Es war der letzte “Kölner Treff” des Jahres 2025, und er hielt eine Überraschung bereit, mit der wohl niemand gerechnet hatte. In der gemütlichen Talkrunde des WDR, moderiert von Susan Link und Micky Beisenherz, zeigte sich Schauspieler Hans Sigl (56) von einer ungewohnt ernsten Seite. Der Mann, der als “Der Bergdoktor” seit 18 Staffeln die Herzen eines Millionenpublikums wärmt, sprach offen wie selten zuvor über die Schattenseiten seiner enormen Popularität. Dabei enthüllte er ein bizarres Phänomen, das ihn im Alltag immer wieder an seine Grenzen bringt: Übergriffige Fans, die den Unterschied zwischen Fernsehen und Realität vergessen.
Es sollte ein besinnlicher Jahresausklang werden. Am Freitagabend, den 19. Dezember, versammelte sich eine illustre Runde im Kölner Studio. Neben Hans Sigl saßen TV-Koch Horst Lichter, Sänger Mark Forster, Comedienne Meltem Kaptan und die Psychotherapeutin Franca Cerutti auf den Sesseln. Die Stimmung war gelöst, man plauderte über das vergangene Jahr und kommende Projekte. Doch als das Gespräch auf das Verhältnis zu den Fans lenkte, wurde es plötzlich still im Saal.

Der Preis der Nahbarkeit: “Ich sehe, dass sie 18 Staffeln gesehen haben”
Hans Sigl ist ein Phänomen. Als Dr. Martin Gruber verkörpert er im ZDF den idealen Arzt: kompetent, menschlich, immer für andere da. Diese Rolle hat ihn zu einem der bekanntesten Gesichter im deutschsprachigen Fernsehen gemacht. Auf die Frage von Moderator Micky Beisenherz, wie ihm die Fans im Alltag – sei es in der Bahn oder beim Einkaufen – begegnen, reagierte Sigl zunächst gewohnt charmant.
“Sehr freudvoll”, betonte der Schauspieler. Er habe einen Blick dafür entwickelt, wie sehr jemand seiner Serie verfallen sei. “Ich sehe in den Augen der Menschen, dass sie 18 Staffeln gesehen haben”, erklärte er mit einem Schmunzeln. Diese Begegnungen seien grundsätzlich positiv und erfüllten ihn mit Dankbarkeit. Es ist genau diese Bodenständigkeit, die Sigl so beliebt macht. Er wirkt nicht wie der abgehobene Star aus der Traumfabrik, sondern wie der sympathische Nachbar, mit dem man gerne ein Bier trinken würde. Doch genau diese vermeintliche Kumpelhaftigkeit wird ihm, wie er nun gestand, zunehmend zum Verhängnis.
Der Wandel der Fan-Kultur: Schnell, digital, distanzlos
Im Laufe des Gesprächs wurde Sigl nachdenklicher. Er skizzierte eine Veränderung in der Gesellschaft, die auch vor seinen Begegnungen nicht Halt macht. Früher, so erinnerte er sich, war der Kontakt höflicher, fast schon zeremoniell. Menschen baten um ein Foto, wechselten ein paar freundliche Sätze, es fand ein echter Austausch statt.
“Heute geht vieles schneller und findet digital statt”, analysierte Sigl. “Sehr verkürzt alles.” Worte würden oft weggelassen, der menschliche Moment werde auf die reine Transaktion – das Selfie für Social Media – reduziert. Das Smartphone ist zur Barriere zwischen Star und Fan geworden, die paradoxerweise zwar das Bild festhält, aber die echte Begegnung verhindert. Doch es ist nicht die Eile oder die Wortkargheit, die den Schauspieler wirklich stört. Es ist eine neue Form der körperlichen Übergriffigkeit, die sich eingeschlichen hat.
Das “Rückenkrauler”-Phänomen: Wenn Hände wandern
Dann ließ Hans Sigl die Bombe platzen. Auf das Thema Körperkontakt angesprochen, verfinsterte sich seine Miene leicht. Es gibt eine Geste, die er absolut nicht ausstehen kann und die dennoch immer häufiger vorkommt: das ungefragte Kraulen seines Rückens.
