Es ist die Nachricht, die wie eine Bombe in die deutsche Reality-TV-Landschaft eingeschlagen ist und die Vorfreude auf die 19. Staffel von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ins Unermessliche steigert. Jahrelang flehten Fans, Produzenten und Trash-TV-Liebhaber: „Gebt uns die Obert im Dschungel!“ Sie wollten sie leiden sehen, sie wollten ihre unverblümten Sprüche zwischen Spinnenweben und Reis und Bohnen hören. Doch Claudia Obert, die Grande Dame des gepflegten Exzesses, dachte gar nicht daran, ihren Luxuskörper auf eine harte Pritsche zu betten. „Die Speisekarte gefällt mir nicht“, ließ sie gewohnt trocken verlauten. Doch nun die sensationelle Wendung: Claudia Obert fliegt nach Australien! Nicht als Kandidatin, die Känguruhoden kauen muss, sondern als die wohl glamouröseste und gefährlichste „Waffe“, die eine Kandidatin je mit ins Versorgungsgepäck genommen hat.
Die 64-jährige Modeunternehmerin reist als offizielle Begleitperson für niemand Geringeren als Eva Benetatou nach Down Under. Doch wer glaubt, Claudia würde dort nur Händchen halten, der kennt das Showgeschäft schlecht. Ihre Anreise, flankiert von ihrem 27-jährigen Partner Max Suhr, ist eine klare Kampfansage an die Konkurrenz und verspricht, das eigentliche Geschehen im Camp phasenweise in den Schatten zu stellen.

Die „First Lady“ im Hotel Imperial
Während die zwölf Kandidaten, darunter gefallene Musikstars wie Gil Ofarim und Society-Ladies wie Simone Ballack, sich auf Entbehrungen, Ekel-Prüfungen und nassen Dschungelboden einstellen müssen, checkt Claudia Obert dort ein, wo sie sich am wohlsten fühlt: im puren Luxus. Das legendäre Hotel Imperial (ehemals Palazzo Versace) an der Gold Coast wird ihr Hauptquartier.
Es ist eine Szenerie, die fast schon zynisch anmutet: Während Eva Benetatou im Camp möglicherweise gerade mit Kakerlaken überschüttet wird, wird Claudia Obert nur wenige Kilometer entfernt am Pool liegen, ein Glas ihres geliebten Champagners in der Hand, und die Show auf einem riesigen Flachbildschirm verfolgen. Doch diese räumliche Trennung ist trügerisch. In der modernen Ära des Dschungelcamps ist die Rolle der Begleitperson längst nicht mehr nur dekorativ. Sie sind die PR-Manager, die Stimmungsmacher und die Verteidiger in den täglichen Live-Schalten und Interviews. Und Claudia Obert ist nicht irgendeine Begleitung. Sie ist eine Marke.
Experten sind sich sicher: Claudia wird die Zeit im Hotel nutzen, um eine gewaltige Medienkampagne für Eva zu fahren. Jedes Interview, jeder Instagram-Post von ihr wird viral gehen. Wenn Claudia spricht, hört Deutschland zu. Das könnte für Eva den entscheidenden Vorteil beim Telefonvoting bedeuten. Max Suhr, Claudias junger Lebensgefährte, wird dabei sicherlich nicht nur als schmückendes Beiwerk dienen, sondern das Bild des exzentrischen Power-Couples perfekt abrunden. Die Bilder von Claudia und Max im Luxus, während der Rest leidet, werden Kultstatus erreichen.
Die Patin: Eine Verbindung tiefer als gedacht
Viele Zuschauer fragen sich: Warum ausgerechnet Eva Benetatou? Die Verbindung zwischen der Mode-Ikone aus Hamburg und dem Reality-Sternchen ist tiefer und echter, als es im oberflächlichen TV-Zirkus üblich ist. Kennengelernt haben sich die beiden Powerfrauen in der ersten Staffel von „Promis unter Palmen“. In einem Format, das für Mobbing und psychischen Druck berüchtigt war, fanden sie zueinander. Claudia, die damals selbst zur Zielscheibe einer ganzen Gruppe wurde, erkannte in Eva eine Kämpferin.
