Es sollte der glanzvolle Höhepunkt der Adventszeit werden, ein Fest der Freude, des Tanzes und der großen Emotionen. Das “Let’s Dance”-Weihnachtsspecial lockte Millionen Deutsche vor die Bildschirme, die sich auf spektakuläre Performances und besinnliche Stimmung freuten. Doch was als funkelnde Gala begann, endete für viele treue Zuschauer in einem handfesten Eklat, der auch Tage später noch die sozialen Netzwerke dominiert. Statt Applaus und Bewunderung hagelt es Kritik, Wut und harte Betrugsvorwürfe. Im Zentrum des Sturms: Der überraschende Sieg von Diego Pooth und die Frage, ob Schlager-Superstar Vanessa Mai um ihren verdienten Triumph gebracht wurde.

Die “Jennifer Lopez aus Deutschland” verzaubert das Parkett
Der Abend begann vielversprechend, und wenn es nach der tänzerischen Leistung gegangen wäre, hätte es eigentlich keine zwei Meinungen geben dürfen. Vanessa Mai, die bereits in der regulären Staffel bewiesen hatte, dass sie das Parkett beherrscht wie kaum eine andere, wuchs im Weihnachtsspecial über sich hinaus. An der Seite ihres Partners legte sie eine Performance hin, die nicht nur das Publikum im Saal, sondern auch die sonst so kritische Fachjury zu Begeisterungsstürmen hinriss.
Jorge González, bekannt für sein extravagantes Auftreten und seine ehrlichen Emotionen, hielt es kaum auf seinem Stuhl. “Oh Chica, wow!”, rief er begeistert aus und adelte die Sängerin mit dem ultimativen Kompliment: “Die Jennifer Lopez aus Deutschland!” Ein Vergleich, der die Messlatte in stratosphärische Höhen legte, doch Vanessa Mai wurde ihm gerecht. Auch Motsi Mabuse zeigte sich tief beeindruckt, insbesondere von der Komplexität und Schwierigkeit der Choreografie, die Vanessa mit einer Leichtigkeit präsentierte, als wäre sie als Profitänzerin geboren worden.
Und dann war da noch Joachim Llambi. Der Chef-Juror, dessen Urteil oft so scharf ist wie ein Rasiermesser, fand an diesem Abend nur Worte des höchsten Lobes. “Das war großes Kino”, schwärmte er nach ihrem ersten Tanz und zückte, zur Überraschung vieler, die volle Punktzahl. Doch es kam noch besser: Nach ihrem Contemporary, einem Tanz voller Gefühl und Ausdruck, legte Llambi sogar noch einen drauf. Er holte symbolisch alle Wertungskellen hervor und verkündete: “Das war der beste Tanz überhaupt heute Abend.” Ein Ritterschlag vom strengsten Richter Deutschlands.
Das Kopf-an-Kopf-Rennen der Favoriten
Mit dieser Leistung stand Vanessa Mai nicht allein an der Spitze. Sie teilte sich den ersten Platz nach der Jurywertung mit Nicolas Puschmann und Vadim Garbuzov, die ebenfalls eine atemberaubende Show abgeliefert hatten. Die Jury hatte gesprochen, und ihre Sprache war eindeutig: Die tänzerische Krone gebührte an diesem Abend Vanessa oder Nicolas. Die Qualität war unbestreitbar, die Technik perfekt, die Emotionen echt.
Doch “Let’s Dance” ist nicht nur ein Tanzturnier, es ist eine Unterhaltungsshow, bei der am Ende das Publikum das letzte Wort hat. Und genau hier nahm das Drama seinen Lauf, das die friedliche Weihnachtsstimmung in den Wohnzimmern der Nation jäh beenden sollte.

