In der glitzernden Welt des Showbusiness, wo Grenzen oft verschwimmen und Tabus gebrochen werden, um im Gespräch zu bleiben, hat sich nun eine der bekanntesten Medienpersönlichkeiten Deutschlands mit einer deutlichen Mahnung zu Wort gemeldet. Verona Pooth, seit Jahrzehnten eine feste Größe in der deutschen TV-Landschaft und selbst Mutter zweier Söhne, hat in einem bemerkenswert offenen Interview scharfe Kritik an Laura Müller und deren Geschäftsmodell auf der Erotikplattform OnlyFans geübt. Im Zentrum ihrer Empörung steht dabei nicht nur die Freizügigkeit an sich, sondern der spezifische Umstand, dass Laura Müller diese Inhalte auch während ihrer Schwangerschaft produzierte und verkaufte.

Ein „Wunder der Natur“ vs. Digitales Geschäft
Der Auslöser für die hitzige Debatte war Verona Pooths Auftritt im Podcast von Tim Gabel. Dort fand die 57-Jährige ungewohnt drastische Worte für das Verhalten der Ehefrau von Schlagersänger Michael Wendler. „Ganz, ganz krass, dass sie als Schwangere weiter OnlyFans bedient hat“, zeigte sich Pooth sichtlich schockiert.
Für Verona Pooth, die ihre eigene Karriere stets mit einem gewissen Augenzwinkern, aber auch mit klaren Prinzipien steuerte, ist eine Schwangerschaft weit mehr als nur ein biologischer Vorgang. Sie beschreibt diesen Zustand als etwas „Heiliges“, ein „Wunder der Natur“, bei dem der Schutz und das Wohl des ungeborenen Kindes absolut im Mittelpunkt stehen müssten. Die Vorstellung, diesen intimen und sensiblen Lebensabschnitt zu monetarisieren, indem man erotische Inhalte für ein anonymes Publikum produziert, ist für die Moderatorin schlichtweg „irre“.
Mit dieser Meinung steht Pooth nicht allein da, doch selten wird Kritik unter Prominenten so direkt geäußert. Sie berührt damit einen Nerv der Zeit, in der die Grenzen zwischen Privatleben und kommerzieller Verwertung in den sozialen Medien immer weiter aufgelöst werden.
„Das Internet vergisst nie“: Die Sorge um die Kinder
Was Verona Pooths Kritik besonders gewichtig macht, ist ihre Perspektive als Mutter. Sie argumentiert nicht aus einer Position der moralischen Überlegenheit, sondern aus echter Sorge um die langfristigen Konsequenzen für die nächste Generation. Während Laura Müller den kurzfristigen finanziellen Erfolg genießt – den Pooth ihr übrigens durchaus zugesteht –, warnt die Werbe-Ikone eindringlich vor dem digitalen Gedächtnis des Internets.
„Das Internet speichert alles dauerhaft“, mahnte Pooth im Gespräch. Sie zog dabei einen sehr persönlichen Vergleich zu ihrer eigenen Laufbahn. Selbst zu ihrer Zeit, als Magazine wie der „Playboy“ noch das Maß aller Dinge für erotische Aufnahmen waren, habe sie Grenzen gezogen. „Wenn es zu meiner Zeit OnlyFans gegeben hätte – ich habe mich ja nicht mal für den Playboy ausgezogen –, aber klar, die Bilder wären heute noch da“, reflektierte sie.
Der entscheidende Punkt für Verona ist die Auswirkung auf ihre Söhne, Diego und Rocco. Sie ist sich sicher: Hätte sie damals anders entschieden, hätte dies das Leben ihrer Kinder massiv beeinflusst. „Ich hätte damit Diegos Leben und auch Roccos Leben verändert“, stellte sie fest. Die Kinder von Laura Müller und Michael Wendler werden eines Tages unweigerlich mit den freizügigen Bildern ihrer Mutter konfrontiert werden, die während der Schwangerschaft entstanden sind. Diese Unausweichlichkeit ist es, die Pooth so große Sorgen bereitet. Wie erklärt man einem Kind, dass seine Entstehung und die Zeit im Mutterleib Teil eines bezahlten Erotik-Contents waren?

