Die regen sich auf und werfen dem Verlag vor. Ja, hier wird der Genozid äh an den indigenen Amerikanern, der wird hier verharmlost. Äh der Mann fürs Leben braucht keinen großen Penis oder so. Ja, der hätte ja wahrscheinlich kein Sender der Welt mal darüber nachgedacht, dieser Frau so eine Moderation bei TTT zu geben.

 Ges ich glaube schon, dass man da ein Unterschied gemacht hätte. misogyen, Schubinisten und so weiter in der Öffentlichkeit ein für alle mal zu erledigen, weil da hat sich nicht ein einziger Native American drüber sie entscheiden jetzt auch nicht mehr sich verletzt fühlt, sondern die Menschen und wir können ja alles aber tr verletzt sich fühlen ist schon witig das war wirklich eine grandiose Sendung bei Landz zu Gast war David Precht und opponiert hat unter anderem eine Frau Brosius Gersdorf.

 Es ging um das Thema Meinungsfreiheit, Kanczel, Culture, Debattenkultur und ich würde sagen, wir starten direkt rein mit der ersten Szene. Nicht mehr geht der kleine Häupling Windetu. Ein völlig harmloses Buch jetzt literarisch nicht besonders wertvoll, auch nicht originell, aber nichts Böses dran. Und dann gibt es 100 Leute, die regen sich auf und werfen dem Verlag vor, ja, hier wird der Genozid äh an den äh indigenen Amerikanern, der wird hier verharmlost.

 Aber in Ordnung, dass Menschen drauf hinweisen, dass es sie verletzt und dass es gehört do zu der Meinung lustigerweise. Ja, die Frage, die sich hier stellt, sind die Native Americans denn wirklich davon verletzt? Ja, oder sind es nicht eher irgendwelche dingsgrünen Gutmenschen, die hochtrabende Debatten führen müssen, weil sie ansonsten keine wirklichen Probleme im Leben haben? dass natürlich keine Verletzten gewesen sein können, weil da hat sich nicht einziger Native American drüber, aber sie entscheiden ja jetzt auch nicht

wer sich verletzt fühlt, sondern die Menschen und wir können ja alles diskutieren. Verletzt sich fühlen, ist schon aber wichtig ist doch, dass wir es diskutieren und ich würde schon jacht spricht dir eine Sache an, die mir auch gehörig auf den Keks geht, nämlich, dass die Linken immer meinen, sie wären die Fürsprecher für andere Menschen, die teilweise sich gar nicht betroffen sehen bzw.

 gar nicht als Opfer definieren, ne? Das Beste ist halt jetzt die Stadtbilddebatte gewesen, wo sich am meisten ja junge Frauen wie Luisa Neubauer ischofiert haben über die Aussage und wenn man mal paar Migranten gefragt hat, dann haben die gut integrierten Migranten eigentlich auch häufig gesagt, Herr Merz hat ja durchaus recht.

 Aus meiner Sicht ist es sogar so, dass man sagen muss, dass diese Empörungskultur bei den Linken für andere Gruppierungen eigentlich eine Form der Bevormundung darstellt, die schon wieder rassistisch ist, weil damit ja unterstellt wird, dass ich die entsprechenden angesprochenen Gruppen nicht selber zu wehr setzen könnten bzw. Weil sie nicht selber sich artikulieren könnten.

Drauf hinweisen, der Verlag und die Verlage arbeiten in einer freien Marktwirtschaft und wenn es im Moment mehr Interesse gibt an irgendwelchen weiblichen Heldinnen in den Büchern, dann ist es vielleicht eine kleine Kurs lesen. Ja, in diesem konkreten Fall kann ich das nicht beurteilen, ob das eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Entscheidung gewesen ist oder nicht.

Aber was man ja mal sagen muss, ist, dass es häufig so ist, dass man ja nicht wirtschaftliche Entscheidungen trifft, weil man die Moral auf seiner Seite gepachtet haben möchte. Ja, also das ist ja dieses typische Motto von wegen “Go broke, go woke.” Ja, und man sieht es ja jetzt auch momentan wieder mit Rossmann.

