Viele Menschen denken darüber nach, möglichst frühzeitig in Rente zu gehen, haben aber Angst vor hohen Abschlägen in der Rente. Ich zeige dir heute, was du dabei beachten solltest und wieso man eigentlich auf jeden Fall sogar mit Abschlägen so früh wie möglich in Rente gehen sollte. Und ja, das Ganze werde ich dir auch an einem einfachen Rechenbeispiel aufzeigen.
Hi, mein Name ist Thorsten. Ich habe unter anderem mein Master in Finance und bin seit rund 15 Jahren im Finanzbereich tätig. Auf YouTube zeige ich euch, wie man unnötige Kosten reduziert und steueroptimal investiert. Mit provisionsfreien Produkten kann ich meinen Kunden teils 80% der Kosten einsparen. Wenn man darüber nachdenkt, frühzeitig in Rente zu gehen, machen viele Leute einen ganz ganz entscheidenden Denkfehler, wenn sie sich ausrechnen, wie viel Rente sie denn dadurch weniger mal haben werden.
Wir machen hier mal das Beispiel, dass bei euch im Renteninformationsblatt 2000 € Bruttorente ausgegeben sind. Jetzt denken die Leute in der Regel, dass sie dann je Monat, den sie vor dem Regelrenteneintrittsalter in Rente gehen würden, 0,3% verlieren. Bedeutet bei 4 Jahren mal 12* 0,3% in Summe 14,4%. Bedeutet bei 2000 € Bruttorente stattdessen 1712 €.
Aber Achtung, da ist ein ganz ganz großer Denkfehler dabei, denn diese vier Jahre, die berücksichtigen nicht, wie eigentlich das Rentensystem funktioniert und was die Renteninformation genau aussagt. Die Renteninformation sagt nämlich an der Stelle etwas ganz anderes und zwar, dass man, wenn man zu seinem regelrenten Eintrittsalter in Rente geht, diese Rente bekommt.
Deswegen habe ich jetzt auch mal kurz die Tabelle rausgeschrieben, in welchem Jahrgang ihr wann die Regelaltersgrenze, so heißt das hier, erreicht habt. Und an der Stelle wichtig zu verstehen ist, dass natürlich jetzt hier diese vier Jahre ja auch noch weiter eure Arbeitskraft zählt, in der ihr zusammen mit eurem Arbeitgeber zusammen in die gesetzliche Rente einbezahlen würdet.
Und dementsprechend ganz wichtig zu verstehen, wenn ihr beispielsweise etwas überdurchschnittlich verdient, um jetzt diese 2000 € Brutter mit 67 z.B. zu erhalten, ja, braucht ihr knapp 49 Rentenpunkte Punkte aktuell, weil ein Rentenpunkt ist knapp 41 € wert. Wenn ihr jetzt allerdings nicht mit 67 geht, sondern mit 62 am Ende oder mit 63, ja, dann verliert ihr ja auch vier Jahre der Einzahlung und dann entsprechend angenommen, ihr verdient wie gesagt in Durchschnitt und bekommt ca.
einen Rentenpunkt pro Jahr dazu, könnt ihr halt nicht von den 49 Rentenpunkten ausgehen, die momentan angenommen werden für eure 2000 € Protorente, sondern beispielsweise nur mit 45 Rentenpunkten und entsprechend ist die Basis, von der ihr jetzt die 14,4% abziehen müsst, nicht die 2000 € sondern noch 1836 €.
davon abgezogen die 14,4 % sind dann eure Bruttorente nach Abzügen bei dem Frühentenbeginn in Höhe von 1544 € also knapp 200 € weniger als in dem Szenario davor und da wie gesagt aufpassen, weil den machen viele. Man nimmt den Protorentenwert aus der Renteninformation, vergisst aber, dass man diesen erstmal erreichen muss und denkt deshalb, dass man eine viel höhere Rente erwartet.
