In diesen frostigen Dezembertagen des Jahres 2025 ist die Atmosphäre im Berliner Regierungsviertel so gespannt, dass man sie förmlich mit den Händen greifen kann. Wir befinden uns etwa sieben Monate nach dem Amtsantritt von Friedrich Merz als Bundeskanzler einer Koalition aus Union und SPD – ein Bündnis, das ursprünglich als „Stabilitätsanker“ verkauft wurde, sich jedoch in Rekordzeit zu einem Sanierungsfall entwickelt hat. Während das Kanzleramt verzweifelt versucht, die Kontrolle über die galoppierende Wirtschaftskrise und die ungelöste Migrationsfrage zu behalten, hat die AfD ein Zeichen gesetzt, das die politische Statik des Landes grundlegend verändert. Im Zentrum dieses neuen strategischen Vorstoßes steht eine Frau, die viele bereits in der zweiten Reihe wähnten: Beatrix von Storch.
Die Rückkehr der Strategin: Von Storch rückt ins Zentrum

Dass Beatrix von Storch nun wieder massiv in den Fokus rückt, ist kein Zufall. In einer Phase, in der Alice Weidel und Tino Chrupalla die mediale Front besetzen, hat sich von Storch im Hintergrund zur Chefstrategin für jene Themen entwickelt, die der CDU von Friedrich Merz am meisten wehtun. Als Vize-Fraktionsvorsitzende und erfahrene Netzwerkerin im konservativ-adeligen Milieu sowie in internationalen Kreisen hat sie eine Initiative gestartet, die das Kanzleramt unter massiven Erklärungsdruck setzt.
Offiziell geht es um eine konzertierte Aktion gegen das, was von Storch als „Bürokratie-Monster“ der Schwarz-Roten Regierung bezeichnet. Doch hinter den Kulissen ist es ein geschickter Schachzug, um die CDU-Basis direkt anzusprechen. Während Merz in Berlin mit der SPD über Kompromisse bei der Bürgergeld-Reform und dem Rentensystem feilscht, präsentiert von Storch einen „Zukunftsplan für Deutschland“, der exakt jene Punkte adressiert, die Merz im Wahlkampf versprochen, aber in der Regierungsverantwortung geopfert hat. Es ist ein Zeichen der Stärke, das signalisiert: Die AfD ist nicht mehr nur die Partei des Protests, sie ist die „Regierung im Wartestand“.
Merz unter massivem Druck: Die Umfragen sprechen eine deutliche Sprache

Für Friedrich Merz könnte das Jahr 2025 kaum bitterer enden. Laut aktuellen Erhebungen von Infratest dimap und Forsa sind unglaubliche 74 bis 78 Prozent der Bürger mit der Arbeit seiner Regierung unzufrieden. Sein persönlicher Zufriedenheitswert ist auf einen Tiefstand von 23 Prozent gesunken. Die Euphorie des „Kanzlerwechsels“ im Mai ist längst verflogen. Die Menschen spüren die Auswirkungen der Deindustrialisierung am eigenen Leib: Jeden Monat gehen schätzungsweise 10.000 Industriearbeitsplätze verloren, während die Energiepreise trotz aller Versprechungen auf Rekordniveau verharren.
In diesem Vakuum der Führungslosigkeit wirkt der Vorstoß von Beatrix von Storch wie ein Brandbeschleuniger für die Unzufriedenheit an der CDU-Basis. In den ostdeutschen Landesverbänden, in denen die AfD bereits Rekordwerte von fast 50 Prozent erreicht, wächst die Rebellion gegen Merz’ Brandmauer-Politik. Von Storch nutzt ihre Rolle im Innenausschuss und ihre internationale Vernetzung, um den Kanzler dort zu treffen, wo er am verwundbarsten ist: bei seiner Glaubwürdigkeit als konservative Alternative.
Das „Zeichen“ der AfD: Ein Angriff auf die moralische Deutungshoheit
Die AfD hat verstanden, dass man Merz nicht nur mit Parolen, sondern mit professioneller Parlamentsarbeit und gezielten Nadelstichen in die Enge treiben kann. Von Storch hat in den letzten Wochen eine Reihe von Initiativen im Bundestag angeführt – von der Forderung nach einem Untersuchungsausschuss zu „politisch gesteuerten NGOs“ bis hin zu Resolutionen zur Wissenschaftsfreiheit. Jedes dieser Themen ist eine Falle für die Union. Stimmt Merz zu, bricht seine Koalition mit der SPD; lehnt er ab, verliert er weitere Teile seiner konservativen Wählerschaft an die AfD.
Das „Zeichen“, das die AfD jetzt setzt, ist klar: Man ist bereit für die Macht. Beatrix von Storch verkörpert dabei den Flügel der Partei, der die Brücke zu jenen bürgerlichen Kreisen schlägt, die sich von Merz verraten fühlen. Ihre Umtriebigkeit, die selbst von politischen Gegnern wie dem Branchendienst Table.Briefings als „Streberei an die Spitze“ beobachtet wird, dient einem größeren Ziel: der totalen Entzauberung des „Systems Merz“.
Die wirtschaftliche Komponente: Deindustrialisierung als Katalysator
Man kann den Erfolg der AfD und den Druck auf Merz nicht ohne den wirtschaftlichen Kontext dieses Winters 2025 verstehen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Abwärtsspirale. Während Donald Trump im Weißen Haus eine knallharte „America First“-Politik fährt und mit Zöllen droht, die die deutsche Autoindustrie ins Mark treffen könnten, wirkt das Kanzleramt in Berlin gelähmt. Merz’ Versuch, sich als transatlantischer Dealmaker zu inszenieren, ist kläglich gescheitert. Der „Turnberry-Deal“ im Sommer 2025, bei dem von der Leyen und Merz versuchten, Trump milde zu stimmen, wird heute als diplomatisches Desaster gewertet.
Von Storch und die AfD nutzen diese Schwäche konsequent aus. Sie fordern eine radikale Änderung der Energiepolitik – weg von der „grünen Ideologie“, hin zur Kernkraft und zu günstigen Gasimporten. Für den deutschen Mittelständler, der vor dem Ruin steht, klingt das im Dezember 2025 nicht mehr nach Populismus, sondern nach dem letzten Strohhalm der Vernunft. Merz, der an der Seite der SPD gefangen ist, kann diese Forderungen nicht erfüllen, ohne seine Regierung zu sprengen.
Das Ende der Brandmauer? Eine mathematische Realität

