Januar 1933. Hitler wird zum Reichskanzler  ernannt. Während er jegliche Opposition   ausschaltet, bemüht sich Stalin, der seit  4er Jahren über die Sowjetunion herrscht,   um Annäherung. Hitler lehnt ab, schließt  aber zur Überraschung vieler 1939 einen nicht   Angriffspakt mit seinem sowjetischen Gegenpart. 

Mit der Aufteilung Polens, vereinbart in einem   Geheimprotokoll, besiegeln die Diktatoren ihre  Zweckehe. Öffentlichen Freundschaftsbekundungen   zum Trotz herrscht eine Atmosphäre des  Misstrauens. In meinem Kampf bekräftigte   Hitler schon 1925 seinen Wunsch, die UDSSR zu  zerschlagen.

 Doch Stalin erkennt das Ausmaß der   Bedrohung erst 1940, als die Wehrmacht Frankreich  in einem Blitzkrieg besiegt. Dennoch glaubt Stalin   weiterhin, Hitler werde ihn nicht hintergehen.  Doch am 22. Juni 1941 läuft Unternehmen   Barbarossa an, der Überfall der Wehrmacht  auf die UDSSR. Nun herrscht Krieg. [Musik] [Musik]   Der deutsche Angriff kommt nicht  ganz überraschend. Bereits am 29.  

Dezember 1940 hat der sowjetische  Geheimdienst Stalin über den Inhalt   von Hitlers Weisung Nummer 21  Fall Barbarossa informiert. Auch gibt es Berichte über Truppenauf Märsche  in Grenznähe und deutsche Aufklärungsflugzeuge   im sowjetischen Luftraum. Stalin weigert sich  aber, trotz der Aussagen einiger Agenten an   einen bevorstehenden Angriff der Deutschen  zu glauben.

 Auch will er Hitler durch eine   Mobilmachung der roten Armee nicht provozieren.  Warnungen von britischer Seite wiegelt Stalins   Botschafter in London ab und beschwert sich über  derartige Berichte in der englischen Presse.   Stalin vermutet hinter Churchills Bestrebungen  ihn zu informieren, dessen heimlichen Plan ihn   in einen Krieg gegen Deutschland hineinziehen  zu wollen.

 [Musik] Dabei bestätigt General   Jukov inzwischen Churchills Warnungen. Ein  paar Tage vor der Invasion sagt er zu Stalin:   “Hitler wird uns angreifen. Die Truppen  müssen in höchster Alarmbereitschaft sein. Er drängt darauf, die Verbände der roten Armee  entlang der Westgrenze zu verstärken.” Doch   Stalin reagiert wütend.

 Er will nichts tun,  was die Deutschen am Ende dazu nutzen könnten,   um ihn als Aggressor darzustellen. Darum  versichern seine Diplomaten den Deutschen   erneut die sowjetische Friedfertigkeit.  [Musik] So wie ein halbes Jahr zuvor,   als Außenminister Molotov am  12. November 1940 in Berlin war.   Damals sagte Hitler: “Bei Russland und Deutschland  handelt es sich um zwei sehr große Nationen, die   von Natur aus keine Interessensgegensätze zu haben 

brauchen. Beide Länder haben Regierungssysteme,   die nicht den Krieg um das Krieges willen führen,  sondern den Frieden nötiger haben als den Krieg.” Svetlana, Stalins Tochter bestätigt später: “Mein  Vater hatte nicht vermutet oder vorausgesehen,   dass der Pakt von 1939, den er als  Resultat seiner Gerissenheit ansah,   von einem Feind gebrochen werden würde, der noch  schlauer war als er selbst.” 22. Juni 1941.

 Nach   dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion,  der in der Nacht begonnen hat, herrscht in den   frühen Morgenstunden eine düstere Atmosphäre im  Kremmel. Stalin kann immer noch nicht fassen,   dass Hitler nicht die Vorteile der Allianz mit  der UDSSR höher einschätzt und fragt: “Warum?” Erst als der deutsche Botschafter  die Kriegserklärung überbringt,   sieht Stalin den Fakten ins Auge.