Jetzt ist hat DM auch nachgegeben. Ja, also die versuchen ja quasi sich Kundschaft vom Leibe zu schaffen, indem sie gegen die AfD agitieren. Okay, dann sind sie eben nicht Feministin und das sollte auf jeden Fall möglich sein. Umgekehrt raus aus diesen ganzen Verletzbarkeit allein diese Formulierung.

 Ich weiß ja, ja, aber aber das das das ich ja, es ist natürlich okay, kein Feminist zu sein. Ich würde sogar behaupten, teilweise ist es gut, kein Feminist zu sein. Mittlerweile gibt es ja sehr viele verschiedene Formen von Feminismus und da sind ja auch die Feministen unter sich sehr zerstritten und känzeln sich ja auch gegenseitig, ne? Wir haben insbesondere die neue Welle des Feminismus, die dann auch sagen, ein Mann, der sich als Frau identifiziert, ist eine Frau und dem entgegen stehen dann quasi die Feministen der Generation

Alice Schwarzer, die sagen, eine Frau mit Penis gibt es halt nicht. Meiretz, ich versuch sie jetzt zu interpretieren, entsteht doch, da gibt’s doch eine Gesinnungspolizei. Sie haben erlebt. Und ich habe das erlebt so wie sie. Also, ich habe ein Buch geschrieben über den Feminismus und habe in diesem Buch nicht gegendert.

 Und dann gab es natürlich Kritiken in Blogs, die die haben exemplarisch mein Buch Shiros in den Müll geworfen und gesagt, die kann ja wohl nicht ein feministisches Buchschreiben und dann nicht gendern, weil Sprache ist und so weiter. Ja, und genau das meine ich, dass ich mittlerweile Feministen schon untereinander cancelzeln, weil sie sich teilweise nicht devoked genug sind oder nicht radikal genug sind und alles, was halt dann nicht komplett feministisch radikal ist, das ist dann schon wieder antifeministisch und etwas, was man

boykottieren muss und was man auch skandalisieren muss. Ja, wir bleiben beim Thema Feminismus und Cancel Culture und schauen auf eine Szene Balanz. Da ging es um Tilo Mischke zum Kontext. Tilo Mischke war ein Kandidat für eine öffentlichrechtlichen Rundfunk Sendung. Titelesen Temperamente ist eher eine linke Sendung, linkes Kulturmagazin.

 Und weil der Mischkel früher mal ein scheinbar nicht sonderlich feministisches Buch geschrieben hatte in 80 Frauen um die Welt ist der Titel 2010 erschienen. Gab es dann halt massive Proteste von irgendwelchen Kulturschaffenden und von ja Feministen und von der linken Bubble. Ja, das hat dann scheinbar sogar dazu geführt, wie ich hier lese, dass er sich versucht hat das Leben zu nehmen bzw.

 ja Selbstmordgedanken hatte. Am zweiten Weihnachtstag ja, habe ich versucht mich umzubringen und seine Mutter ist scheinbar immer noch kaputt, weil natürlich auch die ganzen Anfeindungen sich gegen die Familie gerichtet hatten. Ich bin kein Fan von Tilo Mischke. Ich denke, dass er teilweise selber auch mitmacht bei cancel Culture bzw.

 bei der Stigmatisierung gewisser Meinungen, die ihm nicht passen. Ja, aber dennoch gönne ich niemanden das, was ihm passiert ist. Und ja, schauen wir jetzt auf die entsprechende ja Debatte bei Markus Lanzorkommnissen, die hier passiert sind und wird dann gecancelt. Er kriegt auf jeden Fall kriegt den Job nicht. Es gibt eine große Kampagne.

Viele Feministinnen und viele andere gucken durch Forsten. Das Netz hat er sonst noch mal irgendwo was komisches gesagt, werden an der einen oder anderen Stelle fündig und dann wird ordentlich Material angehäuft und dann wird gesagt, dieser Mann ist nicht tragbar ein Kulturmagazin zu moderieren. Also dahinter steht erstmal das Netz vergisst nicht und Menschen dürfen keine Fehler machen.

