Es ist eine Nachricht, die auch Monate nach ihrer Bekanntgabe noch immer wie ein schwerer Schleier über der deutschen und internationalen Sportwelt liegt. Wenn sich Traumpaare trennen, stirbt für die Fans oft ein kleines Stück Hoffnung auf die ewige Liebe. Doch kaum eine Trennung hat die Öffentlichkeit im Jahr 2025 so sehr bewegt wie das Ehe-Aus von Fußball-Legende Bastian Schweinsteiger und Tennis-Ikone Ana Ivanović. Nun, da die Welt in den festlichen Glanz der Weihnachtstage getaucht war, richteten sich alle Augen gespannt auf die Social-Media-Kanäle der beiden Superstars. Die brennende Frage: Wie verbringen sie dieses Fest der Liebe – das erste Mal getrennt voneinander, das erste Mal ohne den Partner, mit dem sie fast ein Jahrzehnt lang durchs Leben gingen? Die Antworten, die ihre Instagram-Profile lieferten, könnten unterschiedlicher und emotionaler kaum sein. Sie erzählen eine Geschichte von verletzten Gefühlen, demonstrativer Stärke und der unvermeidlichen Melancholie, die das Ende einer großen Liebe begleitet.

Das erste Fest allein: Eine neue, kalte Realität

Weihnachten ist das Fest der Familie, der Zusammenkunft, der heilen Welt. Für Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanović war es jahrelang das Highlight eines turbulenten Jahres, ein Moment des Durchatmens im Kreise ihrer drei Söhne. Doch dieses Jahr ist alles anders. Nachdem das Paar im Juli 2025 aufgrund „unüberbrückbarer Differenzen“ – so die offizielle, oft so nüchterne Begründung – seine Trennung öffentlich machte, markiert dieses Weihnachtsfest eine schmerzhafte Zäsur. Es ist das erste Mal seit 2015, dass sie die Feiertage nicht als Einheit verbringen.

Die Bilder, die uns erreichen, sind hochglänzend, perfekt inszeniert und doch schwingt in jedem Pixel eine unausgesprochene Botschaft mit. Es ist der Versuch, Normalität zu demonstrieren, wo keine mehr ist. Es ist der Kampf um die Deutungshoheit über das eigene Glück nach dem Scheitern.

Ana Ivanović: Zwischen Kaminfeuer und “Revenge Dress”

Ana Ivanović, die ehemalige Nummer eins der Tennis-Weltrangliste, wählte für ihre Weihnachtsgrüße eine Strategie, die man in der Welt der Prominenten oft beobachtet: Flucht nach vorn durch Perfektion. In ihren neuesten Beiträgen präsentiert sie sich makellos, fast unnahbar schön. Ein Bild zeigt sie in einem kuscheligen, schneeweißen Pullover, kombiniert mit passenden Kniestrümpfen, entspannt vor einem lodernden Kamin. Es ist das Bild der ultimativen “Cozy Christmas”-Ästhetik – warm, weich, geborgen. Doch der Kamin wärmt nun nur noch sie allein.

Noch vielsagender war jedoch ihr Auftritt am Vortag. In einem atemberaubenden, schwarzen, schulterfreien Pailletten-Glitzerkleid strahlte sie eine Eleganz aus, die fast schon kampflustig wirkte. In der Popkultur spricht man oft vom “Revenge Dress” – dem Rache-Kleid, das Prinzessin Diana einst berühmt machte. Zeigt Ana hier der Welt und vor allem Bastian: “Schau her, was du verloren hast”? Die Kommentare unter ihren Bildern überschlagen sich jedenfalls. “So schön”, “Eleganz und Klasse” – die Fans feiern ihre Stärke und ihren Stil. Ana inszeniert sich nicht als die verlassene Ehefrau, sondern als strahlende Ikone, die auch alleine leuchten kann. Doch wie es hinter der perfekt geschminkten Fassade aussieht, wenn das Smartphone beiseitegelegt wird, bleibt ihr Geheimnis.

Bastian Schweinsteiger: Einsamkeit vor goldenen Kugeln?

Ganz anders dagegen die Bildsprache von Bastian Schweinsteiger. Der 41-jährige Ex-Bayern-Star, der einst die Massen in den Stadien dirigierte, wirkt auf seinem Weihnachtsgruß fast schon introvertiert. Gekleidet in ein schlichtes schwarzes Shirt (oder Hemd), steht er vor einem prächtig geschmückten Weihnachtsbaum. Goldene Kugeln und warme Lichterketten suggerieren Festlichkeit, doch der Bildausschnitt ist eng, der Fokus liegt allein auf ihm.