Die Brandmauer, Merz’ heiliger Gral der Abgrenzung, ist im Dezember 2025 zu einer mathematischen Absurdität verkommen. Wenn die AfD in Umfragen bundesweit bei 26 Prozent liegt und die Union auf 24 Prozent abrutscht, stellt sich die Frage der Legitimität völlig neu. Von Storch hat in einem Interview bereits angedeutet, dass man sich „eher Gedanken über eine neue Bundesregierung und gegebenenfalls Neuwahlen machen müsse“, bevor man über parteiinterne Posten spricht.
In der CDU wächst die Angst, dass die Partei unter Merz in die Bedeutungslosigkeit versinkt, so wie es die FDP bereits vorgemacht hat (die im Dezember 2025 kaum noch über der 3-Prozent-Hürde liegt). Die Basis sieht, dass die AfD unter der strategischen Mitwirkung von Personen wie von Storch professioneller, vernetzter und entschlossener auftritt als je zuvor.
Fazit: Die Zeitenwende in der Opposition

Dass Beatrix von Storch wieder im Fokus steht, ist das offizielle Signal der AfD, dass man die Phase der reinen Protestpartei endgültig hinter sich gelassen hat. Man setzt Zeichen in der Facharbeit, in der internationalen Vernetzung und in der direkten Konfrontation mit einem Kanzler, der sein Pulver bereits in den ersten Monaten verschossen zu haben scheint. Friedrich Merz steht unter massivem Druck – von einer enttäuschten Basis, einem rebellischen Koalitionspartner und einer Opposition, die ihn schachmatt zu setzen droht.
Berlin steht vor einem unruhigen Jahreswechsel. Die politische Landkarte Deutschlands wird im Jahr 2026 neu gezeichnet werden müssen, und Beatrix von Storch wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Während Merz im Kanzleramt versucht, die Risse in der Mauer zu kitten, haben von Storch und die AfD bereits die Abrissbirne in Position gebracht. Es geht nicht mehr darum, ob Veränderungen kommen, sondern nur noch wie radikal sie ausfallen werden.
Die Realität des Winters 2025 hat die Träume der Berliner Blase platzen lassen. Was bleibt, ist ein Kanzler ohne Fortune und eine Opposition, die bereit ist, das Erbe anzutreten. Das „Zeichen“, das heute gesetzt wurde, ist die Vorbotin eines politischen Erdbebens, dessen Erschütterungen wir erst im kommenden Jahr in vollem Ausmaß spüren werden.
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