Nein, wie gesagt, ihr müsst euch überlegen, wie viel verdient ihr aktuell, wie viel Rentenpunkte bekommt ihr jedes Jahr dazu und von welcher Basis müsst ihr jetzt die 14,4% in dem Beispiel abziehen. Also noch mal zusammengefasst, was mir ganz wichtig ist, wenn ihr so eine Hochrechnung macht, dann schaut, dass ihr wirklich die tatsächliche Rentenpunkte hochrechnet, welche Bruttorente sich dann eben wirklich für euch ergibt und vergesst dieses Beispiel, dass ihr hier oben schnell mal Prozentzahlen einfach von eurer
Renteninformation abziehen könnt. Das geht so nicht. Ja, jetzt im nächsten Schritt, um sich zu überlegen, ob es sich lohnt in Frührente zu gehen, ja, also nicht zu seinem Regelrenteneintrittsalter, muss man natürlich auch überlegen, okay, wie viele Sozialgaben fallen denn jetzt jeweils in welchem Szenario an? Klar ist natürlich, dass in dem Szenario, wo ihr eine höhere Rente habt, ihr auch höhere Steuern und höhere Sozialabgaben tätigen müsst, also beispielsweise für die gesetzliche Krankenversicherung und die
Pflegeversicherung. Entsprechend bleiben dann aus 1500 € oder 1544 € brutto, wenn ihr heute in Rente gehen würdet, 1330 € netto übrig und mit dem 2000 € Beispiel mit 67 dann 1655 € Netto. Ihr seht jetzt auch hier die Abgabenlast, ja, die steigt natürlich mit eurer Rentenhöhe. Das bedeutet also, wenn man jetzt später in Rente geht, mehr Rente bekommt, wird einem auch tatsächlich mehr abgezogen.
Das ist jetzt gleich wichtig bei dem, was wir uns im nächsten Schritt anschauen wollen. Dazu müssen wir uns einmal anschauen jetzt diese monatliche Rente. Was ist dann die monatlich, also die jährliche Nettorente, die daraus entsteht? Das wären mit 62 B 63 diese 15 000 knapp 16 000 € Nettorente und mit67, also ohne Abzüge knapp 20.
000 1000 € Nettorente. Das macht als unterm Strich knapp 4000 € Nettorente aus. Ja. Und wenn wir jetzt uns mal überlegen, ob sich der frühe Rentenbeginn lohnt, müssen wir eine sogenannte Breakven Berechnung machen. Also um rauszufinden, na ja, wie viel länger braucht es denn jetzt z.B. bei der Variante 2 mit dem späteren Renteneintritt Variante 1 überhaupt einzuholen.
Dazu gehen wir jetzt auch davon aus, dass aktuell haben wir so Rentenanpassungen im Schnitt über die letzten Jahre von 2,5%. Wir nehmen mal 2 % an und schauen dann mal, okay, in welchem Alter bzw. nach wie viel Jahren lohnt es sich denn jetzt erst später in Rente zu gehen und nicht die Rente mit Abschlägen zu nehmen? Dazu sehen wir jetzt einmal hier die Entwicklung ja der des Frührtners über die Jahre und dann die Entwicklung des senigen, der zu seinem regelrenten Eintrittsalter in die Rente geht.
Und natürlich bei der Variante 2 haben wir die ersten Jahre erstmal keine Rentenzahlungen, sondern dann eben erst mit 67 in dem Fall. Und was man jetzt hier an der Stelle sieht, ist, dass es dann 18 Jahre braucht. Damit wä dann der Rentner auch 81 Jahre alt, damit jetzt der später Renteneintritt ja in Summe eine höhere Nettorente nach Abgaben erzielt als der Frührt so und das jetzt wichtig sich mal zu überlegen und das klingt vielleicht auch jetzt mal blöd für den einen oder anderen, aber ist es überhaupt realistisch, dass man noch 18
Jahre lebt nach Renteneintritt? Also, dass man das überhaupt erreichen wird oder ergibt sich daraus nicht schon automatisch die Schlussfolgerung, dass man auf jeden Fall den möglichst frühen Renteneintritt wählen sollte? Ich habe das Ganze jetzt auch noch mal ganz kurz grafisch aufbereitet, ja, dass man eben den Vorteil sieht, der mit dem frühen Rentenbeginn kommt, denn es ist ganz klar ersichtlich, dass man natürlich damit mal vier Jahre Vorsprung an Auszahlungen hat.
Und klar, wenn man jetzt diese Kurven mal übereinander legt, gibt es eben diesen Break even Punkt oder auch den Schnittpunkt eben um 18 Jahre herum. Und ob es sich jetzt also lohnt früher in Rente zu gehen, das liegt am Ende des Tages dann wirklich an der eigenen Lebenserwartung, aber auch an dem Lebensalter, dass man dann tatsächlich mal erreichen wird.