Diese Freundschaft hat Bestand. Mehr noch: Claudia Obert ist die Patentante von Evas kleinem Sohn George. Diese familiäre Bindung macht Claudias Mission in Australien persönlich. Es geht nicht nur um Sendezeit oder PR; es geht darum, die Mutter ihres Patenkindes zu schützen und sie zum Sieg zu führen. Sollte der kleine George mit nach Australien reisen, wäre Claudia dort seine wichtigste Bezugsperson, während Eva im Camp ist. Diese emotionale Komponente verleiht dem Duo Obert-Benetatou eine Authentizität, die anderen Kandidaten-Begleiter-Paaren oft fehlt. Claudia ist nicht dort, weil sie bezahlt wird, sondern weil sie loyal ist – auf ihre ganz eigene, exzentrische Art.

Das Pulverfass: Eva vs. Samira
Doch die Unterstützung durch Claudia Obert wird Eva Benetatou bitter nötig haben. Denn im Camp wartet keine harmonische Lagerfeuer-Romantik, sondern ein Szenario, das die Produzenten von RTL nicht perfider hätten planen können. Eva trifft auf Samira Yavuz. Für alle, die das „Bachelor“-Universum nicht studiert haben: Hier treffen Täterin und Opfer, Rivalin und Ehefrau, Vergangenheit und Gegenwart aufeinander.
Der Konflikt ist hochexplosiv. Eva Benetatou hatte einst eine Affäre mit Serkan Yavuz, dem Mann, mit dem Samira verheiratet war (und laut aktuellen Berichten in Trennung lebt oder zumindest eine schwere Krise durchmacht). Dieser „Seitensprung“ wurde öffentlich ausgeschlachtet und sorgte für tiefe Wunden. Dass nun ausgerechnet diese beiden Frauen auf engstem Raum, ohne Ausweichmöglichkeit, aufeinanderhocken, ist der Stoff, aus dem Reality-Albträume gemacht sind.
Samira Yavuz hat im Vorfeld der Show bereits die Lunte am Pulverfass entzündet. Auf Instagram ließ sie vielsagend durchblicken, sie habe Eva noch „einiges zu sagen“. Der Satz, der Fans den Atem stocken ließ, war jedoch ihre Ankündigung einer „Überraschung“ für Eva. Was könnte das sein? Handelt es sich um neue Enthüllungen über die Affäre mit Serkan? Will sie Details auspacken, die Evas Image nachhaltig schädigen könnten? Oder plant sie eine psychologische Kriegsführung, um Eva vor laufenden Kameras zu brechen?
Die Anspannung ist greifbar. Beide Frauen betonen zwar offiziell, sie wollten keinen Streit – ein Standardsatz, der im Reality-TV meist genau das Gegenteil bedeutet. Unter den extremen Bedingungen des Dschungels – Hunger, Schlafentzug, Hitze – fallen die Masken schnell. Ein falsches Wort, ein schiefer Blick, und die Situation könnte eskalieren.
Claudia Obert als strategische Waffe
Hier kommt wieder Claudia Obert ins Spiel. Während Eva im Camp den direkten Angriffen von Samira ausgesetzt ist, kann Claudia draußen die mediale Deutungshoheit übernehmen. Wenn Samira im Camp gegen Eva schießt, wird Claudia im „Versace“ zum Gegenschlag ausholen. Sie ist bekannt für ihre spitze Zunge und ihre absolute Schmerzfreiheit.
Man kann sich die Szenen bereits ausmalen: Claudia Obert im Live-Interview bei „Die Stunde danach“, wie sie Samira Yavuz verbal demontiert, während sie an einem Glas Prosecco nippt. Sie könnte Dinge aussprechen, die Eva sich im Camp nicht zu sagen traut, um nicht als „Zicke“ dazustehen. Claudia fungiert als Evas Schutzschild und Racheengel zugleich. Sie kann Narrative setzen, Zuschauer beeinflussen und die öffentliche Meinung steuern. „Wer sich mit meiner Patentochter anlegt, legt sich mit mir an“ – das könnte das inoffizielle Motto dieser Staffel werden.
