Ein Weihnachtsfest der besonderen Art für die Fans der Kastelruther Spatzen: Nach monatelanger Sorge und Spekulationen um den Gesundheitszustand ihres Idols meldete sich Norbert Rier, der charismatische Frontmann der erfolgreichsten Volksmusikgruppe aller Zeiten, höchstpersönlich zu Wort. In einer bewegenden Videobotschaft, die am ersten Weihnachtsfeiertag veröffentlicht wurde, sprach der 65-Jährige offen über die schwerste Prüfung seines Jahres – einen Schlaganfall im Juli – und seinen mühsamen, aber hoffnungsvollen Weg zurück ins Leben.
Es war still geworden um den Mann, dessen Stimme seit über vier Jahrzehnten Millionen Menschen Trost, Freude und Heimatgefühl spendet. Während die Kastelruther Spatzen auch in diesem Jahr wieder die großen Hallen füllten, fehlte einer: Norbert Rier. Die Nachricht, dass der Sänger gesundheitlich angeschlagen sei, hatte sich bereits im Herbst verbreitet, doch das ganze Ausmaß der Situation wurde erst jetzt, durch seine eigenen Worte, greifbar. Mit einer Ehrlichkeit, die unter die Haut geht, wandte sich Rier an seine treue Fangemeinde, um Danke zu sagen und Mut zu machen.

Der Schock im Juli: „Keine einfache Zeit“
„Ich glaube, es ist jetzt an der Zeit, dass ich mich einmal bei euch melde“, beginnt Norbert Rier seine Ansprache. Seine Stimme klingt ruhig, aber man spürt die Emotionen, die hinter den Worten liegen. Der Rückblick auf das vergangene halbe Jahr fällt dem Südtiroler sichtlich nicht leicht. Im Juli 2025 änderte sich für den Sänger schlagartig alles. Ein „leichter Schlaganfall“, wie er es selbst beschreibt, riss ihn mitten aus dem Leben.
Für einen Mann, der es gewohnt ist, auf der Bühne zu stehen, seine Landwirtschaft zu führen und für seine Familie und Fans da zu sein, war dies ein harter Schlag. Die Diagnose brachte nicht nur körperliche Einschränkungen mit sich, sondern auch die psychische Belastung, plötzlich auf Hilfe angewiesen zu sein und die eigene Verletzlichkeit zu spüren. „Es war wirklich keine einfache Zeit und eine sehr spezielle Zeit“, gesteht Rier in dem Video. Diese Worte lassen erahnen, wie viel Kraft, Disziplin und Willensstärke es gekostet haben muss, sich wieder ins Leben zurückzukämpfen.
Doch Norbert Rier wäre nicht er selbst, wenn er nicht auch in dieser dunklen Stunde das Positive sehen würde. Mit tiefer Dankbarkeit stellt er fest, dass es „am Ende Gott sei Dank einigermaßen gut gegangen sei“. Der Schlaganfall war ein Warnschuss, aber kein Endpunkt. Er war der Beginn eines Weges, der viel Geduld erfordert, aber auch zeigt, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Schutzengel, Kerzen und die Kraft der Gebete
Was Norbert Rier in diesen schweren Wochen besonders getragen hat, war nicht nur die medizinische Versorgung, sondern vor allem die unglaubliche Welle der Anteilnahme, die ihn aus der ganzen Welt erreichte. Die “Spatzen-Familie”, wie die Fans der Gruppe liebevoll genannt werden, rückte in der Not noch enger zusammen.
„Danke für die vielen Kerzen, die für mich angezündet wurden, für die Schutzengel und die Gebete“, sagt Rier sichtlich gerührt. Für einen tiefgläubigen Menschen wie ihn sind dies keine leeren Floskeln. Er ist überzeugt: „Die hat es, glaube ich, wirklich gebraucht.“ Diese spirituelle und emotionale Unterstützung habe ihm Kraft gegeben, als er sie am nötigsten brauchte. Es ist dieses besondere Band zwischen Künstler und Publikum, das die Volksmusik so einzigartig macht – man teilt nicht nur die fröhlichen Stunden bei Konzerten, sondern steht auch in schweren Zeiten füreinander ein.
Rier erzählt, wie sehr ihn die vielen Nachrichten, Genesungswünsche und kleinen Gesten der Aufmerksamkeit motiviert haben. In einer Zeit, in der er selbst keine Kraft hatte, gaben ihm seine Fans die Energie, nicht aufzugeben. „Das hat mir Kraft gegeben“, wiederholt er, und man glaubt ihm jedes Wort.