 Liegt die  UDSSR in den letzten Zügen? Die rote Armee   ist durch den großen Terror der Jahre 1937  und 38 dezimiert und schlecht ausgebildet.   Das wissen alle im Raum, besonders  Stalin und sein Geheimdienstchef Beria.   Die unerfahrenen Offiziere sind nicht in der Lage,  ihre Truppen effektiv zu führen und die Deutschen   zurückzuschlagen. Noch mehr als der deutsche 

Angriff schockiert Stalin der Kollaps seiner   Truppen an der Front. [Musik] Der Weil strömt  die Wehrmacht mit drei Heresgruppen an mehreren   Fronten in die Sowjetunion. Im Norden trennen sie  keine 300 km mehr. von Leningrad. Die Heresgruppe   Mitte steht vor den Toren von Minsk. Im Süden  hat Silviv eingenommen, das frühere Lemberg.

[Musik] Der überforderten roten Armee bleibt hinsichtlich  des massiven Ansturms der Deutschen, vieler Orts   nur der ungeordnete Rückzug. Im Laufe der ersten  Woche der deutschen Offensive sterben allein   bei der Kesselschlacht von Bisock und Minsk  über 300.000 Soldaten. Alle 2 Sekunden einer. Weitere 325 000 kommen in  Kriegsgefangenschaft. Das  

Oberkommando der Wehrmacht ist positiv überrascht.   Am 3. Juli schreibt General Oberst Halder in sein  Kriegstagebuch: “Es ist wohl nicht zu viel gesagt,   wenn ich behaupte, dass der Feldzug gegen  Russland innerhalb 14 Tagen gewonnen wurde.” Hitler jubiliert. Sein Plan zur  Kolonisierung Osteuropas scheint   Realität zu werden.

 Schließlich hat er seine großdeutsche Vision   vom Lebensraum im Osten schon 1925 in  seinem Buch Mein Kampf veröffentlicht. Entsprechend stellt er den schon so lange  geplanten Vernichtungskrieg als notwendigen   Präventivschlag gegen die UDSSR da. Allen  nicht Angriffsvereinbarungen zumtrotz. [Musik]   Während die Wehrmacht vorrückt, folgt sie, wie  auch die nachrückenden SS-Truppen, dem sogenannten   Kommissarbefehl. Demnach sind Politkommissare 

der Roten Armee zu eliminieren und soll nicht als   Kriegsgefangene behandelt werden. Der Befehl  wird auf Juden und Partisanen ausgeweitet.   Schon im März 1941 hatte Hitler dem Chef des  Wehrmachtführungsstabs General Jodel gegenüber   erklärt: “Der kommende Feldzug ist mehr als  nur ein Kampf der Waffen.

 Er führt auch zur   Auseinandersetzung zweier Weltanschauungen.  Die jüdisch-bolschewistische Intelligenz als   bisheriger Unterdrücker muss beseitigt werden.”  Die Propagandamaschinerie läuft auf Hochtouren,   um die Ermordung der in der Sowjetunion lebenden  Juden vorzubereiten. Diese Horden, unter ihnen,   ungezählte Juden, sollten in Marsch gesetzt  werden, um die deutschen Städte und Dörfer   in Schutt und Asche zu legen.

 Sie hätten ein  Blutbad ohne gleichen unter unserer Bevölkerung   angerichtet. Allein dem schnellen Zupacken  des Führers und seiner tapferen Soldaten   ist es zu verdanken, dass Deutschland vor  dieser tödlichen Gefahr bewahrt geblieben   ist. Die Gesichter dieser Untermenschen  sind von Raubgier und Mordlust gezeichnet.  

In der Tat würdige Verbündete  Churchills und seiner Plutokratene. [Musik] Dabei werden die deutschen Truppen in   der Ukraine und im Baltikum anfangs  zum Teil sogar als Befreier begrüßt. Assen Verschleppungen in Gulak, eine gezielt  herbeigeführte Hungersnot und Exekutionen   durch den sowjetischen Geheimdienst NKWD 

haben sich bei der Bevölkerung eingebrannt.   Die baltischen Staaten, die erst ein Jahr  zuvor von der Sowjetunion besetzt wurden,   hoffen auf Unabhängigkeit, vergebens. Denn  Hitler will sie ins deutsche Reich eingliedern,   aber nur geeignete Elemente, ungeeignete sollen  ausgerottet werden.

