Es sind Szenen, die selbst hartgesottenen Reality-TV-Fans den Atem stocken lassen. Was passiert, wenn man zwei Menschen, deren Herzen gerade erst vor laufenden Kameras in tausend Teile zersprungen sind, in die gnadenlose Wildnis der peruanischen Anden schickt? Die Antwort liefert die dritte Staffel von „Reality Backpackers“ auf Joyn: Es gibt Krieg. Ein Krieg, der nicht mit Waffen, sondern mit Worten, Blicken und eiskaltem Budget-Entzug geführt wird. Im Zentrum des Sturms stehen Brenda Brinkmann und Laurenz Pesch – das einstige Traumpaar, das nun in einem Albtraum aus Vorwürfen und Rachegelüsten gefangen ist.
Der Spoiler-Skandal: Wenn Sender sich streiten
Noch bevor die erste Minute von „Reality Backpackers“ über die Bildschirme flimmerte, sorgte die Show bereits für ein Beben in der deutschen Medienlandschaft. Der Grund: Ein gigantischer Spoiler, der die Konkurrenz bei RTL vor Wut schäumen ließ. Brenda und Laurenz waren zeitgleich in der Ausstrahlung der aktuellen Staffel von „Temptation Island VIP“ auf RTL+ zu sehen. Dort fieberten Millionen Fans noch mit: Würde ihre Liebe den ultimativen Treuetest überstehen?
Doch Joyn machte RTL einen Strich durch die Rechnung. Mit dem Start von „Reality Backpackers“ am 16. Dezember wurde das, was eigentlich erst beim großen Wiedersehen auf RTL enthüllt werden sollte, zur banalen Faktenlage: Brenda und Laurenz sind getrennt. Sie treten als „Ex-Partner“ an. Ein PR-Super-GAU für RTL, die prompt auf Instagram gegen den Konkurrenten schossen: „Danke für nichts, Joyn.“ Doch für den Zuschauer bedeutet dieser Fauxpas vor allem eines: Wir sehen hier keine inszenierte Distanz, sondern den rohen, ungefilterten Schmerz einer Trennung, die in Echtzeit kaum 48 Stunden zurückliegt.

Vom Lagerfeuer in die Eishölle
Die Timeline dieser Eskalation ist entscheidend, um die Wucht der Emotionen zu verstehen. Wie Brenda und Laurenz in der Show bestätigen, flogen sie fast unmittelbar nach dem finalen Lagerfeuer von „Temptation Island VIP“ – wo Laurenz die Beziehung beendete – nach Peru. Die Tränen waren noch nicht getrocknet, die Wut noch frisch, da fanden sie sich schon in Wanderschuhen und mit Rucksäcken wieder.
Statt Zeit zur Verarbeitung zu haben, wurden sie in ein Format geworfen, das physisch und psychisch alles abverlangt. Dünne Luft, steile Anstiege, körperliche Erschöpfung – das ist der Nährboden, auf dem Konflikte nicht nur gedeihen, sondern explodieren. Zum Glück, so möchte man meinen, landeten die beiden nicht im selben Team. Laurenz kämpft an der Seite der toughen Kate Merlan, während Brenda mit dem „Germany Shore“-Star Daymian Weiß die Berge erklimmt. Doch die räumliche Trennung ist in einem Wettrennen nur von kurzer Dauer.
„L steht für Loser“ – Der Moment der Eskalation
Die erste Etappe hat es in sich. Die Teams quälen sich die Bergpfade hinauf. Die Beine brennen, der Atem rasselt. Als sich die Wege der beiden Ex-Partner kreuzen, entlädt sich die Spannung, die seit Tagen in der Luft gelegen haben muss, in einem einzigen, giftigen Satz. Brenda, die Laurenz und Kate fast eingeholt hat, kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen. Laut und deutlich ruft sie über den Bergpfad: „L steht für Loser!“
Es ist mehr als nur eine Stichelei unter Konkurrenten. In diesem Kontext, mit dem Wissen um das schmerzhafte Beziehungs-Aus, ist es eine gezielte Demütigung. Laurenz, körperlich am Limit und emotional wohl ebenso wundgescheuert, verliert die Kontrolle. Beleidigungen fliegen hin und her wie Ping-Pong-Bälle. Der Tonfall wird aggressiv, hasserfüllt. Es ist ein verbaler Schlagabtausch, der zeigt: Hier geht es nicht mehr um das Preisgeld oder den Sieg der Etappe. Hier geht es um verletzten Stolz, um das letzte Wort in einer gescheiterten Liebe.
Selbst Kate Merlan, die im Reality-TV schon vieles gesehen hat, erkennt den Ernst der Lage. Als sich die Teams wieder voneinander entfernen, bittet Laurenz sie inständig: „Halt mich beim nächsten Mal zurück.“ Er spürt selbst, dass er kurz davor ist, eine Grenze zu überschreiten. Die Angst vor der eigenen Eskalation ist greifbar.