Seine Botschaft ist so minimalistisch wie sein Auftritt: “Merry Christmas”. Keine langen Emojis, keine emotionalen Ausbrüche, keine Einblicke in das Familienleben mit den Kindern. Es wirkt wie eine Pflichtübung, ein kurzes Lebenszeichen an die Millionen Fans, die auf ein Wort von ihm warten. Manche Beobachter wollen in seinen Augen eine gewisse Schwere erkennen, die Müdigkeit eines Jahres, das sein Privatleben auf den Kopf gestellt hat. Die Fans versuchen, ihn aufzuheitern. “Frohe Weihnachten, Basti”, liest man tausendfach. Es ist der virtuelle Schulterklopfer für einen Helden, der privat seine wohl größte Niederlage verarbeiten muss. Während Ana strahlt, wirkt Bastian fast so, als würde er die Stille des leeren Hauses spüren.

Der tiefe Fall eines Traumpaares

Um die Tragweite dieser Bilder zu verstehen, muss man zurückblicken. Bastian und Ana waren mehr als nur zwei Sportler, die sich verliebten. Sie waren das “Power Couple” des internationalen Sports. Ihre Hochzeit im Jahr 2016 in Venedig glich einem modernen Märchen. Die Bilder, wie sie in den Kanälen der Lagunenstadt schipperten, gingen um die Welt. Sie verkörperten Erfolg, Schönheit und Bodenständigkeit zugleich.

Aus dieser Liebe gingen drei Söhne hervor, geboren 2018, 2019 und erst 2023. Gerade der jüngste Nachwuchs ließ die Öffentlichkeit glauben, das Glück sei perfekt. Dass nur zwei Jahre nach der Geburt des dritten Kindes die Trennung folgte, war für viele ein Schock. Neun Jahre lang gingen sie gemeinsam durchs Leben, unterstützten sich bei Karriereenden und neuen Projekten. Dass dieses Fundament nun Risse bekam, die nicht mehr zu kitten waren, ist eine Tragödie, die viele Paare nachempfinden können.

Die Kinder im Fokus

Was in den schillernden Instagram-Posts natürlich fehlt – und das ist gut so – sind die Kinder. Wie die drei Söhne dieses erste getrennte Weihnachten erleben, bleibt privat. Doch jeder, der eine Trennung mit Kindern durchgemacht hat, weiß, welcher logistische und emotionale Kraftakt dahintersteckt. Wer hat die Kinder an Heiligabend? Wie erklärt man ihnen, dass Mama und Papa nicht mehr gemeinsam unterm Baum sitzen?

Es ist davon auszugehen, dass beide Stars alles tun, um ihren Kindern ein schönes Fest zu bereiten. Doch die Lücke, die am Esstisch entstanden ist, lässt sich durch keine Geschenke der Welt füllen. Ana Ivanovics Fokus auf sich selbst in den sozialen Medien und Bastians zurückhaltende Art könnten auch ein Schutzmechanismus sein, um das Thema “Familie” aus der öffentlichen Schusslinie zu nehmen.

Fazit: Der schöne Schein und die traurige Wahrheit

Dieses Weihnachten 2025 wird als das “Weihnachten der Trennung” in die Annalen der Promi-Berichterstattung eingehen. Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanović haben uns gezeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen. Die eine hüllt sich in Glitzer und demonstriert Selbstbewusstsein, der andere zieht sich in die schlichte Eleganz der Zurückhaltung zurück.

Doch am Ende bleiben beide allein mit der neuen Realität. Die sozialen Medien sind nur ein Fenster, durch das wir blicken dürfen, doch oft ist das Glas verzerrt. Ob Anas Lächeln wirklich bis zu den Augen reicht und ob Bastian wirklich so stoisch ist, wie er wirkt, wissen nur sie selbst. Wir als Zuschauer können nur hoffen, dass der Geist der Weihnacht auch in getrennten Häusern Einzug gehalten hat und dass nach dem “Höllenjahr” 2025 für beide ein friedlicheres 2026 folgt. Denn auch wenn das Märchen vorbei ist – das Leben geht weiter, und vielleicht finden beide auf getrennten Wegen ein neues, anderes Glück.