Es war ein Tag, der als schwarzer Freitag in die Geschichte des deutschen Parlamentarismus eingehen wird. Was als routinemäßige Haushaltsdebatte geplant war, endete im totalen Chaos, in Tumulten und einem politischen Offenbarungseid, wie ihn die Bundesrepublik noch nie erlebt hat.
Die Bilder, die heute aus dem Reichstagsgebäude um die Welt gehen, zeigen keinen souveränen Staat mehr. Sie zeigen ein System am Rande des Nervenzusammenbruchs. Im Zentrum des Sturms: Ein Friedrich Merz, der sichtlich angeschlagen, mit zitternden Händen und brüchiger Stimme, die Kontrolle über das Parlament, seine Partei und vielleicht sogar seine politische Zukunft verlor.

Der Moment des Kontrollverlusts
Punkt 9 Uhr morgens sollte Friedrich Merz den Haushaltsentwurf vorstellen – das Königsrecht des Parlaments. Doch schon nach den ersten Sätzen war klar: Das hier wird kein normaler Arbeitstag. Die Atmosphäre war vergiftet, geladen mit einer Spannung, die sich monatelang aufgebaut hatte. Als Merz von “Stabilität” sprach, wirkte das wie Hohn in den Ohren der Opposition.
Die Reaktion folgte prompt und heftig. Zwischenrufe wie “Lügner” und “Volksverräter” hallten durch den Saal. Doch anders als sonst prallte die Kritik nicht an Merz ab. Er verhaspelte sich, verlor den Faden, blätterte hektisch in seinen Manuskripten. Der “starke Mann” der Union wirkte plötzlich klein, fahrig und überfordert. Ein Bild des Jammers, das selbst in den eigenen Reihen für betretenes Schweigen sorgte.
Alice Weidel: Die Abrechnung
Dann trat Alice Weidel ans Pult. Ihre Rede war kein politischer Beitrag, es war eine Hinrichtung. “Herr Merz, Sie sind ein gescheiterter Kanzler”, schleuderte sie ihm entgegen. Weidel sprach aus, was viele im Saal und Millionen vor den Bildschirmen dachten: Das Vertrauen ist weg.
Aber Weidel beließ es nicht bei persönlichen Angriffen. Sie kam mit Zahlen – Zahlen, die der Regierung wehtun. Sie sprach von einem “organisierten Staatsbankrott”. Während die Infrastruktur zerfällt und Rentner frieren, fließen laut Weidel über 50 Milliarden Euro in Migration und Unterbringung. “Sie plündern die arbeitende Bevölkerung”, rief sie unter dem tosenden Applaus ihrer Fraktion.
Eskalation und Handgreiflichkeiten
Was dann geschah, ist kaum zu fassen. Die Sitzung musste unterbrochen werden. Doch in der Pause beruhigten sich die Gemüter nicht – sie kochten über. Berichte aus dem Foyer des Bundestages zeichnen ein Bild, das an Straßenschlachten erinnert. Abgeordnete der CDU und der AfD gerieten aneinander. Es wurde geschrien, geschubst, beleidigt. Sicherheitskräfte mussten einschreiten, um körperliche Auseinandersetzungen zu verhindern.
Auch im Plenarsaal selbst kam es nach Wiedereröffnung der Sitzung zu unfassbaren Szenen. Als ein CDU-Abgeordneter Weidel als “Volksverhetzerin” beschimpfte und auf sie zustürmte, bildeten sich Trauben von Menschen, es kam zu Gerangel. Der Bundestagspräsident hämmerte verzweifelt auf seinen Tisch, doch die Autorität des Amtes war verpufft. Der Bundestag war zum Schlachtfeld geworden.

Die nackten Zahlen des Wahnsinns
Der Auslöser für diese beispiellose Wut ist der Haushalt selbst. Die Diskrepanz zwischen den Ausgaben für ideologische Projekte und den Nöten der eigenen Bevölkerung ist für viele nicht mehr nachvollziehbar. Weidel rechnete vor: 20 Milliarden für marode Straßen stehen 15 Milliarden für fragwürdige Klimaprojekte gegenüber. Dazu eine Zinslast von 80 Milliarden Euro pro Jahr – Geld, das einfach verpufft.
“Hier stehen die Zahlen, die Sie verschweigen”, rief Weidel und hielt ein Dokument in die Höhe. Deutschland ist faktisch handlungsunfähig, erdrückt von einer Schuldenlast von 3 Billionen Euro. Merz hatte diesen Zahlen nichts entgegenzusetzen. Er saß regungslos auf der Regierungsbank, den Blick gesenkt, die Hände vor dem Gesicht vergraben. Ein Bild, das mehr sagt als tausend Worte.
Das Ende einer Ära?
Die Folgen dieses Tages sind noch gar nicht abzusehen. Die Sitzung musste abgebrochen werden, der Haushalt wurde nicht verabschiedet – ein Vorgang, der das Land faktisch lähmt. In der CDU herrscht Panik. Hinter vorgehaltener Hand wird bereits über Merz’ Nachfolge diskutiert. Markus Söder und Jens Spahn bringen sich in Stellung, wittern ihre Chance. Wenn selbst Parteifreunde sagen, Merz ziehe die Partei “in den Abgrund”, dann ist seine Zeit abgelaufen.
Auch die Koalitionspartner distanzieren sich. Die SPD spricht von einer Staatskrise, die Grünen fordern Krisensitzungen. Das politische Berlin gleicht einem Hühnerhaufen, während die AfD ein Misstrauensvotum ankündigt, das sogar Stimmen aus anderen Lagern erhalten könnte.

Fazit: Deutschland am Scheideweg
Der heutige Tag hat gezeigt: So geht es nicht weiter. Das Parlament ist kein Ort des Austauschs mehr, sondern eine Arena des Hasses. Die Regierung hat die Kontrolle verloren – über den Haushalt, über die Ordnung im Haus und über das Land. Friedrich Merz wollte als der große Stabilisator in die Geschichte eingehen, doch er wird wohl als derjenige enden, unter dem das System kollabierte.
Die Bürger draußen spüren diesen Kontrollverlust. Das Vertrauen in die Institutionen erodiert mit rasender Geschwindigkeit. Was wir heute gesehen haben, war der offenbare Beweis für ein politisches System am Limit. Deutschland steht vor einer Zeitenwende, und es ist völlig offen, ob sie in Neuwahlen oder im endgültigen Chaos endet. Eines ist sicher: Nach diesem Tag ist die politische Landschaft in Deutschland eine andere. Die Masken sind gefallen, und dahinter kam die pure Hilflosigkeit zum Vorschein.
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