Es ist eine Geschichte, die klingt wie ein modernes Märchen, geschrieben mit Schweiß, Tränen und dem unbändigen Willen, niemals aufzugeben. Renata (38) und Valentin Lusin (38), das absolute Traumpaar der RTL-Erfolgsshow „Let’s Dance“, haben es geschafft. Pünktlich zum Jahreswechsel 2026 sitzen sie nicht mehr in einer Mietwohnung, sondern in ihrem eigenen, prächtigen Traumhaus in Düsseldorf. Doch der Weg dorthin war gepflastert mit Schicksalsschlägen, finanziellen Drahtseilakten und einer emotionalen Achterbahnfahrt, die kaum jemand hinter dem strahlenden Lächeln auf dem Tanzparkett vermutet hätte.

Es ist Freitag, der 2. Januar 2026. Während viele noch ihren Neujahrskater ausschlafen, herrscht im Hause Lusin bereits geschäftiges Treiben. Das erste Weihnachtsfest in den eigenen vier Wänden liegt hinter ihnen – ein Meilenstein, den sich das Paar sehnlicher nicht hätte wünschen können. „Wir sind so dankbar, dass uns das Schicksal dieses Haus geschickt hat“, flüstert Renata fast ehrfürchtig, während sie über ihren deutlich gewölbten Babybauch streichelt. Denn das Glück zieht hier doppelt ein: Nach der Geburt ihrer kleinen Tochter Stella im März 2024 erwartet die Profitänzerin erneut Nachwuchs. Ein Wunder, an das vor wenigen Jahren noch niemand zu glauben wagte.

Der harte Weg zum Luxus: „Ertanzt“ mit jedem Cent

Wer glaubt, dass TV-Stars das Geld in den Schoß fällt, irrt gewaltig. In einem bemerkenswert offenen Geständnis räumen die Lusins mit dem Vorurteil auf, dass „Let’s Dance“ allein sie reich gemacht habe. „Wir haben uns diese vier Wände buchstäblich ertanzt“, erklärt Valentin mit ernster Miene. Die Realität hinter dem Glitzer ist knallhartes Business.

Nach Informationen der „Bild“-Zeitung liegen die Honorare der Profitänzer pro Staffel zwischen 20.000 und 40.000 Euro. Eine Summe, die auf den ersten Blick hoch wirkt, aber in Relation gesetzt werden muss: Dafür müssen sich die Athleten von Februar bis Mai komplett blocken. Keine anderen Jobs, kein geregeltes Leben, nur Training, Choreografien, Live-Shows und physische Höchstleistungen.

„Davon allein kauft man kein Haus in Düsseldorf“, weiß ein Insider. Das Geheimnis ihres Erfolges liegt in der brutalen Disziplin abseits der Kameras. Wenn das Scheinwerferlicht im Kölner Studio ausgeht, geht die Arbeit für Renata und Valentin erst richtig los. Herbst-Tourneen, Workshops quer durch die Republik, private Tanzkurse an den wenigen freien Wochenenden. Jeder Euro wurde zur Seite gelegt.

Renata erinnert sich mit feuchten Augen an ihre Anfänge: „Wir kamen in den 90er Jahren von Russland mit nur einem Koffer in der Hand nach Deutschland.“ Damals besaßen sie nichts außer ihrem Talent und ihrer Liebe zueinander. Dass sie heute, knapp 20 Jahre später, in ihrem eigenen Haus stehen, ist der Lohn für jahrelangen Verzicht. „Wir haben jeden Cent gespart“, betont sie stolz.

Ein Haus voller Hoffnung und neuer Pläne

Das neue Domizil der Lusins ist mehr als nur eine Immobilie; es ist ein Symbol für ihren Sieg über die Widrigkeiten des Lebens. Es liegt strategisch günstig unweit von Valentins Familie – ein Aspekt, der mit zwei kleinen Kindern bald Gold wert sein wird.

