Ein Schock für die Theaterwelt und Millionen Fans weltweit: Der beliebte Broadway-Schauspieler und Social-Media-Star Bret Hanna-Shuford ist tot. Im Alter von nur 46 Jahren verlor er den Kampf gegen eine tückische und seltene Krankheit, die sein Leben innerhalb weniger Monate für immer veränderte. Er hinterlässt seinen Ehemann, den ehemaligen Ballettstar Stephen Hanna, und ihren dreijährigen Sohn Maverick.
Es sind Nachrichten, die einem den Atem rauben und die Fragilität des Lebens auf schmerzhafte Weise vor Augen führen. Bret Hanna-Shuford, ein Mann, der sein Leben dem Tanz, dem Gesang und der Verbreitung von Freude gewidmet hatte, ist am 3. Januar 2026 verstorben. Bekannt für seine Rollen in Weltklasse-Musicals wie Wicked – Die Hexen von Oz und The Little Mermaid sowie als eine Hälfte des gefeierten Influencer-Duos „Broadway Husbands“, wurde Bret mitten aus einem Leben gerissen, das gerade erst eine neue, aufregende Wendung nehmen sollte.

Der plötzliche Abschied eines „wunderbarsten Mannes“
Die traurige Gewissheit brachte ein emotionaler Instagram-Post seines Ehemannes Stephen Hanna. Mit Worten, die den unermesslichen Schmerz der Familie kaum fassen können, wandte er sich an die Öffentlichkeit:
„Schweren Herzens teilen wir mit, dass wir heute früh Abschied von dem wunderbarsten Mann, Ehemann und Papa der Welt genommen haben.“
Stephen beschrieb, dass Bret friedlich und im Kreise seiner Familie eingeschlafen sei. „Unsere Herzen sind gebrochen, aber wir werden ihn weiterhin stolz auf uns machen“, fügte er hinzu. Diese Sätze markieren das Ende eines monatelangen Leidensweges, der im Sommer 2025 begann und die kleine Familie auf eine Zerreißprobe stellte, die niemand hätte vorhersehen können.
Eine Diagnose, die alles veränderte
Bret Hanna-Shuford war nicht nur ein talentierter Darsteller, er war ein Kämpfer. Doch der Gegner, dem er sich im letzten Jahr stellen musste, war übermächtig und grausam. Ärzte diagnostizierten bei dem 46-Jährigen eine seltene Kombination aus zwei lebensbedrohlichen Erkrankungen: das periphere T-Zell-Lymphom und die hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH).
Für viele Fans und Leser sind diese Begriffe unbekannt, doch sie erklären die aggressive Natur seines Leidens. Während das Lymphom eine Form von Blutkrebs darstellt, ist HLH eine seltene Störung des Immunsystems. Anstatt den Körper zu schützen, beginnen die eigenen Immunzellen, Organe und Gewebe anzugreifen. Es ist ein Sturm im eigenen Körper, der schwer zu kontrollieren ist.
Bret kämpfte tapfer. Er verbrachte die Feiertage – Thanksgiving und Weihnachten – im Krankenhaus, getrennt von dem Alltag, den er so liebte, aber nie allein. Seine Familie wich nicht von seiner Seite. Noch im Oktober teilte er einen herzzerreißenden Einblick in seine Gefühlswelt: „Ich möchte wirklich nach Hause. Ich vermisse meinen Sohn sehr, und meinen Ehemann.“ Diese einfachen Worte wiegen heute, im Wissen um seinen Tod, noch schwerer.
Ein Leben im Rampenlicht: Von Texas an den Broadway
Geboren in Texas, trug Bret den Traum vom Showbusiness schon früh im Herzen. Sein Weg führte ihn schließlich nach New York City, in das Mekka der Musical-Welt. Seine Karriere liest sich wie das Wunschtagebuch eines jeden jungen Darstellers. Er gab sein Broadway-Debüt in Chitty Chitty Bang Bang und etablierte sich schnell als verlässliche und charismatische Größe in der Szene.
Besonders in Erinnerung bleiben wird er dem Publikum durch seine Arbeit in Wicked, einem der erfolgreichsten Musicals aller Zeiten, wo er unter anderem als Cover für den Zauberer von Oz auf der Bühne stand. Doch auch in Beauty and the Beast, Amazing Grace und Paramour des Cirque du Soleil hinterließ er seine Spuren.
Eine seiner schicksalhaftesten Rollen war jedoch die im Disney-Musical The Little Mermaid (Arielle, die Meerjungfrau). Hier traf er nicht nur auf Kollegen, sondern auf die Liebe seines Lebens: Stephen Hanna, damals Solist beim New York City Ballet, der ebenfalls im Stück auftrat. Was auf der Bühne begann, entwickelte sich zu einer der inspirierendsten Liebesgeschichten des modernen Broadway.
