In diesen frostigen Dezembertagen des Jahres 2025 weht ein eisiger Wind durch die Gassen von Brüssel, der weitaus mehr als nur die winterliche Kälte mit sich bringt. Es ist die Atmosphäre eines politischen Epochenwechsels, der sich in den prächtigen Sälen des Europa-Gebäudes während des jüngsten Gipfeltreffens manifestierte. Inmitten der glitzernden Weihnachtsbeleuchtung und der üblichen diplomatischen Floskeln ist etwas zerbrochen, das jahrelang mühsam als unumstößliche Einheit verkauft wurde. Viktor Orbán, der ungarische Ministerpräsident, hat das getan, was in den Zirkeln der Macht bisher als undenkbar galt: Er hat Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, nicht nur kritisiert, sondern sie vor den Augen der versammelten Staats- und Regierungschefs sowie der Weltpresse regelrecht bloßgestellt. Damit ist eine Debatte entbrannt, die bisher nur in den Randbereichen des politischen Diskurses geführt wurde, nun aber wie ein Elefant im Raum steht – die Frage nach dem tatsächlichen Zerfall der Europäischen Union.

Was sich in jener schicksalhaften Nacht im Dezember abspielte, war weit mehr als nur ein diplomatisches Geplänkel. Orbán nutzte die Bühne des Gipfels, um eine Bilanz der Amtszeit von der Leyens zu ziehen, die an Schärfe und Direktheit kaum zu überbieten war. Während die Kommissionspräsidentin versuchte, die Einigung auf ein 90-Milliarden-Euro-Paket für die Ukraine als großen Erfolg ihrer Führungsstärke zu inszenieren, entlarvte Orbán die Fragilität dieses Deals. Er wies darauf hin, dass diese Einigung nur durch massiven Druck und fragwürdige finanzielle Konstruktionen zustande gekommen war, die die kommenden Generationen in eine beispiellose Schuldenfalle treiben könnten. Orbáns Vorwurf wog schwer: Unter von der Leyen sei die EU von einer Wertegemeinschaft zu einer „Bürokratie-Diktatur“ verkommen, die ihre eigenen Regeln missachtet, sobald es den ideologischen Zielen der Brüsseler Elite dient. Dieser Moment der Bloßstellung war der Wendepunkt eines Gipfels, der eigentlich die Handlungsfähigkeit Europas demonstrieren sollte, stattdessen aber dessen tiefe Zerrissenheit offenbarte.
Die Worte des ungarischen Premiers fielen auf fruchtbaren Boden, da sich die geopolitische Lage im Jahr 2025 dramatisch verändert hat. Mit der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus hat Orbán einen Verbündeten gewonnen, der seine Skepsis gegenüber dem Brüsseler Zentralismus teilt und die EU-Kommission offen als irrelevant bezeichnet. Die Allianz zwischen Budapest und Washington hat ein neues Kraftzentrum geschaffen, das die bisherige Führungsrolle von Deutschland und Frankreich massiv infrage stellt. Friedrich Merz, der deutsche Bundeskanzler, sah sich in Brüssel in einer unmöglichen Position gefangen. Einerseits muss er die Stabilität der Union garantieren, andererseits spürt er den massiven Druck der wirtschaftlichen Realität im eigenen Land, die durch die hohen Energiepreise und die regulatorische Last aus Brüssel zunehmend gelähmt wird. Orbáns Angriff auf von der Leyen traf somit auch Merz ins Mark, da er die Ohnmacht der nationalen Regierungen gegenüber einer sich verselbstständigenden EU-Bürokratie thematisierte.

Orbán nutzte seine Redezeit, um die großen Versprechen der Union der letzten Jahre eines nach dem anderen zu zerpflücken. Er sprach über den „Grünen Deal“, den er als wirtschaftliches Selbstmordprogramm bezeichnete, das die europäische Industrie in die Flucht treibt und den Wohlstand des Kontinents zerstört. Er sprach über die Migrationspolitik, die trotz unzähliger Gipfelbeschlüsse keine Lösung gefunden hat und die kulturelle Identität der Nationalstaaten bedroht. Und er sprach vor allem über das Ende des Konsensprinzips, das einst das Herzstück der europäischen Integration war. Wenn Brüssel beginnt, souveräne Staaten durch den Entzug von Geldern zu erpressen oder durch „verstärkte Zusammenarbeit“ Mehrheiten zu erzwingen, dann, so Orbán, sei der Geist der Gründerväter endgültig begraben worden. In diesem Moment wurde deutlich, dass es nicht mehr nur um einzelne politische Sachthemen geht, sondern um die Existenzberechtigung der EU in ihrer jetzigen Form.