Und um sich hier zu überlegen, was hier ein schlauer Schritt sein könnte, muss man sich jetzt mal die Lebenserwartung in Deutschland anschauen. Und um genau zu sein, muss man sich eigentlich die sogenannte verbleibende Lebenserwartung anschauen. Ich habe hier beispielsweise vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung diese verbleibende Lebenserwartung für Bundesbürger, ja, je nach Bundesland unterschieden nach Mann und Frauen im Alter von 65, also quasi jetzt genau zwischen den beiden Varianten, die wir uns hier überlegt haben. Und was wir
jetzt hier sehen können, ist, dass je nach Bundesland Männer eigentlich schon noch eine Lebenserwartung von knapp 16binhalb Jahre haben. Und das ist natürlich jetzt krass, wenn wir uns davor angeschaut haben, ja, dass der Break even überhaupt erst nach 18 Jahren erreicht wird, aber das schaffen überhaupt gar nicht alle Leute.
Ja, das wird überhaupt nur in Bayern und Bartenwürttemberg aktuell im Schnitt erreicht bei Männern 18 Jahre noch zu leben im Alter von 65. Bei Frauen sieht’s ein bisschen anders aus. Dort ist die durchschnittliche Lebenserwartung mit 65 noch mal ein bisschen höher. Tendenziell eher Richtung 20, teilweise über 21 Jahre. Und ja, das muss man sich natürlich dann auch individuell überlegen, wie ist der eigene Gesundheitszustand und geht man quasi davon aus, dass man jetzt deutlich länger als diese 18 Jahre tatsächlich auch eine Rente beziehen
würde oder kann man es sich schon leisten früher in Rente zu gehen, ja, also auch früher aufhören können zu arbeiten an der Stelle, um dann in Summe trotzdem eigentlich keinen großen Nachteil zu haben, ja, weil die Summe der Nettorenten überhaupt erst nach 18 oder 20 Jahren jetzt je nachdem welche Rentensteigerung man noch noch annimmt, ja, es sich überhaupt lohnt, erst später in Rente zu gehen.

Ein entscheidender Faktor, wie man das jetzt berechnen muss, ist natürlich auch, ob sich überhaupt Rentenanpassungen in Zukunft ergeben werden. Und ich habe mich jetzt hier oben mal klein in die Ecke geschoben, weil jetzt schauen wir uns mal an, was passiert denn mit diesem Breakven Punkt, wenn wir anstatt 2% Rentensteigerungen nur noch 1% annehmen.
Und das ist nicht unwahrscheinlich, ja, einfach aufgrund des aktuellen demographischen Wandels, den wir ja alle ja auch kennen in Deutschland, dass höchstwahrscheinlich die Renten in den zukünftigen Jahren gar nicht mehr so stark ansteigen können, wie teilweise das Lohnniveau. Und was jetzt hier spannend ist, ja, in dem Moment, wo die Rentenanpassungen in Zukunft geringer ausfallen, verschiebt sich natürlich dieser Breakven noch weiter nach hinten.
Das heißt, man muss dann noch älter werden, dass ich quasi der spätere Renteneintritt tatsächlich lohnen würde, rein finanziell gesehen, wie gesagt, was mir an der Stelle noch mal wichtig ist, die Rente und wie das Ganze berechnet wird, ist ein super individueller Fall und ich kann eigentlich jeden auch nur raten, sich mal mit einem Rentenberater dazu zusammenzusetzen, gerade wenn es um größere Renten geht, ja, weil das Thema ist sehr, sehr komplex.
Ich hoffe trotzdem, dass jetzt diese Breakven Betrachtung euch etwas hilft, ja, und vielleicht auch mit guten Gewissen, ja, ihr jetzt in Frührente gehen könnt, wenn ihr mal diese Zahlen seht. Ja, möglicherweise war jetzt hier in diesem Video einiges dabei, was du so noch gar nicht zum Thema Rente gewusst hast oder auch die Break even Betrachtung hat dir einfach mal einen ganz neuen Blickwinkel auf dieses Thema gegeben.
Dann ist das ein ziemlich starkes Zeichen, dass du einmal ein Abo da lassen solltest. Ja, weil ich veröffentliche jeden Sonntag neue Videos rund um das Thema allgemeine Finanzentscheidungen, um diese zu erleichtern, aber auch zu zeigen, wie man sein Geld eben richtig anlegt, indem man unnötige Kosten einspart und auch steueroptimal investiert.
Mehr Informationen findest du auch auf www.timinvwestment.de. de
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