Ein Umzug, der die Promi-Welt erschütterte: Verona Pooth (57) hat ihre Koffer gepackt und Deutschland den Rücken gekehrt. Doch was zunächst nach einem luxuriösen Abenteuer unter der Sonne Dubais klingt, wirft bei vielen Fans Fragen auf. Denn einer fehlte am Gate: Ihr Ehemann Franjo Pooth (56). Nun bricht die Moderatorin ihr Schweigen und spricht ungewohnt offen über die räumliche Trennung, wilde Spekulationen und das wahre Fundament ihrer 21-jährigen Ehe.

Es war ein Paukenschlag, mit dem niemand gerechnet hatte. Still und heimlich organisierte Verona Pooth einen kompletten Neustart. Ihr Ziel: Das glitzernde Emirat Dubai. An ihrer Seite: Nesthäkchen Rocco (14). Doch ihr langjähriger Partner und Ehemann Franjo blieb in Düsseldorf zurück. Sofort brodelte die Gerüchteküche. Ist das der Anfang vom Ende einer der schillerndsten Ehen im deutschen Showgeschäft? Flieht Verona vor einer Ehekrise in die Wüste?

Die Wahrheit hinter der “Flucht”

Im exklusiven Interview räumt die Werbe-Ikone nun mit den bösen Zungen auf und offenbart die emotionalen Beweggründe für diesen drastischen Schritt. Es war keine Flucht vor Franjo, sondern eine Entscheidung aus purer Mutterliebe. “Ich wollte mir eine Möglichkeit schaffen, mehr Zeit mit Roccolito zu verbringen”, gesteht Verona. Die Zeit rase, und nachdem ihr ältester Sohn Diego (22) bereits flügge wurde und in die USA sowie nach Berlin zog, wollte sie die verbleibenden Jahre mit ihrem Jüngsten intensiv nutzen.

Rocco besucht nun eine internationale Schule in Dubai – ein Traum, den er eigentlich alleine als Austauschschüler verwirklichen wollte. Doch das Mama-Herz spielte nicht mit: “Du gehst nicht ohne deine Mutter”, entschied Verona kurzerhand. So wurde aus einem Schüleraustausch ein Familien-Experiment im Wüstenstaat.

Ehe-Härtetest auf Distanz

Während Verona und Rocco nun in einem traumhaften 500-Quadratmeter-Penthouse im Viertel Al Barari residieren, hält Franjo in Meerbusch und Düsseldorf die Stellung. Arbeit und Business binden den Unternehmer an Deutschland. Eine Situation, die für viele Paare der sichere Todesstoß wäre. Doch Verona sieht das anders.

“Wahre Liebe ist ein Fundament. Sie wächst und wird zu Schutz, Geborgenheit und Stärke”, erklärt sie fast philosophisch gegenüber der “Bild”. Die räumliche Distanz scheint dem Paar, das seit über zwei Jahrzehnten durch Dick und Dünn geht, nichts anhaben zu können. Im Gegenteil: Die Sehnsucht scheint die Liebe neu zu entfachen. Einmal im Monat setzt sich Franjo in den Flieger, um seine Liebsten in der Wüste zu besuchen. Diese gemeinsame Zeit ist nun kostbarer denn je.

Knallharte Worte: “Dann bin ich weg”

Doch Verona wäre nicht Verona, wenn sie nicht auch Tacheles reden würde. Trotz aller Romantik und Treueschwüre macht sie eine Sache unmissverständlich klar: Sie ist keine Frau, die den schönen Schein wahren würde, wenn das Herz nicht mehr dabei ist.

“An dem Tag, an dem ich aufwache und Franjo nicht mehr liebe, bin ich weg”, stellt sie mit einer Entschlossenheit fest, die aufhorchen lässt. Für sie gibt es kein Ausharren in einer unglücklichen Beziehung, nur um den gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen. “Man sollte etwas beenden, wenn die Liebe vorbei ist und nicht für Applaus zusammenbleiben.”

Diese Ehrlichkeit ist es, die ihre Fans so an ihr schätzen. Es ist keine Drohung an Franjo, sondern ein Liebesbeweis der besonderen Art: Sie ist bei ihm, weil sie es will, nicht weil sie muss. Auch 21 Jahre nach ihrer Traumhochzeit im Wiener Stephansdom ist das Feuer offenbar noch nicht erloschen.

Ein Leben zwischen zwei Welten

Für Verona ist Dubai mehr als nur Sonne und Strand. Sie genießt die Anonymität, die ihr Deutschland nach Jahrzehnten im Rampenlicht nicht mehr bieten kann. “Ich bin hier nur eine normale Geschäftsfrau”, schwärmt sie. Die Sicherheit und der exzellente Service in den Emiraten tun ihr Übriges. Doch ein Abschied für immer ist es wohl nicht. Das Projekt “Dubai” ist als Experiment auf Zeit angelegt.

Auch beruflich tritt sie nicht kürzer. Sie pendelt für TV-Produktionen wie “Villa der Versuchung” oder “Schlag den Star” regelmäßig zurück in die Heimat. Dass Franjo sie dabei voll unterstützt und sogar selbst kürzlich über seinen Schatten sprang, um mit ihr gemeinsam vor der Kamera zu stehen, rechnet sie ihm hoch an. Der sonst eher medienscheue Unternehmer beweist damit, dass sie auch über tausende Kilometer hinweg ein eingespieltes Team sind.

Fazit: Liebe kennt keine Kilometer

Was als Schock-Nachricht begann, entpuppt sich als mutiger Schritt einer Frau, die genau weiß, was sie will. Verona Pooth balanciert Karriere, Mutterglück und Ehe-Alltag nun eben zwischen Düsseldorf und Dubai. Und solange der morgendliche Blick in den Spiegel ihr sagt, dass die Liebe noch da ist, wird auch keine Wüste der Welt sie und ihren Franjo trennen können. Die Kritiker mögen verstummen, denn Verona beweist einmal mehr: Sie macht ihr Ding – und das mit Erfolg und ganz viel Herz.