Sie ist eine der bekanntesten Frauen Deutschlands. Als unerschrockene „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm jagt sie Verbrecher, als Ärztin rettet sie Leben, und an der Seite des mächtigen Verlegers Hubert Burda wandelte sie jahrzehntelang über die glänzendsten Parkette der High Society. Maria Furtwängler schien das perfekte Leben zu führen: Talentiert, wunderschön, reich und scheinbar unantastbar. Doch wie so oft im Leben der Reichen und Schönen war der Glanz nur eine Fassade, hinter der sich tiefe Risse, unausgesprochene Schmerzen und eine Seele auf der Suche nach Freiheit verbargen.
Nun, knapp vier Jahre nach dem offiziellen Ende ihrer Ehe, tritt die 59-Jährige aus dem Schatten ihrer eigenen Inszenierung. In einem bewegenden Geständnis offenbart sie, was sie der Welt – und sogar ihren Liebsten – jahrzehntelang verschwiegen hat. Es ist die Geschichte einer Frau, die sich neu erfinden musste, um nicht an ihrem eigenen Leben zu zerbrechen.

Das Erbe der Perfektion
Um Maria Furtwängler zu verstehen, muss man in ihre Vergangenheit blicken. Geboren am 13. September 1966 in München, wurde ihr das Streben nach Exzellenz quasi in die Wiege gelegt. Als Tochter der Schauspielerin Kathrin Ackermann und Großnichte des legendären Dirigenten Wilhelm Furtwängler wuchs sie in einem intellektuellen Hochdruckgebiet auf. Durchschnittlichkeit war keine Option. „Der Einfluss meines berühmten Vorfahren lag wie ein ständiger Schatten über meiner Entwicklung“, gestand sie rückblickend.
Maria funktionierte. Sie studierte Medizin, arbeitete als Ärztin, brillierte als Schauspielerin. Sie heiratete 1991 Hubert Burda, einen Mann von Welt, und wurde zur perfekten Medien-Ehefrau. Doch in ihrem Inneren tobte ein Kampf. Jahrelang litt sie unter dem Gefühl, nie gut genug zu sein – weder als Mutter ihrer Kinder Jakob und Elisabeth, noch als Ehefrau oder Künstlerin. Sie baute sich ein „unsichtbares Erwartungsgefängnis“, wie sie es heute nennt. Ein Gefängnis, dessen Gitterstäbe aus Perfektionismus und Schweigen geschmiedet waren.
Das dunkle Geheimnis der Jugend
Der wohl schockierendste Moment ihrer jüngsten Offenbarungen betrifft ein Ereignis, das weit vor ihrer Zeit im Rampenlicht liegt. Unter Tränen gestand Maria Furtwängler ein Geheimnis, das sie seit ihrer Studienzeit hütete wie einen Schatz aus Blei: Eine frühe Abtreibung.
Damals, noch jung, allein und völlig verunsichert, sah sie keinen anderen Ausweg. Getrieben von Angst, Scham und fehlender Perspektive traf sie eine Entscheidung, die medizinisch unkompliziert, aber seelisch verheerend war. „Ich habe geschwiegen, weil ich dachte, ich müsse stark sein“, erklärte sie mit brüchiger Stimme. Nicht einmal Hubert Burda wusste davon. Jahrzehntelang trug sie diese Last allein, funktionierte weiter, lächelte für die Kameras, während in ihr eine Wunde klaffte, die nie heilen durfte.

