Es gibt Geschichten, die schreibt nur das Leben – oder Hollywood. Doch was sich am Silvestermorgen 2025 im verschneiten Kitzbühel abspielte, ist realer und romantischer als jede Rom-Com. Sportmanager Marcus Höfl (51) und seine „neue alte“ Liebe Marion Popp (50) haben sich getraut. 16 Jahre nach ihrer ersten Trennung, nach anderen Ehen und lebenserfahrenen Umwegen, schließt sich der Kreis: Das Paar gab sich im Standesamt der Gamsstadt das Jawort. Ihr Versprechen diesmal: Es soll für die Ewigkeit sein.

Ein Silvester voller Gefühle

Pünktlich um 11 Uhr vormittags, während sich der Rest der Welt auf den Jahreswechsel vorbereitete, wurde es im Kitzbüheler Standesamt ganz still und intim. Nur der engste Kreis war eingeweiht und anwesend. Umringt von ihren Eltern, Geschwistern und den engsten Freunden besiegelten Höfl und Popp ihre wiedergefundene Liebe.

Besonders rührend: Die beiden Söhne des Paares waren die wohl wichtigsten Zeugen dieses Glücks. Luca (19), der gemeinsame Sohn aus ihrer ersten Beziehung, und Felix, Marcus’ Sohn aus seiner ersten Ehe, standen dem Brautpaar zur Seite. Ein Familienbild, das Harmonie und Zusammenhalt ausstrahlt – Werte, die den beiden nach stürmischen Jahren heute wichtiger sind denn je.

Auf Instagram teilte der überglückliche Bräutigam erste Eindrücke: Ein strahlendes Paar, Marcus im eleganten Smoking, Marion in einem traumhaften weißen Kleid, das ihre Zierlichkeit perfekt unterstrich. „Wir sind überglücklich und freuen uns sehr, jetzt auch vor dem Gesetz Mann und Frau zu sein“, erklärte das Paar gegenüber der Bild-Zeitung. Für Marion bedeutet dieser Schritt auch eine namentliche Veränderung: Sie trägt ab sofort den Nachnamen Höfl.

Die „Ex-Ex“ wird zur Ehefrau: Ein Drehbuch des Schicksals

Dass diese Hochzeit überhaupt stattfinden konnte, grenzt an ein Wunder, wenn man auf die letzten zwei Jahrzehnte zurückblickt. Bis 2009 waren Marcus und Marion bereits ein Paar, ihre Liebe wurde durch die Geburt ihres Sohnes Luca gekrönt. Doch wie so oft im Leben junger, karriereorientierter Menschen, verloren sie sich aus den Augen. Die Wege trennten sich, andere Partner traten in ihr Leben.

Marcus Höfl wurde an der Seite von Ski-Kaiserin Maria Höfl-Riesch zu einem der bekanntesten Manager-Gesichter Deutschlands; Marion Popp fand ihr Glück zwischenzeitlich beim ehemaligen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach. Beide Ehen scheiterten – die von Höfl und Riesch erst Anfang 2024, die von Popp und Niersbach Ende desselben Jahres.

Doch was führte sie im Jahr 2025 wieder zueinander? Es war nicht der Glamour der roten Teppiche, sondern ein tiefer Schmerz. Als Marcus Höfls Vater schwer erkrankte und im Februar 2025 verstarb, war es Marion, die nicht von seiner Seite wich. In den dunkelsten Stunden der Trauer erwies sich die alte Vertrautheit als stärkstes Band.

„Marion und ich haben zusammen schon so viel durchgestanden. Uns bringt nichts mehr auseinander“, gestand der Sportmanager tief bewegt. Aus der freundschaftlichen Stütze wurde wieder Liebe – reifer, tiefer und beständiger als beim ersten Versuch vor 16 Jahren.

New York, Kitzbühel und eine rauschende Party

Der Entschluss, es noch einmal „richtig“ zu versuchen, reifte schnell. Bereits Anfang Dezember, im Lichterglanz des vorweihnachtlichen New Yorks – der zweiten Wahlheimat des Paares – stellte Marcus die Fragen aller Fragen. Ein Antrag im Big Apple, romantischer hätte das Comeback kaum besiegelt werden können. „Ja, es stimmt. Wir werden heiraten und freuen uns sehr auf unsere gemeinsame Zukunft“, bestätigte Höfl damals die Verlobung.

Dass die Hochzeit in Kitzbühel stattfinden musste, war für beide jedoch keine Frage. Der Tiroler Nobelort ist nicht nur ein Hotspot der High Society, sondern für Marcus und Marion ein Ort voller Erinnerungen. Hier fühlen sie sich zu Hause, hier ist ihre Basis.

Und weil ein solches Liebes-Comeback gebührend gefeiert werden muss, beließen es die frisch Vermählten nicht bei der stillen Trauung am Vormittag. Am Abend luden Herr und Frau Höfl zur großen „Sparkling and Special Night“. Rund 120 geladene Gäste, darunter langjährige Wegbegleiter und Freunde aus der Sport- und Medienwelt, feierten in einer Kitzbüheler Szene-Bar in das neue Jahr – und in das neue Eheglück hinein. Silvesterparty und Hochzeitsfeier in einem: Ein cleverer Schachzug, um sicherzustellen, dass dieser Jahrestag niemals vergessen wird.

Das Motto: Das Leben feiern

„Das Leben feiern und die zweite Chance genießen“ – so lautet das inoffizielle Motto dieser Verbindung. In einer Zeit, in der Trennungen oft Schlagzeilen machen, setzen Marcus Höfl und Marion Popp ein Zeichen für die Beständigkeit und die Kraft der Vergebung und des Neuanfangs.

Die Nachricht von der Hochzeit schlug im Freundeskreis wie ein positiver Blitz ein. Viele hatten die Chemie zwischen den beiden nie ganz vergessen, doch dass es zu einem Happy End vor dem Traualtar kommen würde, damit rechneten wohl die wenigsten.

Für Marcus Höfl, der nach der öffentlichen Trennung von Maria Höfl-Riesch sicherlich auch schwierige Momente durchlebte, ist dies der Startschuss in ein neues Kapitel. Mit Marion an seiner Seite, die das Geschäft kennt, aber vor allem den Menschen Marcus liebt, scheint er angekommen zu sein. Und auch für den gemeinsamen Sohn Luca dürfte es das schönste Geschenk sein, seine Eltern nach so langer Zeit wieder vereint zu sehen – nicht nur als Freunde, sondern als Ehepaar.

Während die Raketen über den Kitzbüheler Alpen den Himmel erleuchteten, starteten zwei Menschen in ihre gemeinsame Zukunft, die wissen, was sie aneinander haben. Manchmal braucht die Liebe eben eine Ehrenrunde, um wirklich ins Ziel zu kommen. Wir gratulieren herzlich!