Die Bloßstellung von der Leyens durch Orbán war auch ein Angriff auf deren persönliche Integrität. Er erinnerte an die intransparenten Impfstoffbeschaffungen während der Pandemie und an die mangelnde Rechenschaftspflicht einer Kommission, die sich immer mehr Kompetenzen aneignet, ohne demokratisch legitimiert zu sein. Für viele Beobachter in Brüssel war dieser Frontalangriff ein Zeichen dafür, dass Orbán keine Brücken mehr bauen will, sondern den Bruch sucht. Er spielt mit der Möglichkeit eines „Huxit“ oder zumindest einer so massiven Blockade, dass die Union faktisch handlungsunfähig wird. Die Frage nach dem Zerfall der EU ist damit keine theoretische Spielerei von Politikwissenschaftlern mehr, sondern eine reale Gefahr, die über jedem künftigen Ratsbeschluss schwebt. Die Nervosität in den europäischen Hauptstädten ist greifbar, denn wenn Ungarn den Weg des Widerstands konsequent weitergeht, könnten andere Länder wie die Slowakei oder sogar Italien unter einer rechtskonservativen Führung folgen.
Ein zentraler Punkt in Orbáns Argumentation war die wirtschaftliche Diskrepanz innerhalb der Union. Während Deutschland unter der Last der Deindustrialisierung stöhnt, verzeichnen Länder wie Ungarn im Jahr 2025 Wachstumsraten, die weit über dem EU-Durchschnitt liegen. Orbán führt dies auf eine Politik zurück, die nationale Interessen über ideologische Vorgaben aus Brüssel stellt. Diese Erfolgsgeschichte nutzt er als Hebel, um das Modell von der Leyens als gescheitert darzustellen. Er fragte rhetorisch, warum erfolgreiche Volkswirtschaften von denjenigen belehrt werden sollten, die ihr eigenes Land und den gesamten Kontinent in die Stagnation führen. Dieser wirtschaftliche Patriotismus findet auch in Deutschland immer mehr Anhänger, was Friedrich Merz in Erklärungsnot bringt. Er muss den Bürgern erklären, warum sie für eine Brüsseler Politik bezahlen sollen, die gleichzeitig ihren Lebensstandard gefährdet.
Die internationale Resonanz auf Orbáns Auftritt war enorm. In Moskau und Peking wurden die Bilder der zerstrittenen EU-Spitze genüsslich ausgeschlachtet, um die Schwäche des Westens zu demonstrieren. Doch auch innerhalb der Union wächst das Unbehagen über die Art und Weise, wie von der Leyen versucht, die Kontrolle zu behalten. Ihre Reaktion auf Orbáns Bloßstellung wirkte defensiv und wenig souverän. Anstatt mit Argumenten zu antworten, flüchtete sie sich in die Beschwörung europäischer Werte und der Notwendigkeit von Einigkeit in Krisenzeiten. Doch in einem Jahr 2025, in dem die Krisen zum Dauerzustand geworden sind, ziehen diese Worte nicht mehr. Die Menschen fordern Ergebnisse, keine Sonntagsreden. Orbán hat diesen wunden Punkt getroffen und die Lücke zwischen den Brüsseler Versprechungen und der Lebenswirklichkeit der Menschen gnadenlos offengelegt.

Was bedeutet diese Entwicklung nun für die Zukunft Europas? Der Zerfall der EU muss nicht zwangsläufig ein plötzliches Ereignis wie der Brexit sein. Er kann sich als schleichender Prozess vollziehen, in dem immer mehr Mitgliedstaaten Sonderwege gehen, Vetos einlegen oder EU-Recht einfach ignorieren. Orbán hat in diesem Dezember 2025 den Startschuss für diese neue Phase der Renationalisierung gegeben. Die Autorität der Kommission ist nach diesem Eklat massiv beschädigt. Wenn die Führungsperson der Union nicht mehr in der Lage ist, den Respekt ihrer wichtigsten Mitglieder zu sichern, dann ist das System am Ende. Die Frage ist nicht mehr, ob die Union sich verändern muss, sondern ob sie in der Lage ist, diesen Veränderungsprozess zu überleben, ohne in ihre Einzelteile zu zerfallen.
