Es sollte ein besinnliches Fest der klugen Köpfe werden, doch das “Wer wird Millionär?”-Weihnachtsspecial entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi mit einem Nachspiel, das in die Geschichte der Show eingehen wird. Zwischen Tannenbäumen und Geschenken spielte sich ein Drama ab, das Millionen Zuschauer fassungslos machte. Ein junger Kandidat, eine zweideutige Frage über Damenunterwäsche und ein Absturz, der so nicht hätte passieren dürfen. Doch was dann folgte, war eine Sensation: RTL räumte einen Fehler ein und holte den Kandidaten zurück!
Wer auf dem “heißen Stuhl” gegenüber von Günther Jauch Platz nimmt, braucht Nerven aus Stahl. Tom Lorenz, ein sympathischer 25-jähriger Radio-Volontär aus Stuttgart, hatte diese offensichtlich nicht im Gepäck. Schon zu Beginn wirkte er extrem angespannt, trank hastig Unmengen an Wasser und verbrauchte seine Joker in einem Tempo, das selbst den erfahrenen Moderator staunen ließ. Doch Tom kämpfte sich durch – bis zu jener verhängnisvollen 8.000-Euro-Frage, die fast seine Träume zerstörte und für einen Eklat sorgte.

Die “Po-Frage”, die alles ruinierte
Es schien eine typische Scherzfrage zu sein, wie sie oft in der Mitte der Show gestellt wird. Jauch wollte wissen: “Welcher Körperteil wird durch Kleidungsstücke mit Scrunch-Naht und dem daraus resultierenden Push-up-Effekt zum Blickfänger?” Die Antwortmöglichkeiten: Brust, Bauch, Oberarm oder Po.
Tom Lorenz war sichtlich überfordert. “Da bin ich dankbar, dass diese Frage mich nicht ereilt hat”, kommentierten Zuschauer später im Netz. Der Begriff “Push-up” führte den jungen Mann auf eine falsche Fährte. Er assoziierte ihn sofort mit dem klassischen Push-up-BH und loggte – trotz großer Unsicherheit und wildem Joker-Einsatz – “Brust” ein. Ein fataler Fehler, so schien es. Das Studiolicht wurde rot, die richtige Antwort wäre “Po” gewesen (bezogen auf die trendigen “Scrunch-Leggings”). Tom stürzte von der Aussicht auf 8.000 Euro auf mickrige 500 Euro ab.
Eine Nacht voller Alpträume
Was folgte, war pure Niedergeschlagenheit. Tom berichtete später, wie er ins Hotelzimmer kam und der Stress von ihm abfiel, nur um der bitteren Enttäuschung Platz zu machen. Er konnte kaum schlafen, wachte alle zwei Stunden auf und träumte sogar von Günther Jauch. “Es war kein guter Traum”, gestand er. Der Gedanke, sich vor einem Millionenpublikum blamiert zu haben, nagte an ihm. Doch während Tom sich grämte, rauchten hinter den Kulissen bei RTL die Köpfe.

RTL gibt Fehler zu: Die Sensation am nächsten Tag
Dann geschah das Wunder. Die Redaktion prüfte die Frage erneut und musste eingestehen: Sie war nicht eindeutig! Zwar zielt der Begriff “Scrunch” meist auf Leggings und den Po ab, doch der “Push-up-Effekt” ist untrennbar mit der Brust verbunden. Technisch gesehen waren also zwei Antworten vertretbar. Ein Fehler im System, der den Kandidaten unverschuldet zu Fall gebracht hatte.
Günther Jauch erklärte die Situation in der Folgesendung mit ungewohnter Ernsthaftigkeit: “Das haben wir am Abend bemerkt und gesagt: Nein, so geht es nicht.” Die Konsequenz: Tom Lorenz durfte zurückkommen! Er bekam eine zweite Chance und durfte direkt wieder bei der 8.000-Euro-Frage einsteigen. Ein Akt der Fairness, der vom Publikum mit tosendem Applaus honoriert wurde.
Das Comeback: Socken statt Millionen
Wieder auf dem Stuhl, wirkte Tom erleichtert, aber nicht minder nervös. Seine neue 8.000-Euro-Frage drehte sich um ein Zitat über George Clooney (“In ihrer Nähe fühle ich mich immer wie der Dorftrottel”). Mit Hilfe einer Publikumsjokerin – einer Juristin, die sich zu “80 bis 90 Prozent” sicher war – meisterte er diese Hürde souverän. Die Schmach vom Vortag war getilgt.
Doch bei 16.000 Euro war Schluss. Eine knifflige Geografie-Frage über einen umstrittenen Staudamm (“GERD”) zwischen Sudan und Ägypten war für den Radio-Mann, der sich selbst eher als Experte für Hauptstädte sah, eine Nummer zu groß. Sein Telefonjoker, der Vater seiner Freundin, musste passen. Tom, der aus seinem ersten Absturz gelernt hatte, ging diesmal kein Risiko ein. Er stieg aus und sicherte sich die 8.000 Euro.

Ein Happy End mit skurrilem Wunsch
Am Ende verließ Tom Lorenz das Studio nicht als Millionär, aber als Gewinner der Herzen – und als Mann, der RTL zu einer Korrektur zwang. Und was macht ein 25-Jähriger mit 8.000 Euro? Weltreise? Auto? Nein. Tom sorgte für den letzten Lacher des Abends: Er will sich “100 Paar Socken” kaufen. “Ich habe immer ein Sockenproblem, eine verschwindet immer”, erklärte er pragmatisch.
Vielleicht ist das die wahre Lektion dieses Weihnachtsspecials: Manchmal braucht es einen Skandal und einen Absturz, um am Ende mit frischen Socken und einer guten Geschichte nach Hause zu gehen. Tom Lorenz wird diesen Abend sicher nie vergessen – und RTL wird seine Fragen künftig wohl noch genauer prüfen.
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