Besonders stolz sind die beiden auf den ersten Stock. Hier entsteht kein gewöhnliches Arbeitszimmer, sondern ein professioneller Tanzraum mit riesigen Spiegelwänden. „Damit können wir Training und Familie endlich vereinen“, schwärmt Valentin. In der Vergangenheit bedeutete Training oft stundenlange Abwesenheit. Jetzt können sie an neuen Choreografien feilen, während im Nebenzimmer der Nachwuchs schlummert.

Das Kinderzimmer für Stella ist bereits liebevoll eingerichtet, doch nun muss schon wieder umgeplant werden. Das zweite Baby, das im Frühjahr 2026 erwartet wird, braucht ebenfalls seinen Platz. Es ist ein „Luxusproblem“, das Renata nur zu gerne löst.

Der Schatten der Vergangenheit: Ein Sieg über die Angst

Um die Tiefe ihrer jetzigen Freude zu verstehen, muss man in die Dunkelheit ihrer Vergangenheit blicken. Der Weg zum Familienglück war für Renata Lusin eine Tortur. Drei Fehlgeburten in nur einem Jahr musste die strahlende Tänzerin verkraften. Ein Schmerz, der jede Frau zerbrechen könnte.

„Ich habe immer Angst. Die Angst ist immer da“, gestand sie noch vor kurzem. Jede Untersuchung, jeder Arzttermin war eine Zitterpartie. Dass nach Tochter Stella nun so schnell und natürlich eine zweite Schwangerschaft folgte, gleicht einem medizinischen und emotionalen Wunder. Das neue Haus wirkt dabei wie ein Schutzbunker, ein sicherer Hafen, in dem die Familie heilen und wachsen kann.

„Wir sind wahnsinnig dankbar, was uns ‘Let’s Dance’ ermöglicht hat“, sagt Renata. Die Show gab ihnen nicht nur die finanzielle Basis, sondern lenkte sie in den schwersten Stunden auch ab. Doch jetzt, im eigenen Heim, darf die Ruhe einkehren.

Oma Elvira: Der heimliche Held

Ein Haus dieser Größe und eine wachsende Familie lassen sich nicht allein managen, schon gar nicht, wenn beide Elternteile im Showgeschäft arbeiten. Hier kommt der heimliche Star der Familie ins Spiel: Renatas Mutter Elvira.

Die rüstige Rentnerin reist immer wieder aus Russland an, um ihrer Tochter den Rücken freizuhalten. Ob beim Windelwechseln, Kochen oder Trösten – Elvira ist da. Im neuen Haus bekommt sie nun endlich die Würdigung, die sie verdient: Ein eigenes, gemütliches Gästezimmer. „Ohne sie wäre das alles nicht möglich“, gibt Renata zu. Wenn das Tanzpaar bei Proben schwitzt oder auf Tournee ist, hütet Oma Elvira die kleine Stella und bald auch das neue Baby. Es ist ein Mehrgenerationen-Projekt, das hier unter einem Dach in Düsseldorf gelebt wird.

Vorsichtiger Optimismus statt Höhenflug

Trotz des Triumphs bleiben Renata und Valentin bodenständig. Sie wissen, wie schnelllebig das Showgeschäft ist. „Wir müssen weiter hart arbeiten, um die Raten für das Haus langfristig zu stemmen“, betont Renata realistisch. Das Haus ist gekauft, aber noch lange nicht abbezahlt. Die Verantwortung drückt, aber sie motiviert auch.

Sie sind ein eingespieltes Team – auf dem Parkett und im Leben. Bühne, Familienleben und das neue Zuhause werden gemeinsam organisiert. Es gibt keine Allüren, nur den festen Willen, das Erreichte zu bewahren.

Für ihre Fans sind Renata und Valentin längst mehr als nur Tänzer. Sie sind Vorbilder geworden. Vorbilder dafür, dass man mit harter Arbeit, Zusammenhalt und einer großen Portion Mut auch die tiefsten Täler durchschreiten kann, um am Ende auf dem Gipfel zu stehen.

Während sie nun im Januar 2026 aus dem Fenster ihres neuen Heims schauen, blicken sie in eine Zukunft, die heller nicht sein könnte. Ein Koffer, mit dem alles begann, steht vielleicht noch irgendwo im Keller – als stumme Erinnerung daran, wie weit sie gekommen sind.

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