Es sind Szenen, die sich in das kollektive Gedächtnis der Bundesrepublik einbrennen werden. Ein stotternder Bundeskanzler, eine triumphierende Oppositionsführerin und schließlich ein leerer Stuhl, der lauter schreit als jede politische Rede. Was sich gestern Abend in der ARD-Talkshow „Anne Will“ abspielte, ist nichts Geringeres als eine historische Zäsur. Friedrich Merz (CDU), der Mann, der antrat, um Deutschland zu führen, hat die Flucht ergriffen. Live. Vor Millionen von Zuschauern.
Das Duell, das zum Desaster wurde
Die Erwartungen an die Sendung waren riesig. Das Thema „Deutschland am Scheideweg: Wohin führt Merz das Land?“ versprach Zündstoff, doch niemand ahnte, dass der Abend in einem totalen Kontrollverlust des Regierungschefs enden würde. Schon zu Beginn wirkte Merz angespannt, fahrig, in die Enge getrieben. Ihm gegenüber saß eine Alice Weidel, die vor Selbstbewusstsein strotzte. Sie wusste: Sie hatte Munition dabei.
Während Merz versuchte, die katastrophalen Wirtschaftsdaten – eine schrumpfende Wirtschaft, steigende Arbeitslosigkeit, die Abwanderung ganzer Industriezweige – mit den üblichen Floskeln von „Transformation“ und „globalen Herausforderungen“ wegzumoderieren, lauerte Weidel auf ihren Moment. Und sie nutzte ihn eiskalt.

Die Abrechnung: „Sie haben das Land ruiniert“
„Herr Merz, hören Sie auf, die Menschen für dumm zu verkaufen“, unterbrach Weidel den Kanzler scharf. Mit der Präzision einer Staatsanwältin listete sie die Bilanz der Regierung auf: Ein Einbruch der Industrieproduktion um 15 Prozent in zwei Jahren, Massenentlassungen bei BASF, Werksschließungen bei VW, die drohende Insolvenz von ThyssenKrupp. „Das ist das Ergebnis Ihrer katastrophalen Politik“, schleuderte sie ihm entgegen.
Merz wirkte blass, versuchte halbherzig zu unterbrechen, doch Weidel war nicht zu stoppen. Sie thematisierte die Energiepolitik, die sie als „Verbrechen am deutschen Volk“ bezeichnete. Explodierende Strompreise, kalte Wohnungen, verarmte Rentner – Weidel malte das Bild eines Landes am Abgrund. Merz’ schwacher Konter, die Energiewende brauche Zeit, prallte an ihr ab: „Die Menschen haben keine Zeit mehr, Herr Merz! Sie haben kein Geld mehr!“
Der “Todesstoß”: Das geheime Ministeriums-Papier
Doch der eigentliche Wendepunkt, der Moment, der das Fass zum Überlaufen brachte, war ein unscheinbares Dokument. Weidel zog ein Papier aus ihrer Mappe, das sie als internen Bericht des Wirtschaftsministeriums vorstellte. Ein Bericht, der der Öffentlichkeit vorenthalten wurde.
Die Bombe platzte: Laut Weidel beweist dieses Dokument, dass die Regierung bereits vor einem Jahr wusste, dass die Energiewende in ihrer jetzigen Form scheitern muss. „Sie hatten die Zahlen, Sie hatten die Warnungen“, rief Weidel in die Stille des Studios. „Sie haben die Menschen belogen, Herr Merz. Sie wussten, dass Ihre Politik Deutschland in den Abgrund führt, und Sie haben es trotzdem getan.“

Die Flucht: Ein Kanzler gibt auf
Was dann geschah, ist beispiellos. Konfrontiert mit der Frage von Anne Will, ob er Kenntnis von diesem Bericht habe, versagte Merz die Stimme. Er suchte Hilfe bei seinen Beratern, wich den Blicken aus. Der mächtigste Mann Deutschlands wirkte in diesem Moment klein, ertappt und völlig überfordert.
Dann der Eklat: Merz stand auf. Er murmelte etwas von „Unterstellungen“, riss sich das Mikrofon vom Revers und verließ schnellen Schrittes das Studio. Anne Wills rufe („Herr Bundeskanzler, Sie können doch jetzt nicht einfach gehen!“) verhallten ungehört. Die Kameras fingen ein, wie er im dunklen Flur verschwand – ein Bild mit Symbolkraft. Der Kapitän verlässt nicht nur das sinkende Schiff, er flieht vor der Verantwortung.
Schockwellen durch das Land
Zurück blieben eine fassungslose Moderatorin, geschockte Gäste und eine Alice Weidel, die ihren Triumph kaum verbergen konnte. „Sie haben gerade gesehen, was passiert, wenn man Friedrich Merz mit der Wahrheit konfrontiert: Er läuft weg“, kommentierte sie trocken in die Kamera. „Dieser Mann ist kein Bundeskanzler, er ist ein Feigling.“
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. In den sozialen Medien explodierte der Hashtag #MerzFlucht. Das Video der Szene wurde binnen Stunden millionenfach geteilt. Doch die Auswirkungen gehen weit über das Internet hinaus. Die Börse reagierte nervös auf die offensichtliche Führungsschwäche: Der DAX brach am nächsten Morgen um 3,5 Prozent ein. Internationale Investoren fragen sich zu Recht: Wer regiert dieses Land eigentlich noch?

Politisches Chaos und AfD-Rekordwerte
In Berlin herrscht der Ausnahmezustand. Die CDU-Zentrale gleicht einem Hühnerhaufen, Krisensitzungen jagen einander. Während das Kanzleramt versucht, den Vorfall als Protest gegen „Falschinformationen“ zu framen, glaubt ihnen das draußen kaum noch jemand. Zu schwer wiegt der Verdacht, dass an Weidels Enthüllungen etwas Wahres dran ist. Die Opposition fordert die sofortige Offenlegung des Berichts.
Und die Wähler? Die haben ihr Urteil offenbar schon gefällt. Neueste Blitzumfragen nach der Sendung sehen die AfD bei unfassbaren 49 Prozent, während die CDU auf 15 Prozent abstürzt. Es scheint, als hätte Merz mit seinem Abgang nicht nur das Studio, sondern auch seine politische Zukunft verlassen. Deutschland steht vor unruhigen Tagen. Die Frage ist nicht mehr, ob diese Regierung stürzt, sondern nur noch wann.
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