 In Orten wie Vilnius, Kaunas,   Riger, Kiev und Lev kommt es zu Pogromen.  Hier werden Wehrmacht und SS von Teilen der   lokalen Bevölkerung bei der Umsetzung ihrer  antijüdischen Exzesse unterstützt. [Musik] Aber den größten Teil der Morde erledigen  die sogenannten Einsatzgruppen. Die DSS   unterstellten Sondereinheiten sollen  Kommunisten sowie jüdische Männer im  

kampfähigen Alter eliminieren. Mit Hilfe  von Massenerschießungen beginnen sie die   nationalsozialistische Rassenideologie  und Vernichtungspolitik umzusetzen. [Musik] Am 3. Juli 1941 wendet sich Stalin in einer  Radioansprache an die Bevölkerung. Erstmals   seit dem Überfall der Wehrmacht  auf die Sowjetunion.

 [Musik]   преследовать уничтожать их на каждом шагу  уничтожать шпионов диверсантов [Musik] seinem Appell an die Massen  erwacht sein Kampfgeist zu   neuem Leben. Stalin vereint Millionen hinter sich.   Männer und Frauen, die bereit sind für  das Vaterland zu kämpfen und zu sterben. [Applaus] [Musik] Силы народа по разгру врага 

вперёд за нашу победу. [Musik] Wenige Tage später, am 16. Juli 1941 beruft  Hitler seinen engsten Kreis ein, um über die   eroberten Gebiete im Osten zu sprechen. Er  sagt: “Grundsätzlich kommt es also darauf an,   den riesenhaften Kuchen handgerecht zu  zerlegen, damit wir ihn erstens beherrschen,   zweitens verwalten und drittens ausbeuten 

können.” [Musik] Und er fügt hinzu: “Die Russen haben jetzt einen Befehl  zum Partisanenkrieg hinter unserer   Front gegeben. Dieser Partisanenkrieg hat  auch wieder seinen Vorteil. Er gibt uns   die Möglichkeit auszurotten,  was sich gegen uns stellt.” Hitler hält sich für unbesiegbar.  Von der Front gibt es interessante   Nachrichten. Während der Kämpfe wurde 

der Oberleutnant einer Panzerdivision   gefangen genommen. Es ist Stalins  ältester Sohn Jakovaschwili. Ein Foto seiner Gefangenname wird zu  Propagandazwecken auf Flugblättern verbreitet.   Während der Vernehmung kritisiert Jakov angeblich  den Zustand der roten Armee und prangert ihre   Führung als planlos und unklug an.

 Dies zumindest  verbreiten die Deutschen in russischer Sprache   über das Radio. Stalin empfindet die Gefangenname  seines Sohns als Schmach und schimpft.   Er hat es nicht einmal geschafft, sich  zu erschießen. Allein die Tatsache,   dass sein Sohn sich gefangen nehmen ließ,  macht ihn zum Vaterlandsverräter.

 Denn seit   Stalins Befehl Nummer 270 muss jeder Offizier,  der in deutsche Gefangenschaft gerät, zu Hause   mit dem Tod rechnen. Stalin überlässt Jakov den Deutschen und gibt dazu den Befehl, dass dessen   Frau inhaftiert wird und seine Enkeltochter. ins  Heim kommt. 1943 stirbt Jakov in Gefangenschaft.   Als er auf einen elektrischen Lagerzaun  zuläuft, schießt ihn ein SS-Mann in den Kopf.

Im August 1941 besucht Heinrich Himmler,  Reichsführer SS, die Einsatzgruppen östlich   von Minsk. Er will sich vor Ort ein Bild von  den Massenmorden machen und spor seine Leute an,   ihre historische Mission zu erfüllen.  Auch jüdische Frauen und Kinder erklärt   er zu wertlosen Essern, die es ab jetzt  auszumerzen gilt.

 Nach Himlers Besuch   beginnt der systematische Massenmord an  Juden. Die Nazis verwenden nun intern   den Begriff Entlösung für die Vernichtung  und die Deportation der Juden in Europa. Noch im September und Oktober rechnen Hitler  und seine Generäle mit einem schnellen Sieg.   Der Diktator Froh Lockt: “Von der Tribüne des  Reichstags aus prophezeite ich dem Judentum,   dass wenn ein Krieg unvermeidlich würde,  die Juden aus Europa verschwinden würden.”  

