Ein Samstagabend, der als harmlose Familienunterhaltung begann und mit einem Moment atemloser Stille endete: Die ARD-Show „Klein gegen Groß“ bot am 3. Januar 2026 eine Bühne für große Emotionen, doch niemand hatte mit der Intensität gerechnet, die René Casselly und seine Schwester Merry Lu in das Studio brachten. Was als spielerisches Hula-Hoop-Duell gegen zwei Kinder geplant war, entwickelte sich zu einer Demonstration eiserner Zirkus-Disziplin, die Moderator Kai Pflaume zu einem drastischen Urteil zwang.
Es sollte der strahlende Auftakt in das Fernsehjahr 2026 werden. Die beliebte ARD-Show „Klein gegen Groß – Das unglaubliche Duell“ lud wieder prominente Gäste ein, um sich mit talentierten Kindern zu messen. Unter den Gästen: Die Artisten-Geschwister René und Merry Lu Casselly. Der Name Casselly steht seit Generationen für Zirkusgeschichte, für spektakuläre Tierdressuren, aber auch für Kontroversen und absolute körperliche Hingabe. René Casselly, der in den letzten Jahren durch seine Siege bei „Ninja Warrior Germany“ und „Let’s Dance“ zum Publikumsliebling avancierte, kehrte nach einer Phase des Rückzugs ins Rampenlicht zurück. Doch wer einen entspannten Spieleabend erwartete, kennt die DNA dieser Familie nicht.

Vom Spaß zum Ernst: Die Stimmung kippt
Das Duell klang zunächst harmlos, fast drollig: Ein „Bodywave-Duell“. Die Aufgabe bestand darin, sich durch einen Hula-Hoop-Reifen zu schlängeln – zu zweit, als Team. Die Herausforderer, die 12-jährige Zoe und der 14-jährige Ben, hatten vorgelegt. 69 „Bodenwellen“ in 90 Sekunden. Eine starke Leistung, die den Profis alles abverlangen würde.
Schon vor dem Startschuss gab es die üblichen Frotzeleien. Kai Pflaume, der charmante Gastgeber, scherzte über René als den „kleinen verrückten Bruder“ und merkte an, er hätte auch Clown werden können. René, schlagfertig wie immer, parierte: „Ich habe extra meine rote Nase zu Hause gelassen.“ Auch zwischen den Geschwistern herrschte zunächst ein lockerer Ton. Als Merry Lu, die mit verbundenen Augen antreten musste, anmerkte, sie sehe nichts, konterte René trocken: „Ist vielleicht auch besser so.“
Doch der Moment, in dem der Spaß aufhörte, war deutlich spürbar. Als Kai Pflaume letzte Details klären wollte, blendete René Casselly alles um sich herum aus. Es gab kein Lächeln mehr, keine Show-Gesten für die Kamera. Er drehte sich zu seiner Schwester und sprach jenen Satz, der später als der definierende Moment des Abends gelten sollte.
„Es gibt jetzt für 90 Sekunden keinen Schmerz“
Mit einer Intensität, die das Lachen im Studio schlagartig verstummen ließ, impfte er seiner Schwester den Kampfgeist ein: „Es gibt jetzt für 90 Sekunden keinen Schmerz. Wir ziehen es durch.“
Ein Raunen ging durch die Reihen der Zuschauer. Das war kein TV-Trash-Talk, das war der ungeschminkte Ernst des Hochleistungssports. Es war ein Einblick in die Kinderstube einer Artistenfamilie, in der „The Show Must Go On“ kein leerer Spruch, sondern ein Lebensgesetz ist. Kai Pflaume, sichtlich beeindruckt und vielleicht auch ein wenig irritiert von der plötzlichen Härte, kommentierte trocken: „Zirkusfamilie. Für die nächsten 90 Sekunden gibt es keinen Schmerz… und legte die Hände auf die heißen Herdplatten.“
Was folgte, war ein physischer Rausch. Die beiden Artisten warfen sich in den Reifen, bewegten sich mit einer Geschwindigkeit und Synchronität, die nur durch jahrelanges, drillartiges Training möglich ist. Doch René war nicht zufrieden. Während die Sekunden heruntertickten, wurde seine Stimme lauter, fordernder. „Weiter, weiter, komm gib Gas, zieh jetzt durch!“, brüllte er seine Schwester an, als deren Kräfte sichtlich schwanden.

Der Preis des Sieges: Ein drastisches Fazit
Als die Hupe ertönte, brach Merry Lu Casselly zusammen. Völlig erschöpft blieb sie auf dem Studioboden liegen, nach Luft ringend. Der Sieg war ihnen sicher – mit unglaublichen 76 Wiederholungen hatten sie die Kinder klar geschlagen. Doch das Bild, das sich bot, war nicht das eines spielerischen Triumphes. Es war das Bild eines Kampfes, der bis zur totalen Selbstaufgabe geführt wurde.
Kai Pflaume, der schon viele ehrgeizige Prominente in seiner Show gesehen hat, fand deutliche Worte für das Gesehene. Sein Fazit fiel drastisch aus und brachte die Ambivalenz des Augenblicks auf den Punkt:
„Hier wird auf jeden Fall in der Familie Casselly keine Rücksicht genommen – auf nichts und niemanden. Es wird einfach durchgezogen.“
Dieser Satz hallte nach. Er war Anerkennung und Warnung zugleich. Er beschrieb die bedingungslose Härte gegen den eigenen Körper, die René Casselly zu seinen Erfolgen bei „Ninja Warrior“ und „Let’s Dance“ geführt hatte, zeigte aber auch die Schattenseite dieses unbändigen Willens.

Ein Comeback mit Symbolkraft
Für René Casselly war dieser Auftritt mehr als nur ein Spiel. Es war eine Botschaft: „Ich bin zurück.“ Nach dem Tod seines Vaters und dem Verkauf der geliebten Tiere hatte der Artist eine schwierige Zeit durchlebt. Dieser Abend bei „Klein gegen Groß“ zeigte, dass das Feuer in ihm noch brennt – vielleicht heißer und gefährlicher als je zuvor.
Die Szene endete versöhnlich. René wirbelte seine Schwester jubelnd durch die Luft, die Kinder zeigten noch einen beeindruckenden Rückwärtssalto, und der Applaus brandete auf. Doch der Nachgeschmack blieb: Die Cassellys spielen nicht. Sie kämpfen.
In einer Fernsehlandschaft, die oft glattgebügelt und inszeniert wirkt, war dieser Ausbruch von echtem, rohem Ehrgeiz ein Schockmoment. Er polarisiert. Für die einen ist es bewundernswerte Professionalität, für die anderen eine unnötige Härte in einer Unterhaltungsshow. Eines jedoch ist sicher: René Casselly hat bewiesen, dass er keine halben Sachen macht. Wenn er antritt, dann gibt es keinen Schmerz, keine Ausreden und keine Rücksicht – nur das Ziel. Und das hat er erreicht, auch wenn Kai Pflaume und das Publikum dafür erst einmal tief durchatmen mussten.
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