Die Rache der Verlassenen
Doch das Drama endet nicht am Berg. Am Checkpoint kommt es zur entscheidenden Wende. Brenda und ihr Partner Daymian erreichen das Ziel als Erste. Ein Sieg, der im Reality-TV nicht nur Ehre, sondern Macht bedeutet. Das Gewinner-Team darf die Budgets für die nächste Etappe verteilen. Eine Waffe, die Brenda nur allzu gerne in die Hand nimmt.
Die Logik gebietet eigentlich Fairness oder strategisches Denken, um starke Konkurrenten zu schwächen. Doch Brenda handelt emotional. Sie behält das höchste Budget für sich und Daymian – eine Belohnung für die Strapazen. Das niedrigste Budget jedoch, das kaum für eine anständige Verpflegung oder Unterkunft reichen dürfte, schiebt sie Laurenz und Kate zu.
Ihre offizielle Begründung vor der Gruppe? Es sei eine Strafe für das „ausfallende Verhalten“ am Berg. Eine pädagogische Maßnahme quasi. Doch im Einzelinterview lässt Brenda die Maske fallen. Mit einem fast schon diabolischen Grinsen gibt sie zu: Es ging darum, ihrem Ex „einen reinzudrücken“. Es ist die Rache der Verlassenen, ausgeführt mit der bürokratischen Kälte einer Budgetverteilung. „Ich wollte ihn leiden sehen“, scheint der unausgesprochene Untertitel dieser Szene zu sein.
Ein Spiegelbild moderner Beziehungen?
Was wir bei „Reality Backpackers“ sehen, ist mehr als nur Trash-TV-Unterhaltung. Es ist ein fast schon soziologisches Experiment. Wie verhalten sich Menschen, wenn sie der gesellschaftlichen Konventionen beraubt werden? Wenn Höflichkeit keine Option mehr ist, weil der Schmerz zu groß ist?
Brenda und Laurenz begannen ihre Reise als das „Traumpaar“ aus der Netflix-Datingshow „Too Hot To Handle: Germany“. Sie wirkten unbesiegbar, jung, schön und verliebt. Doch der Weg durch die Instanzen des Reality-TVs hat ihre Beziehung zermürbt. „Temptation Island“ war der Sargnagel, „Reality Backpackers“ ist nun die öffentliche Autopsie ihrer Liebe.
Für den Zuschauer ist es ein faszinierendes, wenn auch verstörendes Schauspiel. Man kann sich dem Sog nicht entziehen. Man ergreift Partei. Ist Brenda die rachsüchtige Furie, die nicht loslassen kann? Oder ist Laurenz der toxische Ex, der seine Emotionen nicht im Griff hat und die Konsequenzen seines Handelns nun spüren muss?

Fazit: Das Nachspiel hat erst begonnen
Die dritte Staffel von „Reality Backpackers“ verspricht, eine der intensivsten in der Geschichte des Formats zu werden. Nicht wegen der spektakulären Landschaft Perus, sondern wegen der emotionalen Abgründe, die sich zwischen Brenda und Laurenz auftun.
RTL mag sich über den Spoiler ärgern, aber für Joyn ist diese Konstellation ein absoluter Glücksgriff. Nichts verkauft sich besser als echter Schmerz und echte Wut. Und eines ist sicher: Die Budget-Verteilung war erst der Anfang. In den Bergen Perus warten noch viele Etappen, viele kalte Nächte und viele Gelegenheiten für Brenda und Laurenz, alte Rechnungen zu begleichen. Wir dürfen gespannt sein – und sollten das Popcorn bereithalten. Denn dieser Rosenkrieg wird keine Gefangenen machen.
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