In den sozialen Medien wird Orbán für seine Offenheit gefeiert, während von der Leyen zum Symbol einer abgehobenen Elite geworden ist. Die Hashtags zum EU-Gipfel zeigen ein Bild der tiefen Spaltung. Es gibt kaum noch eine Mitte, nur noch das Lager derer, die das alte Brüssel um jeden Preis verteidigen wollen, und das Lager derer, die in dessen Zerstörung die einzige Rettung für ihre Nationen sehen. Diese Polarisierung macht Kompromisse fast unmöglich. Friedrich Merz steht vor der Herkulesaufgabe, eine Brücke zwischen diesen Welten zu bauen, doch sein Spielraum wird stündlich kleiner. Die Brandmauer, die er im Inneren gegen die AfD errichtet hat, findet in Brüssel keine Entsprechung mehr, da die „neue Rechte“ dort längst an den Schalthebeln der Macht sitzt oder diese zumindest effektiv blockieren kann.
Der Zerfall der EU, der plötzlich im Raum steht, wird auch durch die finanzielle Überlastung befeuert. Das 90-Milliarden-Paket für die Ukraine ist nur die Spitze des Eisbergs. Die Schuldenberge, die unter dem Namen „NextGenerationEU“ und anderen Programmen angehäuft wurden, beginnen nun ihre zerstörerische Wirkung zu entfalten, da die Zinsen im Jahr 2025 auf einem Niveau verharren, das die Haushalte vieler Mitgliedstaaten sprengt. Orbán wies darauf hin, dass die Union kurz vor der Zahlungsunfähigkeit stünde, wenn sie ein privates Unternehmen wäre. Diese finanzielle Instabilität ist der ideale Nährboden für politische Zentrifugalkräfte. Wenn das Geld knapp wird, hört die europäische Solidarität sehr schnell auf. Orbán hat dies als Erster laut ausgesprochen und damit eine Kettenreaktion ausgelöst.
Abschließend bleibt festzustellen, dass der Dezember-Gipfel 2025 als das Treffen in die Geschichte eingehen wird, an dem die Illusion einer harmonischen und geeinten Europäischen Union endgültig beerdigt wurde. Viktor Orbán hat als Katalysator gewirkt und die unter der Oberfläche brodelnden Konflikte ans Tageslicht gebracht. Ursula von der Leyen steht vor den Trümmern ihrer Vision eines zentralisierten Europas, während die Nationalstaaten beginnen, ihre eigene Zukunft wieder selbst in die Hand zu nehmen. Der Zerfall ist keine Drohung mehr, er ist ein Prozess, der bereits begonnen hat. Die kommenden Monate werden zeigen, ob es Kräfte gibt, die diesen Prozess stoppen können, oder ob wir Zeugen der Geburtsstunde eines völlig neuen Europas werden – eines Europas, das weniger aus Brüsseler Verordnungen und mehr aus der harten Realität nationaler Interessen besteht. Die Frage ist nicht mehr, wann die EU zerfällt, sondern wie wir die Zeit danach gestalten.
Orbán hat mit seinem Auftritt bewiesen, dass er bereit ist, den Preis für diese neue Realität zu zahlen. Er hat die Konfrontation gesucht und gefunden. Damit hat er die politische Landkarte des Kontinents neu gezeichnet. Brüssel mag noch versuchen, mit Sanktionen und Verfahren gegen Budapest vorzugehen, doch diese Mittel wirken im Jahr 2025 wie stumpfe Waffen aus einer vergangenen Zeit. Die Macht hat sich verschoben, weg von den Institutionen, hin zu den Persönlichkeiten und Nationen, die den Mut haben, die Wahrheit auszusprechen. Der Zerfall der EU ist das Thema des Jahres 2026, und Viktor Orbán hat dafür gesorgt, dass niemand mehr davor die Augen verschließen kann. Es ist eine harte Wahrheit, aber es ist die Wahrheit unserer Zeit.
Đück hier – die Entwicklungen in Brüssel zeigen uns, dass die alten Gewissheiten nicht mehr greifen. Der Machtkampf zwischen Orbán und von der Leyen ist stellvertretend für eine tiefere Krise unseres Kontinents.
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