Es sollte die besinnlichste Zeit des Jahres sein. Lichterglanz, Glühweinduft und friedliches Beisammensein. Doch im Dezember 2025 gleicht Deutschland eher einem Pulverfass als einem Winterwunderland. Alice Weidel, die Fraktionsvorsitzende der AfD, hat nun eine Warnung ausgesprochen, die vielen Bürgern einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Sie spricht von einem Tag, an dem “alles kippen könnte”: dem 24. Dezember.

Was klingt wie der Plot eines schlechten Films, ist für viele Deutsche bereits bittere Realität. Die Vorwürfe wiegen schwer: Der Staat kapituliert vor linksextremen Chaoten, opfert uralte Traditionen auf dem Altar einer verfehlten Sicherheitspolitik und lässt zu, dass die schwächsten Glieder der Gesellschaft – unsere Rentner – zum Spielball ideologischer Wohnraumexperimente werden.

A YouTube thumbnail with maxres quality

Der Kampf um die Tradition: Schwarzenberg als Symbol

Der Skandal, der Alice Weidel endgültig den Kragen platzen ließ, spielt sich im sächsischen Schwarzenberg ab. Hier, im Herzen des Erzgebirges, ist die Bergparade nicht einfach nur ein Umzug. Sie ist Identität, Stolz und gelebtes Brauchtum. Doch genau an diesem heiligen Termin hat eine linksextreme Gruppierung einen sogenannten “Hassmarsch” angemeldet. Ziel: Den größten “Schwarzen Block” zu bilden, den die Region je gesehen hat.

Während die Bürgermeisterin vor unkalkulierbaren Risiken für Familien und Kinder warnte, genehmigte das CDU-geführte Landratsamt die Demonstration. Die Reaktion aus Berlin? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte lapidar, wenn lokale Behörden die Sicherheit nicht gewährleisten könnten, müsse man im Zweifel die Märkte schließen. Für Weidel ist das der “weiße Fahnengruß vor maskierten Chaoten”. Anstatt die Bürger und ihre Feste zu schützen, weicht der Staat zurück. Die Botschaft ist fatal: Wer laut und aggressiv genug ist, bestimmt, was auf Deutschlands Straßen passiert.

Weihnachtsmärkte oder Hochsicherheitstrakte?

Der Fall Schwarzenberg ist kein Einzelfall. Ein Blick durch die Republik zeigt ein trauriges Bild. In Magdeburg werden Hunderttausende Euro in Poller und Sicherheitsdienste investiert. In Overath wurde der Markt ganz abgesagt – zu teuer, zu gefährlich. In Kerpen benennt man den Weihnachtsmarkt verschämt in “Genussmarkt im Advent” um, um Terrorauflagen zu umgehen.

“Das ist kein Weihnachtsmarkt mehr, das ist ein Hochsicherheitstrakt mit Lebkuchen”, kritisiert Ulrich Siegmund (AfD) vor einem verbarrikadierten Platz. Die Frage, die sich Millionen Bürger stellen, ist berechtigt: Warum ist das überhaupt nötig geworden? Für Weidel und ihre Partei liegt die Antwort auf der Hand: Es ist die direkte Folge der unkontrollierten Massenmigration seit 2015. “Erst lassen sie die Grenzen offen, dann lassen sie Linksextreme toben, und am Ende bestrafen sie uns mit der Absage unserer Feste”, resümiert Weidel bitter.

AfD: Alice Weidel nennt Spendenaffäre "lächerlich" | DIE ZEIT

Angriff auf die Senioren: „Oma soll Platz machen“

Doch als wäre der Kulturkampf um Weihnachten nicht genug, wird nun eine neue Sau durchs Dorf getrieben, die an Zynismus kaum zu überbieten ist. In der Debatte um die Wohnungsnot geraten plötzlich Senioren ins Visier. Der Tenor einiger Medien und Politiker: Ältere Menschen würden zu viel Wohnraum “blockieren”, während junge Familien nichts fänden.

Alice Weidel nennt das beim Namen: “Rentner fühlen sich nur noch verarscht.” Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet und dieses Land aufgebaut haben, sollen nun indirekt dazu gedrängt werden, ihre vertrauten vier Wände zu verlassen. Gleichzeitig fordert Wirtschaftsministerin Reiche, dass die Deutschen bis 70 arbeiten sollen. “Das ist an Unverschämtheit kaum zu überbieten”, so Weidel. Während Milliarden in die Welt verteilt werden, fehlt es im eigenen Land an Wohnraum und Respekt vor der Lebensleistung der Älteren. Die Strategie der Spaltung – Jung gegen Alt – soll offenbar von den wahren Ursachen der Wohnungsnot ablenken.

Gewaltaufrufe und das Schweigen der Medien

Die politische Auseinandersetzung wird indes immer hässlicher. In Hannover tauchten Aufkleber der “Linksjugend” auf, die Alice Weidel mit einem Fadenkreuz zeigen. “Aim here” – “Ziele hierhin”. Ein offener Mordaufruf gegen eine Oppositionsführerin.

Weidel fragt zu Recht: Was wäre los, wenn so etwas mit Annalena Baerbock passiert wäre? Sondersendungen, Brennpunkte, empörte Leitartikel. Doch bei Weidel? Schweigen im Walde bei den großen Sendern. Diese selektive Empörung und die Duldung von Gewaltfantasien gegen rechts zeigen, wie sehr sich der demokratische Diskurs verschoben hat.

Die Nervosität der Macht

Hinter den Kulissen der Regierungskoalition brodelt es. Markus Söder (CSU) versucht auf der Plattform X (ehemals Twitter) noch, gute Miene zum bösen Spiel zu machen und behauptet, alles laufe bestens. Doch sein Tonfall verrät Nervosität. Alice Weidel ist überzeugt: Das Kartenhaus der Altparteien wackelt. Mit Umfragewerten von über 30 Prozent für die AfD wird eine Regierungsbildung ohne sie immer schwieriger.

“Die AfD wird bald mit der CDU regieren, ob es der Union gefällt oder nicht”, prognostiziert Weidel selbstbewusst. Die Brandmauer bröckelt, weil die Realität sie einreißt. Die Bürger haben genug von Chaos, Inflation und Unsicherheit.

Generaldebatte im Bundestag: Merz schwört Bürger auf tiefgreifende Reformen  ein | MDR.DE

Fazit: Ein Fest der Entscheidung

Der 24. Dezember 2025 könnte symbolisch für den Zustand des Landes stehen. Werden die Lichter am Weihnachtsbaum leuchten, oder bleibt der Strom unbezahlbar? Können Familien friedlich feiern, oder überschatten Angst und politische Spaltung das Fest?

Alice Weidels Warnung ist mehr als nur politische Rhetorik. Sie ist ein Weckruf. Wenn der Staat seine Kernaufgaben – Sicherheit und Schutz des Eigentums – nicht mehr erfüllt, verliert er seine Legitimität. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Regierung Merz noch die Kraft hat, das Ruder herumzureißen, oder ob Weidels Prognose eintrifft und das System endgültig kippt. Eines ist sicher: Dieses Weihnachten wird politisch. Und es wird ungemütlich.