 Ja, du darfst nicht mit 35 in ein launiges Buch mit dem problematischen Titel geschrieben haben. Wie gesagt, ich habe relativ wenig Sympathien für Mischke, aber muss einfach sagen, das was er dort als Buch geschrieben hat, das hat er damals zum Zeitpunkt dieses E-Clar vor über 10 Jahren geschrieben. Also man kann quasi sagen, das ist so eine Altsünde, das ist quasi verhrt und der hat sich ja auch im Nachhinein davon distanziert.

 Und dann müsste man doch einfach auch mal sagen, okay, Menschen sind in der Lage sich zu reflektieren, sich weiter zu entwickeln und die haben vielleicht früher etwas gesagt, was sie heute nicht mehr so sagen würden bzw. was sie heute nicht mehr so sehen und dann sollte man einem auch, finde ich, keinen Strick daraus drehen, dass man ja vor 10 Jahren irgendwann mal so etwas gesagt hat.

 Ja, ich sogar ein Buch, was also gar keine so eine böse Po hat, aber das wird dann 15 Jahre später zum Motiv gemacht, jemanden als Misogen, Schovinisten und so weiter in der Öffentlichkeit ein für alle mal zu erledigen. Also, wenn das keine Verengung von Meinungstoleranz ist, dann weiß ich nicht, was das sein soll.

Würde mich mal ihre Meinung interessieren, Frau Boses Gerstoff? Also, ich sehe den Fall ehrlich gesagt ein bisschen anders. Für mich nur schwer nachvollziehbar, warum eine Frau Brosius Gersdorf hier zu dieser Ansicht kommt. Aber wir gehen ganz unvoreingenommen rein und schauen mal auf ihre Argumente. Eigentlich müsste sie ja mittlerweile wissen, wie das ist, wenn es eine mediale Hetzjagd auf eine Person gibt.

Ich meine, es gab nicht wirklich eine mediale Hetzjagd gegen sie, sondern weitesgehend berechtigte Kritik. Aber diese Kritik, die kann ein natürlich trotzdem als Person stark treffen und äh dementsprechend sollte sich eigentlich ja hier durchaus doch ein wenig Empathie haben für einen Herr Mischk, aber wir schauen einfach mal rein.

 Vielleicht hat sie das ja auch haben sollte. Nur weil man keine Straftaten begeht, qualifiziert man sich damit natürlich noch nicht für höheres. Und dass man dass hier möglicherweise problematisches Frauenbild äh zum Ausdruck kommt, finde ich schon auch, dass man darüber diskutieren kann. Und wir können uns ja einmal vorstellen, dass das nicht Tilo Mischke gewesen wäre, der das gesagt hätte, sondern Tilder Mischke.

 Ja, also eine Frau und die dir ein Buch geschrieben mit dem Titel äh Der Mann fürs Leben braucht keinen großen Penis oder so. Ja, der hätte ja wahrscheinlich kein Sender der Welt mal darüber nachgedacht, dieser Frau so eine Moderation bei TTT zu geben. Ich finde aber ja, das glaube ich ehrlich gesagt. Ich glaube schon, dass man da ein Unterschied gemacht hätte.

Ich glaube, da hat eine Frau Brosis Gerstorf die deutsche, aber auch weltweit eher linkslastigeMedienlandschaft noch nicht verstanden. Man darf in der linken Medienlandschaft beliebig gegen höher gestellte Hierarchiegruppen, sage ich mal, negativ agitieren. Ich darf richtig ekelhafte Sachen über Männer sagen und bin nach wie vor Lupen reiner Demokrat und qualifiziert für alles.

 Ich werde wahrscheinlich sogar dafür geadelt, dass ich solche Aussagen tätige. Die Männer sind Schweine. Ja, das ist quasi eine Gesinnungsaussage, die quasi einzahlt, wo man quasi moralische Zusatzpunkte bekommt. Ja, das ist doch die Situation, in der wir uns befinden. Ja, solange es gegen die ja Männer geht, die weißen hetromänner, die bösen weißen alten Männer, ist alles angebracht im linken Umfeld und dieses linke Umfeld war ja gegeben, wenn wir hier von dieser Sendung ttt sprechen.

