In den späten Abendstunden des 17. Dezembers 2025 hat sich das politische Gesicht Europas fundamental gewandelt. Während die Weltöffentlichkeit mit anderen Schlagzeilen beschäftigt war, wurde im Herzen der Europäischen Union eine Entscheidung getroffen, die Menschenrechtler als „Entmenschlichung“ und „moralischen Bankrott“ bezeichnen. Unter dem unscheinbaren Titel einer „Asylreform“ verbirgt sich ein radikaler Kurswechsel, der das Schicksal tausender Schutzsuchender besiegelt und gleichzeitig ein politisches Beben in Deutschland auslöst: Die viel zitierte „Brandmauer“ zwischen der Union und der AfD ist in Brüssel faktisch eingestürzt.

Ein Abschied von der Verbindung zum Zielland
Bisher galt in der europäischen Asylpolitik ein ungeschriebenes, aber rechtlich verankertes Gesetz der Vernunft: Eine Abschiebung durfte nur dann erfolgen, wenn der Betroffene eine tatsächliche Verbindung zum Zielland hatte. Das bedeutete Sprachkenntnisse, ein früherer Wohnsitz oder dort lebende Familienangehörige. Es war eine Grenze, die verhinderte, dass Menschen willkürlich auf der Weltkarte verschoben wurden.
Doch diese Grenze existiert nicht mehr. Mit der neuen Reform hat die EU beschlossen, dass Menschen in Länder abgeschoben werden können, zu denen sie keinerlei Bezug haben. Ein Afghane kann nun nach Ägypten geschickt werden, eine Syrerin nach Marokko – völlig ungeachtet dessen, ob sie die Landessprache sprechen oder dort jemals einen Fuß auf den Boden gesetzt haben. Was die EU-Kommission als „effizientere Rückführung“ bewirbt, ist für Kritiker ein Experiment am lebenden Objekt, das Menschen in die absolute Perspektivlosigkeit stürzt.
Die unheilige Allianz: CDU, CSU und AfD Hand in Hand
Politisch ist die Abstimmung im EU-Parlament ein Wendepunkt für die deutsche Parteienlandschaft. Trotz aller Beteuerungen von Friedrich Merz, es werde keine Zusammenarbeit mit der AfD geben, sprachen die Abstimmungsergebnisse eine andere Sprache. CDU und CSU stimmten geschlossen an der Seite der Rechtsextremen für die Verschärfung der Asylregeln. Auf der Gegenseite standen Grüne, Linke und Sozialdemokraten, die vergeblich vor den humanitären Folgen warnten.
Erik Marquardt, Abgeordneter der Grünen, fand nach der Sitzung deutliche Worte. Er warf der Union vor, die Brandmauer eingerissen zu haben, um eine Politik durchzusetzen, die eigentlich die Handschrift der äußersten Rechten trägt. Die Antwort aus den Reihen der CDU fiel technokratisch kühl aus: Man habe zwar unterschiedliche Motive, aber wenn das Ergebnis identisch sei, spiele die Zusammenarbeit für das Ziel der Migrationsbegrenzung eine untergeordnete Rolle. Damit ist klar: Für die Union heiligt der Zweck die Mittel, selbst wenn dieser Zweck gemeinsam mit jenen erreicht wird, die man offiziell als Feinde der Demokratie bezeichnet.

Das Ruanda-Modell als europäischer Standard?
Die EU scheint aus den Fehlern der Vergangenheit nicht gelernt zu haben. Experten erinnern an das gescheiterte „Ruanda-Modell“ Großbritanniens aus dem Jahr 2023. Damals versuchte London, Asylsuchende pauschal nach Ostafrika auszufliegen. Das Ergebnis war ein Desaster: Hunderte Millionen Pfund wurden verbrannt, Gerichte erklärten das Vorhaben für völkerrechtswidrig, und am Ende wurde kaum ein Mensch tatsächlich abgeschoben.
Die Europäische Union geht nun jedoch noch einen Schritt weiter. Geplant sind massive Abschiebezentren außerhalb des Kontinents, vornehmlich in Nordafrika und der Türkei. Menschen sollen dorthin gebracht werden, noch bevor sie überhaupt einen Asylantrag in Europa stellen können. In diesen Lagern droht ihnen ein Dasein in der rechtlichen Grauzone – ohne Arbeitserlaubnis, ohne medizinische Versorgung und ohne Zukunftschancen für ihre Kinder.
Besonders alarmierend ist die Situation in Ländern wie Libyen. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und die UN dokumentieren seit Jahren, dass dort Migranten willkürlich inhaftiert, gefoltert und sogar auf Sklavenmärkten verkauft werden. Dass die EU plant, die Kooperation mit solchen Regimen zu intensivieren, zeigt die ganze Härte der neuen Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn.
Ein Milliardengeschäft mit der Not
Hinter der Fassade der Sicherheitspolitik verbirgt sich ein lukratives Geschäftsmodell. Profiteure dieser Reform sind nicht die Bürger der EU-Mitgliedstaaten, auf die durch die komplexen Verfahren und Lagerbauten im Ausland enorme Kosten zukommen. Es sind vielmehr private Sicherheitsfirmen, die Milliarden mit dem Bau und Betrieb dieser Lager verdienen werden. Zudem lassen sich Drittstaaten die Aufnahme von Menschen mit massiven EU-Geldern bezahlen – oft ohne dass Fragen zur Einhaltung der Menschenrechte gestellt werden.
Gleichzeitig wurde die Liste der „sicheren Herkunftsländer“ massiv erweitert. Länder wie Ägypten, Bangladesch oder Marokko gelten nun offiziell als sicher, obwohl dort Journalisten willkürlich verhaftet und Minderheiten systematisch diskriminiert werden. Die Realität vor Ort wird politischen Interessen geopfert, um Abschiebungen auf dem Papier schneller und reibungsloser abwickeln zu können.

Welches Europa wollen wir sein?
Dieser 17. Dezember markiert einen tiefen Einschnitt in das Selbstverständnis der Europäischen Union. Das Versprechen, ein Hort der Menschenrechte und der humanitären Werte zu sein, wurde zugunsten einer harten Abschottungspolitik aufgegeben. Wenn Menschen zu bloßen Manövriermassen in einem globalen Verschiebeprozess werden, verliert Europa seinen moralischen Kompass.
Die Frage, die bleibt, ist nicht nur eine politische, sondern eine zutiefst menschliche: Wollen wir in einer Gesellschaft leben, die Menschen in eine ungewisse Zukunft in Ländern schickt, die sie nicht kennen? Die Entscheidung in Brüssel ist gefallen, doch die Diskussion über die Seele Europas hat gerade erst begonnen.
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