Im Spätherbst 1941 kommt der Russlandfeldzug  ins Stocken. Nachschub wird dringend benötigt,   doch die Judenfrage behält  für Hitler oberste Priorität.   Beschwerden der Wehrmacht, die Deportation der  Juden behindere den Schienenverkehr prallen ab. In der Wolfsschanze, dem Führerhauptquartier   in Ostpreußen, plant Hitler nicht  nur seine militärischen Schachzüge,   sondern auch die weiteren Schritte 

des von ihm angezettelten Völkermords. [Musik] Der Lebensraum, den er für  die Deutschen im Osten erobern will,   soll von Rassereinheit geprägt sein. Immer mehr Juden fallen dem  gezielten Massenmord zum Opfer. Jeden Abend gehen Zwischenberichte ein. Hitler ließ sie hoch zufrieden. [Musik] Im Dezember 1941 erklärt Walter Stacker,   Befehlshaber der Einsatzgruppe A, 

das Baltikum für praktisch judenfrei. Innerhalb weniger Monate sind in  den von den deutschen eroberten   Gebieten rund eine Million  Menschen ermordet worden. Stali nutzt das brutale Vorgehen der Deutschen,  um seine Entschiedenheit im antifaschistischen   Kampf zu untermauern. Der nichtangriffspakt mit  Hitler hatte seinem Profil dahingehend geschadet.

среди всех империалистов мировская партия  партия враговских партия средневековой реакции Im April 1942 lässtalin das JAK gründen,  das jüdische antifaschistische Komitee. Es   untersteht dem sowjetischen  Informationsbüro kurz Sof. Vorsitzender wird ein prominentes  Mitglied der jüdischen Gemeinschaft,   Solomon Michaels, ein überzeugter Kommunist  und Leiter des jüdischen Staatstheaters in   Moskau. Unter den Mitgliedern des JAK sind 

die berühmtesten Juden der Sowjetunion. Vom   Regisseur Sergey Eisenstein bis hin  zum Schriftsteller Vassili Grossmann. Der Lyriker Pieret Markisch wendet sich mit  einem Aufruf auf jeden Welt von der mit der   in jedem Fallufender Geschichte sein ist es  Soldaten in der Krieg mit dem verschiedenen   Soldaten in dem weiten Ziel tut alles was 

es nur möglich auf blutigendem Säune von   der Menschheit in dem idischen Volk stal  verfolgt einen pragmatischen Ansatz. Indem   sich das JAK in erster Linie an Juden  in Amerika wendet, soll es mithelfen,   dort dringend benötigte Gelder für die  Kriegsführung zu beschaffen. Mit der Bitte um   Spenden besucht Michaels jüdische Gemeinden in den  USA, Kanada, Mexiko und auch in Großbritannien.  

Dabei kommen rund 45 Millionen Dollar zusammen für  Panzer, Flugzeuge, Ausrüstung und Krankenwagen. In   den USA bekommt das jüdische antifaschistische  Komitee auch Unterstützung von Albert Einstein.   Aus Stalins Sicht soll das JAK außerdem dafür  sorgen, seinen Ruf bei den Alliierten zu   verbessern.

 Diese waren auch positiv beeindruckt,  dass Stalin am 7. November 1941 zu seinen Truppen   sprach. während der Schlacht um Moskau, als  die Wehrmacht vor den Toren der Stadt stand. Партизаны и партизанки, на вас смотрит весь  мир, как на силу способны уничтожить разбойнич   органы захват. Великая освободительная миссия  выпала на ваш будьте же достойны этой миссии.

[Musik]   Trotz der verheerenden Lage hatte die  Militärparade ein Gefühl der Entschlossenheit   und des Patriotismus vertieft. Sollte die  Hauptstadt den Deutschen in die Hände fallen,   wären die Sowjetunion und auch Stalin am  Ende. Bei den Deutschen hatte sich einen   Monat zuvor schon Optimismus breit gemacht. 