Michael Wendler in der Verantwortung
Die Kritik der Moderatorin richtet sich jedoch nicht ausschließlich gegen die 25-jährige Laura. Auch ihr Ehemann, der 53-jährige Michael Wendler, bekommt sein Fett weg. Verona Pooth thematisierte den enormen Altersunterschied des Paares und die damit einhergehende Verantwortung des älteren Partners.
Laura Müller, die Michael Wendler bereits als Teenagerin kennenlernte (manche Quellen sprechen von 17 oder 18 Jahren), hat sich seitdem extrem gewandelt. Vom schüchternen Schulmädchen aus Sachsen-Anhalt, das seinen ersten großen Auftritt bei „Let’s Dance“ hatte, hin zur Influencerin, die nun im digitalen Erotikgeschäft ihr Geld verdient. Pooth sieht hier den Ehemann in der Pflicht: „Irgendwo ist er ja doch für seine Frau verantwortlich mit 20 Jahren mehr.“
Diese Aussage impliziert, dass Wendler als der deutlich lebenserfahrenere Partner eine schützende Hand über seine junge Frau hätte halten sollen, anstatt diesen Weg – der nun in die Produktion von Erwachseneninhalten während der Schwangerschaft mündete – zu unterstützen oder gar zu fördern. Es ist ein Vorwurf, der schwer wiegt: Hat der Sänger seine Verantwortung zugunsten des gemeinsamen Einkommens vernachlässigt?
Von der TV-Show zur Erotik-Plattform: Ein radikaler Wandel
Der Werdegang von Laura Müller ist beispiellos in der deutschen Promi-Welt. Ihre anfänglichen Versuche, im klassischen Entertainment Fuß zu fassen, scheinen längst Geschichte. Statt rotem Teppich und TV-Shows setzt das Paar Wendler-Müller nun fast ausschließlich auf direkte Monetarisierung über Plattformen wie OnlyFans.
Diese „Neupositionierung“, wie es im Marketing-Sprech heißen würde, ist radikal. Sie bricht mit den Konventionen, die für Prominente in Deutschland lange galten. Während Verona Pooth es meisterhaft verstand, ihr Privatleben zu inszenieren, ohne dabei gewisse Grenzen der Intimität zu überschreiten, haben die Wendlers diese Schranken komplett niedergerissen.
Verona erkennt zwar an, dass Laura damit wirtschaftlich erfolgreich ist. Doch sie stellt die ethische Frage: Ist Geld alles? Ist der Preis, den die Kinder möglicherweise in Zukunft durch Mobbing, Scham oder öffentliche Bloßstellung zahlen müssen, nicht viel zu hoch?

Ein gesellschaftliches Phänomen
Die Diskussion, die Verona Pooth angestoßen hat, geht weit über den Einzelfall Müller-Wendler hinaus. Sie betrifft eine ganze Generation von Influencern und Content Creatorn. Wo zieht man die Grenze? Was ist „Empowerment“ und selbstbestimmte Sexualität, und wo beginnt die rücksichtslose Vermarktung auf Kosten Dritter – in diesem Fall der ungeborenen Kinder, die kein Mitspracherecht haben?
Pooths Haltung ist konservativ im besten Sinne: Sie plädiert für den Schutz der Privatsphäre und die Heiligkeit des entstehenden Lebens. In einer Zeit, in der Klicks und Likes oft die härteste Währung sind, wirkt ihre Mahnung wie ein Weckruf. Sie erinnert daran, dass manche Entscheidungen irreversibel sind. Ein Foto im Internet kann nicht einfach wieder „gelöscht“ werden, sobald es einmal verbreitet wurde.
Fazit: Unbeirrt trotz Gegenwind
Trotz der deutlichen Worte von Prominenten wie Verona Pooth und der breiten öffentlichen Kritik scheint Laura Müller ihren Weg unbeirrt weiterzugehen. Die 25-Jährige und ihr Mann haben sich in Florida ein Leben aufgebaut, das stark von den Einnahmen aus ihren digitalen Aktivitäten abhängt. Ob die Mahnungen einer erfahrenen Medien-Profifrau wie Verona Pooth bei Laura Gehör finden, ist fraglich.
Doch Verona hat ausgesprochen, was viele denken. Ihre Kritik ist kein bloßes „Bashing“, sondern eine fundierte Sorge um das Wohl der Kinder. Sie zeigt auf, dass Freiheit auch Verantwortung bedeutet – Verantwortung für sich selbst, aber vor allem für die, die sich noch nicht selbst wehren können. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Geschichte langfristig entwickeln wird und ob Verona Pooths düstere Prognose bezüglich der Auswirkungen auf Lauras Kinder eines Tages Realität wird. Bis dahin bleibt ihr Statement ein starkes Plädoyer für Bedachtsamkeit in einer immer schnelleren, digitalen Welt.
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