Ich möchte aber an dieser Stelle noch eine Lanze brechen für Frau Borusses Gerdorf, denn sie hat unter anderem zum Paragraphen 188 Politikerbeleidigung oder im umgangssprachlichen Gebrauch auch Majestätsbeleidigung hat sie gesagt, dass sie das auch für unverhältnismäßig hält bzw.

 dass diese Gesetzgebung halt viel zu einfach missbraucht werden kann, um gegen legitime Machtkritik vorzugehen. Und hier schauen wir mal in die Szene hinein, eben weil sie in der Öffentlichkeit stehen, also das Gegenteil. Also genau das Gegenteil, die müssen mehr einstecken, die müssen mehr an Meinungsäußerung auch an herabwürdende Meinungsäußerung hinnehmen, weil eben im Zentrum der Meinungsfreiheit immer dieses Schutzbedürfnis nach Machtkritik besteht und da ist eine Schieflage da.

Das würde ich auch so sehen und das spricht auch eher dafür diesen Tatbestand ja abzuschaffen oder zu reformieren. Mm These Richard von dir, du sagst im Grunde war das immer eine Diskussion, die war in im Berlin Brenzlauer Berg wichtig, aber in Sachsenanhalt hat keiner mitgemacht. Mhm. Beschreibt das das Problem? Also, das heißt, da ist eine laute Minderheit, die sozusagen alle anderen dazu verpflichtet, möglichst so zu sein wie Sie.

 Ja, ich persönlich hatte schon das Gefühl, dass eine linke Minderheit häufig geschafft hat, einer Mehrheitsgesellschaft etwas aufzudrücken, was diese Mehrheitsgesellschaft gar nicht möchte. Das beste Beispiel dafür ist das Gendern. Ja, und dafür kann man jetzt natürlich sagen, wurd ja nicht vorgeschrieben, dass man gendert, aber das stimmt halt so nicht.

 An Universitäten und ich war noch an einer, ja, war es in der Tat so, ich musste meine Bachelor Thesis gendern bzw. Weise musste extra ein Vorfahrmerk schreiben, dass ich nicht gendere und dass ich damit niemanden diskriminieren möchte. Ja, also soweit ist es da mittlerweile gekommen. Ja, also sie kann das ja vielleicht nicht, aber es gibt natürlich gewisse Räume.

 Hab ja, wir haben ja über Blasen gesprochen. Universitäten sind andere Räume als die Stammtische in Sachsenanhalt. So und die dort die vorherrschende Meinungen, Codes in der einen Welt sind andere als die in der anderen Welt. Ohne das zu werten. Ohne das zu werten. Ja, genauso sieht es aus. Es gibt halt einfach Räume, die sind eher links dominiert und andere, die sind eher so konservativ dominiert.

 Kommt natürlich auch auf das Alter der entsprechenden Personen an und das ist auch alles komplett wertneutral. Das muss man einfach so nüchtern feststellen. Problematisch wird es dann aber und diese Unterscheidung hat dann auch ein Herr Prechti im Nachfolgenden angeführt, wenn wir von öffentlichen Räumen sprechen und diese öffentlichen Räume von einer linken Minderheit in der Vergangenheit häufig gekappert worden sind und man versucht hat als Minderheit durch Lautstärke und durch Überrepräsentation entsprechend der Mehrheitsgesellschaft

etwas zu vermitteln, was die Mehrheitsgesellschaft anders sieht. Ja, ne, man muss sich nur mal die Diskrepanz anschauen zwischen der politischen Einstellung in der Durchschnittsbevölkerung und so wie die Journalisten im Durchschnitt denken. Ja, da sieht man halt einfach schon, dass dort eine linke Minderheit versucht der ja eher noch weiter rechtsstehenden Mehrheitsgesellschaft gewisse Dinge so ja aufzubinden, so zwanghaft ja quasi zu erziehen.