„Broadway Husbands“: Mehr als nur Influencer
Bret und Stephen begnügten sich nicht damit, ihre Liebe im Privaten zu leben. Sie gründeten die Marke „Broadway Husbands“ und wurden zu Vorbildern für Tausende. Auf Instagram, YouTube und in ihrem Podcast teilten sie ihren Alltag – ehrlich, humorvoll und ungeschönt.
Sie dokumentierten ihren Weg als nüchternes schwules Paar, sprachen offen über die Herausforderungen der LGBTQ+-Community und nahmen ihre Follower mit auf die Reise zur Vaterschaft. Die Geburt ihres Sohnes Maverick vor drei Jahren war der Höhepunkt dieses gemeinsamen Glücks. Bret blühte in der Rolle des Vaters („Papa“) auf. Die Bilder von ihm und Maverick, oft tanzend oder kuschelnd, zeugen von einer tiefen, bedingungslosen Liebe, die nun jäh unterbrochen wurde.
Durch ihre Offenheit schufen sie einen sicheren Hafen für viele, die sich anderswo nicht repräsentiert fühlten. Bret nutzte seine Plattform auch als „The Broadway Life Coach“, um anderen Künstlern zu helfen, ihre Karriereziele zu erreichen und mentale Hürden zu überwinden. Er war ein Geber, jemand, der andere groß machte.
Ein unerfüllter Traum: Der Weg zum Disney-Imagineer
Was den Verlust noch tragischer macht, ist der Zeitpunkt. Bret und Stephen hatten erst vor kurzem einen mutigen neuen Schritt gewagt. Sie verließen den Trubel von New York City und zogen nach Orlando, Florida. Der Grund war ein neuer Lebenstraum von Bret: Er wollte Disney-Imagineer werden – jene kreativen Köpfe, die die Themenparks von Disney entwerfen und bauen.
Er hatte bereits ein Masterstudium an der University of Florida begonnen, spezialisiert auf die Integration thematischer Umgebungen. Es sollte sein „zweiter Akt“ werden, eine Karriere nach der Bühne, die seine Liebe für das Geschichtenerzählen und Design vereinte. Dass er diesen Traum nicht mehr vollenden konnte, bricht nicht nur seiner Familie das Herz, sondern auch allen, die ihn für seinen Mut zur Veränderung bewunderten. Statt neuer Anfänge im Sonnenstaat Florida folgte der Kampf ums Überleben in sterilen Krankenhauszimmern.
Die Reaktion der Broadway-Community
Die Nachricht von Brets Tod löste eine Welle der Bestürzung aus. Kollegen, Freunde und Fans überfluteten die sozialen Medien mit Beileidsbekundungen. Viele erinnern sich an seine unerschütterliche Positivität, seine Professionalität und sein ansteckendes Lachen.
Ein GoFundMe-Konto, das ursprünglich eingerichtet wurde, um die enormen medizinischen Kosten zu decken, dient nun der Unterstützung von Stephen und Maverick in dieser schweren Zeit der Trauer und Neuorientierung. Die Solidarität der Theatergemeinschaft ist groß, doch sie kann den Schmerz über den Verlust eines so lebendigen Menschen nicht nehmen.
Ein Vermächtnis, das bleibt
Bret Hanna-Shuford war mehr als die Summe seiner Rollen. Er war ein Pionier für LGBTQ+-Familien im digitalen Raum, ein talentierter Künstler, der sich nie zu schade war, als „Swing“ oder „Understudy“ einzuspringen – die oft unbesungenen Helden des Theaters, die die Show am Laufen halten. Er war ein Ehemann, der seine Beziehung als Partnerschaft auf Augenhöhe lebte, und ein Vater, der seinen Sohn über alles liebte.
Auch wenn er physisch nicht mehr da ist, wird Bret weiterleben: In den Aufnahmen seiner Auftritte, in den unzähligen Podcast-Folgen, die seine Stimme für die Ewigkeit festhalten, und vor allem in seinem Sohn Maverick. Im Sommer 2026 soll posthum sein erstes Kinderbuch „Good Night, Break a Leg“ erscheinen – ein letztes Geschenk an die Welt und an seinen Sohn.
Der Vorhang für Bret Hanna-Shuford ist viel zu früh gefallen. Doch das Licht, das er entzündet hat, wird auf den Bühnen des Broadways und in den Herzen seiner Familie noch lange weiterleuchten.
Ruhe in Frieden, Bret.
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