Zudem ist Claudia eine Meisterin darin, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Sollte es für Eva im Camp schlecht laufen, könnte Claudia durch eigene kleine Skandale im Hotel vom Negativen ablenken. Eine wilde Party mit Max, ein Flirt mit einem Hotelangestellten, ein legendärer Spruch über die australische Tierwelt – Claudia weiß, wie man Schlagzeilen produziert. Sie ist der Joker, den keine andere Kandidatin im Ärmel hat.

Die Gefahr der Überinszenierung
Doch die Medaille hat eine Kehrseite. Es besteht die Gefahr, dass die „Show in der Show“, die Claudia und Max im Hotel abziehen, zu groß wird. Wenn die Begleitperson unterhaltsamer ist als die Kandidatin selbst, könnte das für Eva zum Problem werden. Die Zuschauer könnten Eva nur als „Anhängsel“ von Claudia wahrnehmen. Eva muss im Camp beweisen, dass sie auch ohne ihre prominente Patentante bestehen kann. Sie muss eigene Kämpfe ausfechten, eigene Tränen weinen und eigene Siege erringen.
Die Konstellation birgt auch Konfliktpotenzial zwischen den Freundinnen. Was, wenn Claudia draußen Dinge sagt, die Eva drinnen schaden? Claudia ist unberechenbar („System Obert“). Ihre Ehrlichkeit ist entwaffnend, aber manchmal auch verletzend oder politisch unkorrekt. Ein einziger unbedachter Satz von Claudia könnte einen Shitstorm auslösen, der Eva die Krone kostet. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan.
Ein Cast voller Sprengkraft
Auch wenn der Fokus derzeit stark auf dem Trio Eva-Samira-Claudia liegt, darf man den restlichen Cast nicht vergessen. Mit Gil Ofarim zieht eine der kontroversesten Figuren der letzten Jahre in den Dschungel. Nach seinem Lügengeständnis im Prozess um den Davidstern-Skandal ist dies sein Versuch einer Rehabilitation – oder der endgültige Absturz. Simone Ballack bringt die elitäre Welt der Fußballergattinnen mit, und Charaktere wie der TV-Bauer Patrick Romer haben im „Sommerhaus der Stars“ bereits bewiesen, dass sie bereit sind, für den Sieg über Leichen zu gehen.
Dennoch: Die Geschichte dieser 19. Staffel wird maßgeblich von den Frauen bestimmt werden. Es ist das Duell der Betrogenen gegen die Geliebte, flankiert von der exzentrischen Millionärin. RTL hat hier ein psychologisches Experiment angerichtet, das seinesgleichen sucht.
Fazit: Champagner oder Tränen?
Am 23. Januar geht es los. Claudia Obert und Max Suhr werden ihre Koffer packen – gefüllt mit Designerkleidung und vermutlich dem ein oder anderen guten Tropfen für den Flug. Eva Benetatou wird sich mental auf den Kampf ihres Lebens vorbereiten. Und Samira Yavuz wird ihre „Überraschung“ polieren.
Für die Zuschauer bedeutet diese Konstellation vor allem eines: Unterhaltungsgold. Es wird laut, es wird schmutzig, und es wird glamourös. Claudia Obert mag nicht im Dschungel schlafen, aber ihr Geist wird über dem Camp schweben. Und vielleicht, nur vielleicht, sehen wir am Ende des Tages Claudia Obert doch noch im Camp – wenn sie Eva zur Krönung abholt und dabei versehentlich (oder absichtlich) den Dschungelthron selbst bestbesteigt. Denn eines ist sicher: Wo Claudia ist, ist die Party. Und wo Eva und Samira sind, ist der Krieg. Willkommen im Dschungel 2026!
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