Ein Sohn tritt in die Fußstapfen des Vaters
Eine der größten Sorgen, die Norbert Rier nach seiner Diagnose plagte, war die Verantwortung gegenüber seinem Publikum und den Veranstaltern. „Mir war wichtig, niemanden im Stich zu lassen“, betont er. Die Vorstellung, Konzerte absagen zu müssen und Fans zu enttäuschen, die sich oft monatelang auf die Auftritte freuen, wog schwer. Doch das Schicksal hatte eine Lösung parat, die nicht nur pragmatisch, sondern auch zutiefst emotional war.
Sein Sohn Alexander Rier, selbst längst ein etablierter Sänger, sprang kurzfristig für seinen Vater ein. Er übernahm den Platz am Mikrofon bei der großen Weihnachtstournee und führte die Spatzen durch das Programm. Für Norbert war dies eine riesige Erleichterung. „Das hat mir sehr geholfen“, erklärt er. Zu wissen, dass sein Lebenswerk in den Händen seines eigenen Fleisches und Blutes liegt, muss ein Gefühl von unendlichem Stolz ausgelöst haben.
Norbert lobt seinen Sohn in den höchsten Tönen: „Er hat mich wirklich gut vertreten.“ Diese Worte sind mehr als nur ein Lob unter Kollegen; sie sind der Ritterschlag eines Vaters an seinen Sohn. Alexander hat bewiesen, dass er nicht nur das musikalische Talent geerbt hat, sondern auch die Professionalität und das Herz, das man braucht, um die Menschen zu berühren. Die Fans nahmen den „Junior“ mit offenen Armen auf, wohl wissend, dass er dort oben stand, damit sein Vater in Ruhe genesen kann.
Auch den Veranstaltern spricht Rier seinen Dank aus. Dass sie trotz seiner Erkrankung an den Terminen festhielten und der Band das Vertrauen schenkten, ist in der heutigen schnelllebigen Showbranche keine Selbstverständlichkeit. „Da merkt man wirklich, wer die richtig treuen, guten Freunde sind“, resümiert der Spatzen-Chef.
Die Familie als Fels in der Brandung
Neben den Fans und der Musik war es vor allem seine Familie, die Norbert Rier den nötigen Halt gab. Seine Frau Isabella, seine Kinder und die Enkelkinder wichen nicht von seiner Seite. „Gerade in dieser Zeit habe ich gemerkt, wie wichtig es ist, dass man eine intakte Familie hat“, sagt er nachdenklich.
In den Wochen der Reha und der Schonung, in denen der Applaus fern war, war es die stille Liebe zu Hause, die ihn aufbaute. Die Familie fing ihn auf, als er schwach war, und gab ihm den Mut, wieder nach vorne zu schauen. Diese Erfahrung hat den Familienmenschen Rier nur noch mehr in seinen Werten bestärkt. Der Zusammenhalt der Riers ist legendär, doch Krisen wie diese schweißen noch enger zusammen. Sie zeigten ihm, dass er nicht der strahlende Star sein muss, um geliebt zu werden – sondern einfach nur Norbert, der Ehemann, Vater und Opa.

Der Blick nach vorn: Geduld, Zuversicht und ein Wiedersehen 2026
Wie geht es nun weiter mit Norbert Rier und den Kastelruther Spatzen? Die gute Nachricht vorweg: „Es geht schon langsam aufwärts.“ Doch der Sänger bleibt realistisch. Er weiß, dass er nichts überstürzen darf. „Jetzt braucht es halt jede Menge Geduld, Zuversicht und natürlich Zeit.“ Er muss lernen, auf seinen Körper zu hören, kürzerzutreten und sich die Pausen zu gönnen, die er früher vielleicht ignoriert hätte.
Dennoch ist der Blick fest nach vorne gerichtet. Mit einem Lächeln wünscht er seinen Fans „frohe und gesegnete Weihnachten, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem Gesundheit“ – ein Wunsch, der aus seinem Munde nun noch gewichtiger klingt als sonst.
Das schönste Geschenk macht er seinen Anhängern jedoch zum Schluss: Das Versprechen auf ein Wiedersehen. „Ich freue mich schon auf ein Wiedersehen im Laufe des nächsten Jahres auf unseren Konzerten“, sagt er voller Vorfreude. Die Tourtermine für das nächste Jahr stehen bereits fest, und die Fans können es kaum erwarten, ihren Norbert wieder live zu erleben – vielleicht noch etwas vorsichtiger, vielleicht mit etwas mehr Pausen, aber mit demselben großen Herzen wie eh und je.
Norbert Riers Botschaft ist mehr als nur ein Gesundheits-Update. Sie ist ein Zeugnis von Lebensmut, Dankbarkeit und der unerschütterlichen Kraft der Gemeinschaft. Sie zeigt, dass selbst die stärksten „Spatzen“ einmal fallen können – aber mit den richtigen Menschen an ihrer Seite lernen sie auch wieder zu fliegen. 2026 wird das Jahr des Wiedersehens, und es wird zweifellos ein emotionales Fest der Volksmusik werden, wenn Norbert Rier wieder dort steht, wo er hingehört: auf der Bühne, im Kreis seiner musikalischen Familie.
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