So lief die kurze Romanze zwischen AfD-Politiker aus MV und den Familienunternehmern

Kämpft um den Einzug ins Schweriner Schloss: Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Leif-Erik Holm.
(Foto: dpa)
Die AfD und die Wirtschaft – ein Thema mit Richtungswechseln, Rückwärtsrollen und reichlich Konfliktstoff. Mittendrin: Leif-Erik-Holm, Konkurrent von Manuela Schwesig.
AfD-Politiker sind in der Regel hart nehmen – die Rechtspopulisten sind es fast schon gewohnt, dass ihnen oftmals der politische Gegenwind scharf ins Gesicht bläst. Insofern hatte sich der AfD-Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm schon gefreut, dass ihn im Oktober der Verband der Familienunternehmer zu einem parlamentarischen Abend eingeladen hatte – offensichtliches Motto des Verbandes: Man wolle auch mit der AfD über die Wirtschaftspolitik ins Gespräch kommen.
Doch der Annäherungsversuch der Familienunternehmer endete in einer Kehrtwende. Begründung des Verbandes: Man habe AfD-Politiker eingeladen, „damit sie auch von uns hören, dass ihr Programm wirtschaftsfeindlich ist und dem Standort Deutschland schadet“.
Doch wie „wirtschaftsfeindlich“ ist die AfD? Mit dieser Frage der Nordkurier Mediengruppe konfrontiert, antwortete Holm: „Überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie sei sehr wirtschaftsfreundlich, hat sogar der deutsche Top-Ökonomen Prof. Hans-Werner Sinn gesagt. Natürlich hat er auch Kritik, aber damit verpufft die Mär von der wirtschaftsfeindlichen Partei. Und genauso bekomme ich das auch aus der Wirtschaft gespiegelt, das war auf dem Abend der Familienunternehmer nicht anders. Es gibt enorme Schnittmengen, und immer mehr Unternehmer setzen ihre Hoffnungen in uns.“
Er sei selbst studierter Volkswirt und sehe, wie die „Altparteien“ das Land in wechselnden Konstellationen in den Niedergang führen würden. Holm weiter: „Eine billionenteure Energiewende ins Nichts, immer höhere Steuern und Abgaben, ein Bürokratie-Moloch, wer will denn noch in Deutschland investieren? Kein Wunder, dass immer mehr Arbeitsplätze ins Ausland wandern.“

Die AfD als „Reiche-Leute-Partei“?
Aber warum will die Wirtschaft nichts mit der AfD zu tun haben? Hat die Wirtschaft Angst vor der Brandmauer? „Das hat die Kurzzeitromanze mit den Familienunternehmern wohl deutlich gezeigt. Es glaubt doch niemand, dass die Herrschaften vergessen hatten, vorher unser Programm zu studieren und nach der Lektüre plötzlich anders dachten. Ist doch völlig klar, es war der Druck der Konkurrenz und ihrer linken ,NGO’-Helferlein. Campact und Co. haben eine wirklich ekelhafte Kampagne angezettelt, um widerspenstige Unternehmer zu denunzieren. Und wenn man irgendwie Geld verdienen muss, hält mancher diesem Druck leider nicht stand.“
Aber, sagt Holm auch: „Die Leute sind nicht doof. Sie sehen das.“ Den Vorwurf, die AfD sei eine „Reiche-Leute-Partei“ und ihr Wirtschaftsprogramm sei „unsozial“, bezeichnete der Landtagsabgeordnete aus Mecklenburg-Vorpommern als „Blödsinn“. Fakt sei, dass die AfD bei unsinnigen Staatsausgaben sparen möchte. Was heißt das konkret? „Wir werden bei Migration, Energie-Unsinn, Auslandsmilliarden sparen und dann all die Fleißigen entlasten, denen netto immer weniger übrigbleibt. Diese Bestrafung der Leistungsträger, von der Krankenschwester bis zum Ingenieur, werden wir beenden“, betonte Holm.
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