Es war einer dieser Momente im politischen Berlin, in dem die diplomatischen Floskeln endgültig der rauen Realität weichen mussten. Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD, trat vor die Presse und was folgte, war keine gewöhnliche Stellungnahme. Es war eine Generalabrechnung. Eine Abrechnung nicht nur mit der regierenden Ampel-Koalition, sondern vor allem mit dem Mann, der sich gerne als Retter Deutschlands inszeniert: Friedrich Merz. In einer Zeit, in der das Land wirtschaftlich taumelt, nutzte Weidel die Bühne für einen Rundumschlag, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ.
Der Mythos der „Opposition“: Weidel gegen Merz
„Was Weidel hier macht, ist keine Polemik, sondern eine knallharte Abrechnung“, hallte es durch den Raum. Der Fokus ihrer Kritik lag überraschend scharf auf der CDU. Während viele Bürger hoffen, dass ein Regierungswechsel hin zu Schwarz-Rot die Erlösung bringen könnte, zertrümmerte Weidel diese Hoffnung mit einem Hammer aus Zahlen und Fakten.

Ihr Hauptvorwurf: Friedrich Merz und seine Partei seien keine Alternative, sondern lediglich die Fortsetzung des grünen Wirtschaftsdebakels mit anderen Farben. Besonders beim Thema CO2-Bepreisung ließ sie kein gutes Haar am CDU-Chef. Während Merz diese als „marktwirtschaftliches Instrument“ verkaufe, sei sie in Wahrheit ein „planwirtschaftlicher Eingriff“, der die deutsche Industrie erdrossle. „Wir müssen Ihnen sagen, wir sehen das ganz anders“, stellte Weidel klar. Für sie ist die Erhöhung der CO2-Abgabe, die mitten im Wahlkampf stattfand, ein Verrat am Bürger und ein Turbo für die Deindustrialisierung.
Zahlen des Schreckens: Ein Haushalt auf Pump
Doch Weidel blieb nicht bei politischer Rhetorik stehen. Sie lieferte Zahlen, die jeden Steuerzahler erschaudern lassen sollten. Der kommende Haushalt 2026? Ein Desaster mit Ansage. Ein Gesamtvolumen von 520 Milliarden Euro, wovon fast ein Drittel rein über neue Schulden finanziert wird. Das sogenannte „Sondervermögen“ entlarvte sie als das, was es ihrer Meinung nach ist: „Sonderschulden“.
Besonders brisant war ihr Hinweis auf die gebrochenen Versprechen von „Klingbeil und Merz“. Angekündigt war eine Reduzierung der Beamtenstellen. Die Realität? Ein Aufwuchs um fast 9.000 Stellen. „Das sind Kosten, die zum Fenster rausgeworfen werden“, so Weidel. Während der normale Bürger den Gürtel enger schnallen muss, bläht sich der Staatsapparat immer weiter auf. Für Weidel ist das ein Symptom eines kranken Systems, das sich selbst bedient, während die Infrastruktur zerfällt.
Die Industrie flüchtet: Ein Land blutet aus
Die wohl düsterste Warnung betraf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Weidel zeichnete das Bild eines Landes, das seine eigene Substanz vernichtet. Das Verbrenner-Aus, das Gebäudeenergiegesetz, die Sprengung der Kernkraftwerke – all das seien Punkte, an denen auch eine CDU-geführte Regierung unter Merz festhalten werde. Die Folge: Unternehmen fliehen. Und zwar dorthin, wo Energie bezahlbar und die Politik verlässlich ist, wie etwa in die USA.
„Die Unternehmen gehen pleite oder verlagern die Produktion“, warnte Weidel eindringlich. Die Schuldigen sind für sie klar benannt: Eine Politik, die ideologische Ziele über wirtschaftliche Vernunft stellt. Die steigende Landesrisikoprämie und die immer teurer werdenden Zinsen für Staatsanleihen seien die Quittung der internationalen Märkte für Deutschlands „unseriöse Haushaltspolitik“.

Interne Brandherde: Weidels Machtwort zur Russland-Reise
Doch die Pressekonferenz bot nicht nur Angriffe nach außen. In einem überraschend offenen Moment zeigte Weidel auch interne Härte und Führungskraft. Angesprochen auf die geplante Reise zweier AfD-Abgeordneter nach Sotschi, Russland, reagierte sie ungewohnt scharf. Zwar betonte sie die Notwendigkeit, Gesprächskanäle offen zu halten – „Frieden in Europa wird es nur mit Russland geben“ –, doch die konkrete Reise von Steffen Kotré und ursprünglich auch Reiner Rothfuß stieß bei ihr auf Unverständnis.
„Ich selbst würde dort nicht hinreisen und würde es auch niemandem empfehlen“, sagte sie deutlich. Dass der Arbeitskreis Außenpolitik diese Reise einstimmig genehmigt hatte, bezeichnete sie als „unglücklich“. Hier zeigte sich eine Parteichefin, die versucht, ihre Truppen auf Linie zu bringen, um unnötige Angriffsflächen zu vermeiden. Rothfuß, so verkündete sie, bleibe nun doch zu Hause. Für zukünftige Alleingänge drohte sie sogar drastische Konsequenzen bis hin zum Parteiausschluss an. Ein klares Signal: Die Zeit der unkontrollierten Provokationen soll vorbei sein, Professionalisierung ist das Gebot der Stunde.
Ein Ausblick in stürmische Zeiten
Was bleibt von diesem Auftritt? Alice Weidel hat sich klar positioniert: Als einzige Kraft, die den Bruch mit dem aktuellen System wagt. Sie zeichnet das Bild einer CDU, die längst Teil des „link-grünen Milieus“ geworden ist und deren Versprechen nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen.

Ihre Botschaft an die Wähler war unmissverständlich: Wer Merz wählt, bekommt weiterhin Habecks Heizungshammer und hohe Energiepreise. Wer eine echte Kurskorrektur will, muss den Mut haben, jenseits der etablierten Parteien zu suchen. Ob ihre düsteren Prognosen für 2026 eintreffen werden, bleibt abzuwarten. Doch eines ist sicher: Die Gemütlichkeit im Berliner Politikbetrieb ist vorbei. Weidel hat den Kampfmodus eingeschaltet, und ihr Ziel ist nicht nur die Ampel, sondern vor allem der Mann, der glaubt, das Kanzleramt schon sicher zu haben: Friedrich Merz.
Die kommenden Monate bis zur Wahl werden zeigen, ob diese Strategie der totalen Konfrontation aufgeht. Doch für den Moment hat Weidel eines erreicht: Sie hat die Debatte dominiert und die vermeintliche Ruhe der Opposition empfindlich gestört.
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