Generaloberst Heinz Goderian glaubte gar,   die Hauptmasse des russischen Heeres  vernichtet zu haben. Zum Auftakt der   Schlacht um Moskau hatte Hitler die Soldaten  der Ostfront am 2. Oktober wissen lassen:  “Heute ist nun der Beginn der letzten  großen Entscheidungsschlacht dieses Jahres.” Als die Wehrmacht die Hauptverteidigungslinie  Moskaus durchbricht, befiel Stalin die Regierung   800 km Richtung Osten zu verlegen. Auch 

er erwägt die Hauptstadt zu verlassen,   zögert aber. Sollte es der Roten Armee  gelingen, die Eroberung Moskaus zu   verhindern, wäre er in den Augen der  sowjetischen Bevölkerung ein Feigling. Aber er braucht die Unterstützung des Volkes.  Stalin sucht fieberhaft nach einer Lösung.   Dabei beschäftigt er sich auch mit Ivan dem  Schrecklichen. Schließlich schreibt er auf  

das Deckblatt eines Theaterstücks über den Zaren:  “Wir werden dem Sturm trotzen. Die Entscheidung   ist gefallen. Er wird die Hauptstadt  nicht verlassen. Koste es was es wolle.   Er verknüpft sein Schicksal mit  dem der Bewohner Moskaus. [Musik] General Jukow reorganisiert die Verteidigung  der Hauptstadt und befiehlt Anfang Dezember   1941 eine erfolgreiche Gegenoffensive. 

Stalins Entscheidung zu bleiben dient   der Kampfmoral der roten Armee. [Musik] Nach  monatelangen Kämpfen verliert die Wehrmacht   die Schlacht um Moskau. Am 15. Januar 1942  gibt Hitler endlich den Rückzugsbefehl. Die deutschen Truppen sind in die Fänge  des eisigen russischen Winters geraten,   wie schon 130 Jahre zuvor Napoleons 

Grand Armee. Aber Stalin fehlt es   noch immer an Geld und Kriegsgerät.  Er braucht dringend Unterstützung. Dass Hitler den USA im Dezember 1941 noch während  der Schlacht um Moskau den Krieg erklärt hat,   spielt ihm in die Karten. [Musik] Der  amische Präsident Franklin D. Roosevelt   weitet die militärische Unterstützung aus,  die der US-Kongress 1941 verabschiedet hatte.

[Musik] Das Lei und Pachtgesetz erlaubt es dem  US-Präsidenten, Nationen, deren Verteidigung er   für die USA für lebenswichtig hält, finanziell und  materiell zu unterstützen. Aus diesem Topf bekommt   Stalin über 11 Milliarden Dollar. Wendepunkt  und Ironie der Geschichte. Stalin suchte   Hitlers Hilfe, um Demokratie und Kapitalismus zu  zerschlagen.

 Jetzt ermöglichen es ihm Demokratie   und Kapitalismus Hitler Paroli zu bieten. [Musik]  Trotz des neuen Bündnisses zwischen den USA,   Großbritannien und der Sowjetunion hofft  Hitler weiterhin auf einen baldigen Sieg.   Im Juni 1942 erläutert er  dem Marshall von Finnland   Karl Gustav Mannerheim bei einem Besuch  seine Strategie gegen die Sowjetunion.

Ihr Gespräch wird heimlich von  einem finnischen Toningenieur   mitgeschnitten. Ein ungewöhnliches  Tondokument, denn eigentlich dürfen   nur offizielle Reden Hitlers aufgezeichnet  und für die Nachfeld aufbewahrt werden. Forderungen, die der anstöte Ziemlich als Ladf an  das Europa zu beherschen.

 Ich konnte im September,   Oktober mit unseren Waffen keinen Krieg  mehr beginnen. Das war ja unmöglich.   Äh denn letztenendes haben wir ja ja auch  natürlich Opfer gebracht in unserem Westfeldzug   und dafür hatte ich eine große Sorge daher auch  mit bestreben durch Verhandlungen diese Zeit   zu überwinden, bis wir stark genug waren,  um diesen presserischen Vor entgegenzen.

Im Juli 1942, ein Jahr nach Beginn des  Russlandfeldzuges, hält Hitler die Gelegenheit   für gekommen, Stalin militärisch und symbolisch  zu schwächen. Die Wehrmacht und ihre rumänischen   Verbündeten haben Stalingrad erreicht. Die  Industriestadt an der Wolga, die zu Ehren   Stalins umbenannt wurde, ist ein strategisches  Ziel auf dem Weg zu den Ölfeldern im Kaukasus.  

Dazu will Hitler die Versorgungswege der  roten Armee kappen, denn die Sowjetunion   bezieht 90% ihres Öls aus dem  Kaukasus und das über die Wolga. Bis Ende September nimmt die sechste  Armee der Wehrmacht 90% der Stadt ein.   Lediglich die Industriebezirke werden