Der Schock-Moment: Ein Außenseiter triumphiert
Als die Moderatoren das Endergebnis verkündeten, ging ein Raunen durch die sozialen Medien, das sich schnell zu einem digitalen Orkan auswuchs. Nicht die von der Jury hochgelobte Vanessa Mai, nicht der perfekt tanzende Nicolas Puschmann, sondern Diego Pooth und seine Tanzpartnerin Ekaterina Leonova wurden zu den Siegern des Abends gekürt. Diego, der Sohn von Werbeikone Verona Pooth, hatte zwar Sympathiepunkte gesammelt und sich Mühe gegeben, doch rein tänzerisch sahen ihn die wenigsten Experten auf dem Thron.
Der Sieg kam zustande, weil Diego Pooth offensichtlich die meisten Anrufe der Zuschauer erhalten hatte. Ein legitimer Mechanismus der Show, möchte man meinen. Doch die Art und Weise, wie dieses Ergebnis zustande kam, und vor allem die Diskrepanz zwischen der tänzerischen Leistung und dem Endresultat, ließ bei vielen Fans die Sicherungen durchbrennen.
“Unverdient” und “Promi-Bonus”: Die Fans rechnen ab
Kaum war der Konfettiregen im Studio verklungen, explodierten die Kommentarspalten auf Facebook, Instagram und Twitter (X). Der Tenor war eindeutig und vernichtend: “Unfair!” Viele Zuschauer machten ihrem Ärger Luft und bezeichneten den Sieg als völlig unverdient. “Dass Diego Pooth gewonnen hat, finde ich leider unverdient. Vanessa oder Nicolas hätten gewinnen müssen”, schrieb ein enttäuschter Fan und sprach damit Tausenden aus der Seele.
Ein besonders schwerwiegender Vorwurf, der immer wieder auftauchte, war der des “Promi-Bonus”. Kritiker unterstellten, dass Diego nicht wegen seiner Leistung, sondern ausschließlich aufgrund seiner berühmten Mutter und deren großer Fanbase gewonnen habe. “Habe ich mir schon gedacht, wie beim letzten Mal. Zuschauer haben nur angerufen, weil er eine berühmte Mutter hat”, lautete ein bitterer Kommentar. Für viele Fans, die die Show wegen des sportlichen Wettbewerbs lieben, ist dies ein Schlag ins Gesicht. Es nährt den Verdacht, dass Leistung bei “Let’s Dance” zweitrangig wird, wenn die Popularität eines Namens ins Spiel kommt.

Der Mathematik-Skandal: Haben falsche Regeln den Sieg geschenkt?
Doch die Kritik beschränkte sich nicht nur auf gefühlte Ungerechtigkeit. Einige besonders aufmerksame Zuschauer begannen, das Regelwerk und die Punktevergabe der Show zu sezieren – und förderten dabei Erstaunliches zutage. Ein Fan wies in einer detaillierten Analyse darauf hin, dass die Punktevergabe im Weihnachtsspecial möglicherweise fehlerhaft oder zumindest inkonsistent im Vergleich zu regulären Staffeln gehandhabt wurde.
Der Vorwurf wiegt schwer: In einer normalen Staffel würde bei einem Punktegleichstand auf dem ersten Platz (wie hier bei Vanessa und Nicolas) die nächste Punktzahl übersprungen werden. Das bedeutet, wenn zwei Paare die Höchstpunktzahl bekommen, würde das nächste Paar nicht direkt die nächstniedrigere Punktzahl erhalten, sondern eine Stufe überspringen.
“Diego hätte eigentlich nur vier Punkte bekommen müssen, aber heute in der Weihnachtsshow bekam er fünf”, rechnete ein User penibel vor. Durch diesen einen Punkt mehr von der Jury startete Diego mit einer besseren Ausgangslage in das Zuschauervoting. Wäre die “normale” Zählweise angewendet worden, so die Theorie der Fans, hätte Diego selbst mit den meisten Anrufern rechnerisch vielleicht gar nicht mehr gewinnen können. “Dadurch konnte er nur gewinnen, sobald er die meisten Anrufe bekommt”, resümiert der Fan seine Beweisführung.