 Und an dieser Stelle möchte ich auch mal ein Beispiel bringen. Wenn ein Musiker bei den Bambi Preisverleihungen die AfD sagt, dann ist es scheinbar okay. Noch eine Sache sagen. Die AfD ist mir ganz wichtig zu sagen, rechts. Danke schön. rechtspopulistische Scheiße. Ich kann verstehen, wenn Menschen gerade unzufrieden sind, ich kann es sehr gut verstehen, aber ich glaube nicht, dass Rechtspopulismus der Weg daraus ist.

 Ja, und die gleichen Menschen, die dort gegebenfalls sogar noch geklatscht haben, die sind dann diejenigen, die sich empören, wenn ein Dieter Bohlen einfach nur sagt, die Brandmauer gehört abgeschafft. Ja, und da wird direkt gefordert, dass er von RTL entlassen werden soll. Ähm und ja, manchmal ist es dann auch sogar so absurd, ja, dass man ein Mesodösil einen Integrationspreisverleiht, ja, obwohl Mesösel, so gibt es Vorwürfe, scheinbar bei den grauen Wölfen äh aktiv ist, ja, oder sich zumindestens mit denen sympathisiert.

Das sind türkische Rechtsextreme, ja, also äh man merkt teilweise gar nicht, dass man im Rahmen seiner eigenen Ideologie dann auch so weit geht, dass man wieder widersprüchlich zu der eigenen Ideologie steht, ne? Das sieht man ja auch perfekt dann natürlich bei den Queer vor Palestine Demonstranten, aber ich bin ein wenig vom Thema abgekommen.

 Schauen wir noch mal auf David Precht und wie er das hier mal ausformuliert mit diesem Bezug zur Öffentlichkeit, weil in dem Moment, wo so in den öffentlichen Raum ein bestimmtes Bild dominiert über die anderen und Menschen, die sich diesem diesem Milieu nicht zugehörig fühlen und auch, sagen wir mal diesen entsprechenden Moralisierungsprozess selber nicht mitgemacht haben, die wehren sich dann dagegen, ja, dass man ihnen sagt, wie sie zu reden haben oder wie sie zu denken haben oder im Zweifel auch, wie sie zu wählen haben. Ja, weil wie oft hört man aus der

Öffentlichkeit aus der linken lauten Minderheit, dass Menschen, die die AfD Wellen NAS wären bzw. ja, dass man sie also bezeichnen müsste, weil sie hätten ja irgendwie eine Wahl und äh nichts würde irgendwie rechtfertigen, dass man die AfD wählt. Wähler ist ein Nazi und zwar deshalb, das meine starke Aussage, ich weiß.

 Und zwar deshalb, weil AfD Wähler in dem Moment in dem sie diese Partei unterstützen, auch Leute wie Höcke und andere, die gesichert rechtsextrem sind, weil sie den hinterherlufen und weil sie sie legitimieren. Und es da gibt es bestimmte Räume in dieser Gesellschaft, da sind die Regeln sehr streng. Es gibt andere, da sind sie sehr locker, ja, aber es gibt andere, da sind sie sehr streng.

 Der ganze Kulturbereich ist sehr, sehr viel strenger normiert als viele andere gesellschaftliche Bereiche und der Kunstbereich z.B. Spiel ist ganz streng nommiert. Ich kann einem Herr Prech nur absolut zustimmen. Insbesondere der Kulturbetrieb ist aus meiner Sicht ganz klar Linksvoke dominiert. Wer dort quasi mit einer rechtskonservativen Meinung aufwartet, der hat es häufig sehr sehr schwierig.

