Es sollte der große Befreiungsschlag für Friedrich Merz werden. Geplagt von miserablen Umfragewerten, einer lahmenden Koalition und einer unzufriedenen Bevölkerung, die endlich Taten bei der Grenzsicherung forderte, reiste der CDU-Chef und Kanzler in die Ewige Stadt. Sein Ziel war klar definiert: Ein diplomatischer Sieg an der Seite von Giorgia Meloni, der italienischen Ministerpräsidentin, die er als Juniorpartnerin für seine Zwecke einzuspannen gedachte. Doch was sich in den prunkvollen Sälen des Palazzo Chigi abspielte, wird nicht als Triumph, sondern als eine der größten diplomatischen Katastrophen der deutschen Nachkriegsgeschichte in die Annalen eingehen. Was als harmonisches Arbeitstreffen geplant war, endete in einer politischen Hinrichtung auf offener Bühne.
Die Illusion der Stärke
Friedrich Merz trat in Rom mit der Haltung eines strengen Lehrmeisters auf. Sein Plan, den er in Berlin bereits als „Dublin-Turbo“ verkauft hatte, war simpel: Er wollte Italien dazu drängen, tausende Migranten sofort zurückzunehmen. Er glaubte, er könne der „chaotischen Verwandtschaft im Süden“ diktieren, wie die Regeln zu befolgen seien. Doch er hatte die Rechnung ohne die Gastgeberin gemacht. Giorgia Meloni, mittlerweile unbestritten die starke Frau Europas, hatte offensichtlich keine Lust mehr, den Sündenbock für eine verfehlte deutsche Politik zu spielen.

Anstatt demütig zu nicken, holte Meloni zum Gegenschlag aus – ruhig, lächelnd und vernichtend. Vor laufenden Kameras und der versammelten Weltpresse enthüllte sie, was Merz am liebsten unter dem Teppich gehalten hätte: die deutsche „Schizophrenie“. Mit rhetorischer Schärfe fragte sie, wie Herr Merz von ihr verlangen könne, die Türen zu schließen, während seine Regierung über Hintertüren weiterhin jene NGOs finanziere, die die Schlepperrouten im Mittelmeer am Leben hielten. Es war ein direkter Treffer. Merz stand daneben, das Gesicht versteinert, unfähig zu einer schlagfertigen Erwiderung. Die Botschaft aus Rom war unmissverständlich: Solange Berlin die Magnetwirkung durch hohe Sozialleistungen und NGO-Finanzierung nicht abstellt, wird Italien keinen einzigen Migranten zurücknehmen.
Der Kranke Mann Europas sitzt in Berlin
Wer dachte, das Thema Migration sei der Tiefpunkt des Besuchs gewesen, wurde schnell eines Besseren belehrt. Merz, der sich Zeit seiner Karriere als der ökonomische Sachverstand der Union inszeniert hatte, wollte auch über Haushaltsdisziplin und den Stabilitätspakt sprechen. Eine fatale Fehleinschätzung der Realitäten im Jahr 2025.
Die Rollen haben sich dramatisch verkehrt. Während Deutschland tief in der Deindustrialisierung steckt, Volkswagen Werke schließt und toxische Energiepreise die Wirtschaft lähmen, verzeichnet Italien unter Meloni ein stabiles Wachstum. Meloni nutzte die Pressekonferenz, um diese neue Realität genüsslich auszubreiten. Sie belehrte Merz über erfolgreiche Standortpolitik – Steuersenkungen, Bürokratieabbau – Dinge, von denen die deutsche Wirtschaft derzeit nur träumen kann.
Der wohl schmerzhafteste Moment für den deutschen Gast war jedoch, als Meloni auf die „Bettelbriefe“ aus Berlin anspielte. Sie machte öffentlich, dass Merz hinter verschlossenen Türen um eine Aufweichung der Schuldenregeln gebeten hatte, um die marode deutsche Infrastruktur zu retten. Genau das, was die CDU den Südeuropäern jahrelang vorgeworfen hatte, forderte nun Berlin ein. Meloni nannte das Kind beim Namen: Der kranke Mann Europas sitzt heute in Berlin, nicht in Rom. Italien sei nicht bereit, für die ideologischen Experimente der deutschen Energiewende zu zahlen. Merz, der als Vertreter einer Wirtschaftsmacht angereist war, wurde auf das Maß eines Bittstellers zurechtgestutzt.

