Es war eine Liebe, die wie ein modernes Märchen begann und die Herzen von Millionen Fans weltweit eroberte. Er, der deutsche Fußballheld, der Weltmeister von Rio, das Herz des FC Bayern München. Sie, die grazile Tennis-Königin aus Serbien, ehemalige Weltranglistenerste und Grand-Slam-Siegerin. Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanović galten fast ein Jahrzehnt lang als das ultimative “Power Couple” des Sports. Ihre Hochzeit in Venedig im Jahr 2016 war ein gesellschaftliches Ereignis, ihre drei Söhne krönten das scheinbare Familienglück auf Mallorca. Doch im Juli 2025 zerbrach dieses Bild der Perfektion in tausend Stücke – leise, aber mit einem Nachhall, der die Boulevardpresse Europas noch lange beschäftigen sollte.

Der tiefe Fall eines Traumpaares

Neun Jahre lang schienen sie unzertrennlich. Doch was die Öffentlichkeit als perfekte Symbiose wahrnahm, hatte hinter den Kulissen längst Risse bekommen. Am 22. Juli 2025 bestätigte Christian Scherz, einer der renommiertesten Medienanwälte Deutschlands, was viele schon befürchtet hatten: Die Ehe ist am Ende. “Das Paar hat sich aufgrund unüberbrückbarer Differenzen scheiden lassen”, hieß es in einer knappen, fast klinischen Mitteilung. Keine Schlammschlacht, keine öffentlichen Vorwürfe – zumindest nicht von Seiten der Hauptakteure.

Doch die Stille trügt. Denn nur wenige Tage nach dieser nüchternen Bekanntgabe explodierte eine mediale Bombe, die das Narrativ der “sauberen Trennung” nachhaltig veränderte. Bastian Schweinsteiger wurde auf Mallorca fotografiert – nicht allein, nicht trauernd, sondern turtelnd. An seiner Seite: Silva Capitanova, eine 38-jährige Fitness-Trainerin und ehemaliges Model. Die Bilder, die unter anderem in der “Bild” und spanischen Zeitungen kursierten, ließen keinen Raum für Interpretationen. Händchenhalten, vertraute Blicke, intime Momente am Strand von Port de Pollença. Für viele Fans wirkte dies wie ein Schlag in die Magengrube. Neun Jahre Ehe, drei gemeinsame Kinder – und nur eine Woche nach der offiziellen Scheidung präsentiert sich der Weltmeister bereits mit einer neuen Frau?

Schleichende Entfremdung statt großem Knall

Um zu verstehen, wie es zu diesem abrupten Bildwechsel kam, muss man die Monate vor der Trennung betrachten. Insider berichten, dass es nicht den einen dramatischen Auslöser gab. Kein Betrug, kein lautstarker Streit beendete die Beziehung, sondern eine schleichende Erosion der Gemeinsamkeiten. Während Ana Ivanović nach ihrem Rücktritt vom Profisport im Jahr 2016 die Ruhe suchte und ihr Leben auf Mallorca ganz der Erziehung der Söhne Luca, Leon und Theo sowie ihrer Kosmetikmarke widmete, zog es Bastian zurück ins Rampenlicht.

Seine Rolle als TV-Experte und Markenbotschafter forderte ständige Reisen. München, London, die Stadien Europas – Schweinsteiger war unterwegs, Ivanović blieb zu Hause. “Es waren zwei Menschen, die sich einfach in unterschiedliche Richtungen entwickelten”, wird ein Freund der Familie zitiert. Die emotionale Distanz wuchs mit jedem Kilometer der räumlichen Trennung. Bereits Ende 2024 verstummten die gemeinsamen Social-Media-Posts, die früher so zahlreich waren. Das letzte gemeinsame Foto im November 2024 aus Wien wirkte im Nachhinein wie ein Abschiedsgruß an eine vergangene Ära.

Besonders bitter: Noch im März 2025, als die Beziehung intern wohl schon am Boden lag, traten beide für eine Kampagne des Modelabels Brax auf. Experten analysierten später die Körpersprache in den Werbevideos – kein echter Blickkontakt, keine natürliche Nähe. Es war das Schauspiel zweier Profis, die vertragliche Verpflichtungen erfüllten. Konsequenterweise kündigte Brax die Zusammenarbeit kurz nach der Scheidung auf. “Da das Paar nun getrennt ist, können wir es nicht länger als Einheit präsentieren”, erklärte CEO Marc Freyberg. Authentizität lässt sich eben nicht dauerhaft inszenieren.

Die neue Frau und die Schatten der Vergangenheit

Während Ana Ivanović sich in Schweigen hüllte, geriet Bastian Schweinsteigers neue Begleitung ins Visier der Öffentlichkeit. Silva Capitanova ist keine Unbekannte in der mallorquinischen High Society. Man kannte sich wohl schon länger, die Kinder besuchten dieselbe internationale Schule. Doch die Geschichte von Silva birgt Zündstoff. Ihr Ex-Mann, der Unternehmer Markus Fergut, brach kurz nach dem Bekanntwerden der Beziehung sein Schweigen. In einem explosiven Interview mit dem Magazin “Hola” warf er seiner Ex-Frau ein Doppelleben vor. Sie habe Termine vorgetäuscht, um andere Männer zu treffen, während er sich um die Familie kümmerte. “Weiß er wirklich, mit wem er es zu tun hat?”, fragte Fergut rhetorisch in Richtung Schweinsteiger.

Gerüchte besagen, dass Bastian und Silva bereits im Mai 2025, also noch vor der offiziellen Scheidung, gemeinsam in Marokko urlaubten. Später sah man sie auf Mykonos. Für Ana Ivanović, die stets auf Diskretion bedacht war, müssen diese öffentlichen Zurschaustellungen schmerzhaft gewesen sein. Doch ihre Reaktion – oder vielmehr das Ausbleiben einer solchen – nötigt Beobachtern Respekt ab.

Anas stille Größe

In einer Welt, in der Rosenkriege oft via Instagram ausgetragen werden, wählte Ana Ivanović den Weg der Würde. Keine verbitterten Posts, keine Interviews, keine Abrechnung. Ihre Social-Media-Kanäle zeigen weiterhin das Bild einer ausgeglichenen Frau: Business, Kinder, Wellness. Sie lächelt, sie arbeitet, sie lebt weiter. Medienexperten werten dies als bewusste Strategie der “narrativen Kontrolle”. Indem sie dem Feuer keinen Sauerstoff gibt, schützt sie nicht nur sich selbst, sondern vor allem ihre drei Söhne.

Ana bleibt auf Mallorca, in der gewohnten Umgebung der Kinder. Ihre Familie aus Belgrad unterstützt sie. Bastian hat seinen Lebensmittelpunkt wieder nach München verlegt. Sie bleiben Eltern, verbunden durch drei Söhne, doch ihre Lebenswelten sind nun endgültig getrennt.

Das Ende von “Schweini und Ana” ist mehr als nur eine Promi-Trennung. Es ist eine Erinnerung daran, dass auch Glanz und Glamour nicht vor den banalen Herausforderungen des Lebens schützen. Manchmal reicht Liebe allein nicht aus, wenn die Lebensentwürfe nicht mehr synchron laufen. Bastian hat schnell einen neuen Weg eingeschlagen, Ana geht ihren eigenen mit stiller Kraft weiter. Was bleibt, sind die Erinnerungen an ein goldenes Jahrzehnt – und die Erkenntnis, dass auch Märchen manchmal ein realistisches Ende finden müssen.