Erst als sie bei einer Rede über weibliche Selbstbestimmung nicht mehr konnte und die Wahrheit aussprach, brachen die Dämme. Hubert Burda zeigte sich damals schockiert – nicht über die Tat selbst, sondern darüber, wie einsam seine Frau mit diesem Schmerz gewesen sein muss. „Ich habe sie weinen sehen“, erinnerte er sich später. „Nicht laut, nicht dramatisch. Es war ein stilles, fast unsichtbares Weinen. Aber ich wusste, das war ihr tiefster Schmerz.“
Der Unfall, der alles veränderte
Das Leben von Maria Furtwängler war geprägt von solchen Momenten der extremen Anspannung, bis das Schicksal sie 2010 zwang, innezuhalten. Während der Dreharbeiten zu einem neuen „Tatort“ geriet sie in einen schweren Autounfall. Der Wagen überschlug sich auf regennasser Fahrbahn und landete im Graben.
Zwar kam sie körperlich mit Prellungen davon, doch psychisch war der Aufprall gewaltig. „Es war, als hätte ich plötzlich verstanden, wie fragil alles ist“, sagte sie. In den Wochen der Zwangspause, fernab von Filmsets und Galas, begann sie zu schreiben. Sie fragte sich: „Wer bin ich ohne Kameras? Wer bin ich, wenn keiner zusieht?“ Diese existenzielle Krise führte sie auf einen spirituellen Weg, bis hin zu einem Klosteraufenthalt in Nepal. Sie kehrte nicht als anderer Mensch zurück, aber als eine Frau, die sich selbst ein Stück nähergekommen war.
Ehe im Wandel und das unvermeidliche Ende
Die Ehe mit Hubert Burda war nie gewöhnlich. Sie war ein Pakt zweier starker Persönlichkeiten, intellektuell fordernd, aber oft auch distanziert. Er, der Stratege und Medienzar, sie, die emotionale Künstlerin und Ärztin. Über Jahre lebten sie in unterschiedlichen Takten. Besonders in den 2000ern, als Marias Karriere durch die Decke ging, wuchs die Distanz. Sie führten zeitweise parallele Leben, verbunden durch die Kinder und ein tiefes, intellektuelles Band, aber getrennt im Alltag.
„Unsere Ehe war ein Gespräch über Jahrzehnte“, resümiert Maria heute. Doch irgendwann verstummte dieses Gespräch auf der romantischen Ebene. Die Trennung, die 2022 offiziell wurde, war kein plötzlicher Bruch, sondern das Ergebnis eines langen Prozesses. Heute verbindet sie eine „gereifte Partnerschaft“ ohne Trauschein. Sie telefonieren, lesen sich Bücher vor, tanzen manchmal sogar noch in der Küche – aber sie leben getrennt. Eine Freiheit, die Maria brauchte, um atmen zu können.
Einsamkeit und Neustart mit 59
Heute, mit 59 Jahren, steht Maria Furtwängler an einem neuen Punkt. Sie verschweigt nicht, dass das Älterwerden seinen Tribut fordert. Chronische Migräne, hormonelle Umstellungen, Schlafstörungen – Themen, die in der Glamour-Welt oft tabu sind, spricht sie offen an. „Ich habe keine Angst vor Falten, aber ich habe Angst davor, mich selbst zu verlieren“, gesteht sie.
Sie hat ihren Lebensstil radikal geändert: Kein Zucker, viel Yoga, Meditation und bewusste digitale Auszeiten. Doch trotz des Reichtums – das gemeinsame Vermögen mit Burda wird auf Hunderte Millionen geschätzt – und der luxuriösen Rückzugsorte in München oder Südfrankreich, kennt sie das Gefühl der Einsamkeit. Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Ex-Mann in seinem eigenen Kosmos lebt, wird es still in der Villa.

Doch Maria hat gelernt, diese Stille nicht mehr mit Arbeit zu füllen, sondern sie auszuhalten. Ihre Tagebücher sind ihre Therapie, ihre Arbeit für die „MaLisa Stiftung“ ihr Antrieb. Sie kämpft gegen Gewalt an Frauen, setzt sich für Gleichberechtigung ein und nutzt ihre Stimme für die, die keine haben.
Keine Ikone, sondern ein Mensch
Maria Furtwängler will keine unnahbare Ikone mehr sein. Sie fährt ihren alten Mercedes selbst, verzichtet auf Chauffeure und investiert ihr Geld lieber in Mädchenschulen in Afrika als in teure Handtaschen. „Reichtum verpflichtet“, ist ihr Credo.
Ihre Geschichte ist kein Märchen von der Prinzessin, die den Prinzen heiratete und glücklich wurde. Es ist die Geschichte einer Frau, die sich aus goldenen Fesseln befreite, die lernte, dass Verletzlichkeit die wahre Stärke ist und dass man manchmal alles verlieren muss – die Illusion der Perfektion, die Sicherheit einer Ehe –, um sich selbst zu finden.
„Ich habe dieses Herz seit dem Unfall nie wieder als selbstverständlich gesehen“, sagt sie über ihr zweites Leben. Und vielleicht ist genau das die Botschaft, die bleibt: Egal wie tief der Schmerz oder wie dunkel das Geheimnis ist – es ist nie zu spät, die eigene Wahrheit zu leben. Maria Furtwängler hat ihren Frieden gefunden, nicht im Applaus, sondern in der Stille bei sich selbst.
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