Der Trump-Faktor und die geopolitische Isolation
Der dritte und vielleicht geopolitisch brisanteste Punkt betraf das Verhältnis zu den USA. Seit der Rückkehr von Donald Trump ins Weiße Haus im Januar 2025 herrscht in Berlin Panik. Die transatlantische Brücke, auf die Merz so stolz war, ist brüchig geworden. In Washington gilt er als Relikt einer alten Ära, zu eng verknüpft mit Strukturen, die Trump verachtet.
Meloni hingegen ist Trumps bevorzugte Ansprechpartnerin in Europa. Und genau diesen Trumpf spielte sie gnadenlos aus. Während Merz immer noch von uneingeschränkter Unterstützung für den Krieg in der Ukraine sprach und weitere Waffenlieferungen forderte, fiel ihm Meloni in den Rücken. Sie positionierte sich als Stimme der Vernunft und des Friedens, ganz auf einer Linie mit dem US-Präsidenten. Sie erklärte, die Zeit der Eskalation sei vorbei und Europa brauche eine eigene Strategie für Verhandlungen – eine Strategie, die sie bereits mit Trump abgestimmt habe.
Für Merz war dies eine schallende Ohrfeige. Er wurde bloßgestellt als der letzte Falke, der den Schuss nicht gehört hat. Meloni demonstrierte aller Welt, dass sie diejenige ist, die Europa in die neue Zeit führt, während Merz an gescheiterten Dogmen festhält. Ein italienischer Diplomat soll am Rande gespottet haben: „Manche telefonieren mit dem Präsidenten, andere warten auf den Rückruf.“ Merz wirkte neben ihr nicht wie ein Führungspolitiker, sondern wie ein verwaltender Bürokrat, der von der Weltgeschichte überrollt wurde.
Die Heuchelei der Brandmauer
Der finale und persönlichste Schlag zielte direkt auf das Fundament von Merz‘ Macht im Inland: die sogenannte Brandmauer. In Deutschland kämpft Merz verbissen gegen die AfD, grenzt aus und bezeichnet jede Zusammenarbeit als Verrat an demokratischen Werten. Doch in Europa sucht er die Nähe zu Giorgia Meloni, deren Partei Fratelli d’Italia ideologisch genau dort steht, wo Merz seine Gegner in Deutschland verortet.
Meloni entlarvte diese Doppelmoral mit einer einzigen Geste. Sie lobte ausdrücklich die „patriotischen Kräfte“ in Europa, die wieder für Souveränität und Sicherheit einstehen. Dabei vermied sie es peinlich genau, die CDU zu nennen. Stattdessen sprach sie von einer Wende, die in allen Ländern notwendig sei. Jeder im Raum verstand die Anspielung: Sie sieht ihre natürlichen Verbündeten nicht im Kanzleramt der Großen Koalition, sondern bei jenen Kräften, die Merz bekämpft.
Sie ließ Merz spüren, wie absurd seine Position ist. Er hofiert die italienische Rechte in Rom, um sich als Staatsmann zu zeigen, während er die deutsche Rechte zu Hause kriminalisiert. Melonis implizite Botschaft war klar: Wer seine eigenen konservativen Wurzeln verleugnet, um dem linken Mainstream zu gefallen, wird auf Dauer scheitern. Damit griff sie direkt in die deutsche Innenpolitik ein und entlarvte Merz als einen Getriebenen, der mehr Angst vor der eigenen Presse hat als Sorge um das Wohl seines Landes.
Ein Scherbenhaufen
Für die konservativen Wähler in Deutschland ist das die ultimative Demütigung: Zu sehen, wie ihr Kanzler von einer echten Konservativen vorgeführt wird, weil er selbst den politischen Kompass verloren hat. Merz wollte Meloni für sich nutzen, doch sie hat ihn als opportunistischen Taktiker enttarnt, der weder im eigenen Land noch in Europa eine klare Linie hat.
Friedrich Merz steht vor den Scherben seiner Außenpolitik. Giorgia Meloni hat bewiesen, dass sie nicht die kleine Schwester der CDU ist, sondern die neue, unbestrittene Führungsmacht in Europa. Sie hat die Heuchelei, die wirtschaftliche Schwäche und die strategische Isolation der Bundesregierung für alle sichtbar gemacht. Was in Rom geschah, war mehr als eine missglückte Pressekonferenz. Es war eine politische Zäsur. Die Frage ist nun nicht mehr, ob Merz sich von diesem Schlag erholen kann, sondern wie lange er sich diese Blamagen noch leisten kann.
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