrich Himlers ist eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte. erinnert uns daran, dass die Zivilisation fragil ist und dass jede Generation aufs Neue die Verantwortung trägt für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und die Würde jedes einzelnen einzustehen. Die Greultaten, die unter seiner Führung begangen wurden, dürfen niemals vergessen oder relativiert werden.
Sie sind eine ewige Warnung vor den Abgründen, in die eine Gesellschaft stürzen kann, wenn Hass, Ideologie und Machtstreben die Oberhand gewinnen über Menschlichkeit und Vernunft. Okay.
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