Diese technische Feinheit mag für den Laien unwichtig erscheinen, doch in einem Wettbewerb, in dem jeder Punkt über Sieg oder Niederlage entscheidet, ist sie essenziell. Die Zuschauer fühlen sich nicht nur enttäuscht, sondern regelrecht verschaukelt. Sie fordern Transparenz und Fairness, Werte, die gerade in einer Weihnachtsshow hochgehalten werden sollten.
Ein bitterer Nachgeschmack
Was bleibt also von diesem Abend? Statt über die magischen Tänze von Vanessa Mai oder die Eleganz von Nicolas Puschmann zu sprechen, diskutiert Deutschland über Regelwerke, Promi-Boni und die Macht der Telefonanrufe. Für Vanessa Mai, die als “Jennifer Lopez aus Deutschland” gefeiert wurde, ist der moralische Sieg vielleicht ein schwacher Trost. Sie hat gezeigt, dass sie zur absoluten Spitzenklasse gehört, doch den Pokal nahm ein anderer mit nach Hause.
Der Sender RTL muss sich nun unangenehmen Fragen stellen. Wie viel zählt die tänzerische Qualität noch? Ist das Regelwerk wasserdicht? Und wie kann man verhindern, dass treue Fans sich abwenden, weil sie das Gefühl haben, gegen Windmühlen – oder in diesem Fall gegen prominente Familienclans – zu kämpfen?
Diego Pooth mag den Pokal in den Händen halten, doch der Glanz dieses Sieges ist matt. Ein Triumph, der von so viel Missgunst und Zweifeln begleitet wird, fühlt sich selten wie ein echter Sieg an. Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass im nächsten Jahr wieder das Tanzen im Vordergrund steht – und nicht der Nachname. Bis dahin bleibt dieses Weihnachtsspecial als das “Special des Anstoßes” in Erinnerung.
News
Tränen in Madrid: Uwe Kockischs einsamer Abschied und die drei herzzerreißenden Dinge, die er am Sterbebett zutiefst bereute
Es ist still geworden unter der warmen, aber gnadenlosen Sonne Spaniens. Eine Stille, die schwerer wiegt als der tosendste Applaus,…
Nenas schockierende Beichte: Die Wahrheit über das Konzert-Drama von Altenberg und der tiefe Fall einer deutschen Pop-Ikone
Es ist der Dienstag, der 6. Januar 2026. Draußen ist es kalt, doch in den sozialen Netzwerken und Feuilletons der…
Hochzeit geplatzt! Das bittere Ende von Raúl Richter und Vanessa Schmitt: War die Last der Vergangenheit doch zu schwer?
Es sollte der krönende Abschluss eines modernen Märchens werden, ein Triumph der Liebe über alle Widrigkeiten. Doch stattdessen stehen Fans…
Gefangen im Goldenen Käfig: Die erschütternde Wahrheit hinter Prinzessin Madeleines Rückkehr und das stille Leiden des Chris O’Neill
Wenn sich die schweren Eichentüren von Schloss Drottningholm schließen, bleibt die Welt draußen. Das Klicken der Kameras verstummt, das höfliche…
Vom Hofwochen-Flirt zum doppelten Liebes-Wunder: Bastian und Karin enthüllen Verlobung und Baby-Glück nach „Bauer sucht Frau“
Es gibt Geschichten, die schreibt nur das Leben – oder in diesem ganz besonderen Fall: eine der beliebtesten Kuppelshows des…
Laura Maria Rypa: Schockierende Gewichtsbeichte nach Trennungs-Drama – Warum sie jetzt zunehmen muss
Das Jahr beginnt für viele mit strengen Diäten und dem Wunsch, Gewicht zu verlieren. Doch für Laura Maria Rypa, die…
End of content
No more pages to load