 Und ich finde es bezeichnend, dass es ja beispielsweise diese gerupfte Hähnchen in Windelnufführung gab in einer Kirche vor einem Herr Steinmeier und Herr Steinmeier hat sich hinterher sogar noch ablichten lassen mit den Menschen, die dort das Theaterstück aufgeführt haben. Ja, und man hat auch apploudiert und das war einfach so absurd, aber es hat halt aufgezeigt, ja, oder perfekt repräsentiert, welcher Zeitgeist und welche Gesinnung eigentlich im Kulturbetrieb in Deutschland weitestgehend vertreten ist, dass man solche abstrusen Aufführungen irgendwie gut heißen kann

und glaubt, das wäre etwas, was man einem Bundespräsidenten von Deutschland irgendwie zeigen müsste und was auf die Kultur zutrifft, trifft übrigens auch auf weite Teile der Medien und auch der Politiker zu, ne? Gerade bei den Medien gibt’s ja auch Studien, die sagen, dass irgendwie 60, 70% eher einem linken Milieu zuzuordnen sind und dann gibt’s noch paar konservative oder ja bürgerliche mittige Menschen von allen hier in der Runde.

 Täuscht mein Eindruck oder ist es tatsächlich besser geworden? Also wir beklagen ständig die enger werdende Meinungsfreiheit. Mein Gefühl ist, dass seit ein zwe Jahren Dinge wieder sagbarer geworden sind. Also, dass die Entwicklung eher in die andere Richtung geht. Täuschter Eindruck, Frau? Ja, wie ist Ihre Meinung? Schreiben Sie es gerne mal in die Kommentare.

 Ich denke, ganz pauschal kann man das jetzt nicht sonderlich gut beurteilen. Es gibt auf jeden Fall auch Themengebiete, bei denen es aber besser geworden ist. Ja, beispielsweise beim Thema Migration. Wenn man den heutigen Diskurs dann vergleicht mit noch 2015, dann ist heute natürlich schon deutlich mehr sagbar, ohne dass man direkt als NAusländer Feind.

 Ja, man muss aber auch sagen, dass häufig erstmal diese Meinungsvielfalt und Toleranz mit der Zeit kommt, ja, und mit einem zeitlichen Abstand teilweise auch zum der eigentlichen Kontroverse. Und da würde man sich doch wünschen, dass von Anfang an häufiger einfach mal auch entgegengesetzte Meinungen ja toleriert werden und nicht immer direkt stigmatisiert werden und ähnliches hat dann auch einen Herr Prächt, finde ich, ganz passend auf den Punkt gebracht.

Du das wem du das war? Ich traue mir so richtig ein Urteil darüber nicht zu, aber ich sag’s mal ganz freundlich, ich hoffe, dass du recht hast und dass wir uns in wieder in einer positiven Entwicklung bewegen. Jetzt müssen wir mal sagen, der die die letzte letzte ganz ganz große Thema mit den Tabous äh war Israel Gaza.

 Da hat sich inzwischen die Betrachtung verändert. Bei der Ukraine beginnt sich die Betrachtung zu verändern, weil es denkbar geworden ist, dass der Krieg endet. Corona ist eine Weile her und viele wollen auch nichtmehr drüber reden. Also im ADCK haben wir gerade kein neues Ereignis und daran werden wir dann sehen, ob wir damit besser umgehen als mit den letzten dreien.

Ja, man kann nur hoffen, dass es so sein wird, dass wir gelernt haben aus den bisherigen kontroversen Diskussionen und der häufigen, ja, sage ich mal, Dämonisierung gewisser Meinungen, die außerhalb des Mainstream Spektrums liegen. Ich persönlich bin dahingehend aber nicht sonderlich optimistisch. Ja, am Ende noch mal vielen Dank an alle Kanalmitglieder.

 Unter anderem ein besonderer Dank geht raus an Michel Ho, Kriter Achamann, Hova Nicolus Anima sowie Hogata 748, Freak Y5 und Klaus Hip und alle weiteren Kanalmitglieder. Und natürlich, meine Damen und Herren, nicht vergessen, vielen Dank auch an Sie fürs zussehen, denn alleine ein Kommentar, Like oder auch das Ansehen dieses Videos hilft schon diesen Kanal zu refinanzieren und ja, die politische Akkitation, die ich hier betreibe, entsprechend eine erhöhte Reichweite zu verpassen.