Ist das Märchen vom Spargelbauern und der Lehrerin zu schön, um wahr zu sein? Während bei „Bauer sucht Frau“ die Geigen spielen, wetzen die Zuschauer im Netz bereits die Messer. Die Vorwürfe wiegen schwer: Inszenierung, Schauspielerei und Quoten-Gier. Wir blicken hinter die Kulissen des wohl umstrittensten Paares der aktuellen Staffel.
Es sah alles so perfekt aus. Friedrich, der 29-jährige Spargelbauer und Pferdezüchter aus dem Münsterland, galt als der begehrteste Junggeselle der diesjährigen „Bauer sucht Frau“-Staffel. Mit seinem charmanten Lächeln und dem gepflegten Hof brach er Rekorde bei den Bewerbungen. Und dann kam Laura. Die 26-jährige Lehrerin schien genau das Puzzleteil zu sein, das dem einsamen Landwirt zum großen Glück fehlte. Eine Hofwoche wie aus dem Bilderbuch, gekrönt von leidenschaftlichen Küssen und großen Gesten. Doch kaum ist die letzte Klappe gefallen, bricht ein Sturm der Entrüstung los. Statt Glückwünschen hagelt es im Internet Misstrauen. Tausende Fans stellen sich die gleiche Frage: Sehen wir hier echte Liebe oder nur ein gut bezahltes Laienschauspiel?

Die perfekte Romanze – oder das perfekte Drehbuch?
RTL scheute keine Kosten und Mühen, um die Liebesgeschichte der beiden in Szene zu setzen. Die Dramaturgie wirkte fast zu glatt: Zuerst eine romantische Kanutour, bei der die Kälte des Wassers als perfekter Vorwand für körperliche Nähe diente. Dann das gemeinsame Handwerken an einem Insektenhotel – ein Symbol für das „gemeinsame Bauen an der Zukunft“. Und als wäre das nicht genug Kitsch, lud Friedrich seine Auserwählte zu einem Rundflug über seine Heimat ein.
„Ich bin sprachlos“, hauchte Laura in die Kamera, während sie hoch über den Feldern schwebte. Auch Friedrich sparte nicht mit großen Worten: „Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als Laura weiter kennenzulernen.“ Es waren Szenen, die eigentlich Gänsehaut verursachen sollten. Doch bei vielen Zuschauern verursachten sie eher ein Störgefühl. „Zu glatt“, „zu routiniert“, „zu instagram-tauglich“ – so lautet das vernichtende Urteil in den Kommentarspalten.
Der Moment, der alles verriet: Die Reitstunden-Farce
Wenn es einen Moment gab, der das Fass zum Überlaufen brachte und die „Fake“-Gerüchte erst richtig anfeuerte, dann war es die inzwischen berüchtigte Reitstunde. Hierbei muss man sich eines vor Augen halten: Friedrich ist nicht nur Spargelbauer, er züchtet auch Pferde. Man sollte meinen, ein Mann, der täglich mit diesen Tieren arbeitet, wisse, wie man sich im Sattel hält.
Doch was die Zuschauer zu sehen bekamen, wirkte auf viele wie eine schlechte Comedy-Einlage. Friedrich stellte sich im Sattel so ungeschickt an, als säße er zum ersten Mal auf einem Lebewesen. Er jammerte („Aua“), rutschte unbeholfen hin und her und ließ sich von Laura wie ein blutiger Anfänger belehren. Für die aufmerksame „Bauer sucht Frau“-Community ein gefundenes Fressen.
„War das eine Regieanweisung, so zu tun, als hätte er es noch nie gemacht?“, fragt ein empörter User auf Instagram. Ein anderer kommentiert sarkastisch: „Ein Pferdezüchter, der reitet wie ein Sack Kartoffeln? Wer soll das denn glauben?“ Diese Szene gilt für viele als der ultimative Beweis dafür, dass hier nach Drehbuch gearbeitet wurde, um künstlich humorvolle oder spannende Momente zu erzeugen. Die Authentizität blieb dabei auf der Strecke – und mit ihr die Glaubwürdigkeit der aufkeimenden Liebe.
Das Finale: Kitsch, Spargel und noch mehr Zweifel
Trotz aller Unkenrufe zogen Friedrich und Laura ihr Ding bis zum Schluss durch. Das Finale der Hofwoche war an Romantik kaum zu überbieten. Bei Kerzenschein zwischen dekorativ platzierten Heuballen und einem Glas Wein wurden tiefgründige Blicke getauscht. Friedrich, sichtlich bewegt (oder gut geschauspielert, wie Kritiker meinen), bedankte sich für die „wunderschöne Zeit“.
Der Höhepunkt der Skurrilität war jedoch Lauras Abschiedsgeschenk. Sie bat den Bauern, die Augen zu schließen, und überreichte ihm ein selbstgestaltetes T-Shirt. Das Motiv: Ein EKG-Herzschlag, der in einer Spargelstange endet. Die Botschaft: „Mein Herz schlägt für Spargel“ – oder eben für den Spargelbauern. Friedrich zeigte sich begeistert, doch im Netz sorgte die Szene eher für Belustigung und weiteres Kopfschütteln. „Schöne Bilder, perfekte Szenen, aber keine echten Emotionen“, resümiert ein Zuschauer bitter.
Aufmerksamkeit um jeden Preis?
Was bleibt, ist der fade Beigeschmack, dass es hier vielleicht gar nicht um die große Liebe ging, sondern um Reichweite. Friedrich, der schon vor der Sendung kein Unbekannter war und offen zugab, nie Probleme beim Kennenlernen von Frauen gehabt zu haben, wirkt auf viele wie jemand, der seine Karriere als Influencer anschieben möchte. Und auch Laura wird unterstellt, das Rampenlicht mehr zu lieben als den Bauern.
„Zwischen denen wird es keine Liebe geben. Er will nur Aufmerksamkeit und sie auch“, lautet das harte Urteil eines Fans. Manche gehen sogar so weit zu behaupten, die Kandidaten seien von Anfang an gezielt gecastet worden, um die Einschaltquoten der Staffel zu retten.

Fazit: Die Wahrheit liegt (vielleicht) auf dem Acker
Ob Friedrich und Laura wirklich das Traumpaar 2025 sind oder ob wir in wenigen Wochen die obligatorische Trennungs-News lesen werden, wird die Zeit zeigen. Aktuell kämpfen die beiden gegen einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust an. Sie haben uns schöne Bilder geliefert, ja. Aber echte Liebe lässt sich nicht inszenieren – und das Publikum hat ein feines Gespür dafür, wenn Gefühle nur für die Kamera gespielt werden. Bis dahin bleibt den Fans nur, abzuwarten und skeptisch Tee (oder Wein im Heu) zu trinken.
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