Was absurd klingt, ist für den Schauspieler bittere Realität. Fans, die für ein Foto den Arm um ihn legen, belassen es nicht dabei. “Beim Thema Anfassen käme es immer mal wieder zu sogenannten Rückenkraulern”, erklärte er der fassungslosen Runde. Während das Foto gemacht wird, beginnen wildfremde Menschen, seinen Rücken zu streicheln oder zu massieren. Eine intime Geste, die man vielleicht vom Partner oder engen Freunden duldet, aber sicher nicht von jemandem, den man gerade erst im Supermarktgang getroffen hat.
“Begeistert bin ich davon nicht”, stellte Sigl klar, und man merkte ihm an, wie sehr er sich in solchen Momenten zusammenreißen muss. Seine Reaktion ist jedoch nicht laut oder aggressiv, sondern bestimmt. Er weise die betreffenden Personen direkt darauf hin: “Dann hören Sie bitte damit auf.” Eine klare Grenze, die gezogen werden muss. Der Körper des Schauspielers ist kein Allgemeingut, auch wenn sein Gesicht wöchentlich in Millionen Wohnzimmern flimmert.

Horst Lichter springt bei: Das Leiden der Schnurrbart-Träger
Sigls Geständnis löste in der Runde eine Welle des Verständnisses aus, besonders bei einem: Horst Lichter. Der beliebte “Bares für Rares”-Moderator kennt das Phänomen der distanzlosen Fans nur zu gut. Er berichtete, dass es bei ihm zwar nicht der Rücken sei, dafür aber sein markantes Markenzeichen, das zur Zielscheibe werde.
Fans würden ihm oft ungefragt an den gezwirbelten Schnurrbart fassen wollen – oder es einfach tun. Ein Übergriff in das Gesicht eines Menschen, der eine noch größere Distanzlosigkeit darstellt. Die Anekdoten der beiden TV-Größen zeigten deutlich: Je nahbarer und freundlicher ein Star im Fernsehen wirkt, desto mehr scheinen manche Zuschauer zu glauben, sie hätten ein Anrecht auf körperliche Nähe.
Die psychologische Einordnung: Der “Freund” aus dem Fernseher
Die ebenfalls anwesende Psychotherapeutin Franca Cerutti lieferte die fachliche Erklärung für dieses befremdliche Verhalten. Sie ordnete die “Rückenkrauler” und Bart-Fasser als direkte Folge der nahbaren Art der Stars ein. Figuren wie der Bergdoktor oder der kölsche Jung Horst Lichter strahlen eine enorme Wärme aus. Sie wirken nicht wie unnahbare Ikonen, sondern wie vertraute Freunde.
Diese parasoziale Beziehung führt dazu, dass Fans die natürliche Hemmschwelle verlieren. In ihrem Kopf kennen sie Hans Sigl seit Jahren, sie haben mit ihm gelitten, geliebt und gelacht. Wenn sie ihm dann real gegenüberstehen, überspringt das Gehirn die Phase des “Fremdseins” und wechselt direkt in einen vertrauten Modus – inklusive unangebrachtem Körperkontakt. Für den Fan fühlt es sich natürlich an, für den Star ist es eine Verletzung der Privatsphäre.
Fazit: Ein Star zum Anfassen – aber bitte mit Respekt
Trotz dieser negativen Erlebnisse beendete Hans Sigl das Thema versöhnlich. Er wollte keinesfalls den Eindruck erwecken, undankbar zu sein oder seine Fans pauschal zu verurteilen. “Diese Momente mindern meine Freude am Kontakt mit Fans nicht”, betonte er ausdrücklich. Er liebt seinen Job und er schätzt die Treue seiner Zuschauer.
Doch seine Botschaft an diesem Abend war unmissverständlich: Respekt ist keine Einbahnstraße. Auch ein öffentlicher Mensch hat ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und Distanz. Wer also demnächst das Glück hat, den “Bergdoktor” persönlich zu treffen, sollte sich merken: Ein freundliches Lächeln und ein “Hallo” sind herzlich willkommen – die Hände gehören dabei aber in die eigenen Taschen, nicht auf den Rücken des Stars.
Mit dieser ehrlichen und menschlichen Offenbarung hat Hans Sigl einmal mehr bewiesen, warum er zu den Größen der deutschen TV-Landschaft gehört: Er lässt sich nicht verbiegen, wahrt seine Grenzen und bleibt dabei doch immer ein Gentleman. Der “Kölner Treff” lieferte damit einen der authentischsten TV-Momente des Jahres 2025.
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