Es gibt Momente im deutschen Fernsehen, die eine ganze Epoche definieren und deren Echo noch lange nachhallt. Wenn Marisa Burger am 17. Oktober 2025 zum letzten Mal das Set in Rosenheim verlässt, endet nicht nur eine beeindruckende Karriere – es endet eine Institution. Seit über zwei Jahrzehnten war sie das Herzstück, der Puls und das unangefochtene Gesicht der ZDF-Kultserie „Die Rosenheim-Cops“. Doch mit 52 Jahren hat die Schauspielerin nun eine Entscheidung getroffen, die das Land in Atem hält: Sie legt das Kostüm der Miriam Stockel ab, um endlich die Frau zu sein, die sie hinter der Maske der charmanten Sekretärin immer war.

Alles begann im Jahr 2002. Marisa Burger, damals eine junge, aufstrebende Schauspielerin von gerade einmal 29 Jahren, betrat das Revier. Niemand – weder die Produzenten noch das Publikum – ahnte in diesem Moment, dass sie Fernsehgeschichte schreiben würde. Sie spielte nicht einfach nur eine Sekretärin; sie erschuf ein Phänomen. Mit ihrer unvergleichlichen Präsenz verwandelte sie das Vorzimmer der Kommissare in das eigentliche Zentrum der Macht. Es war die Geburtsstunde eines Satzes, der heute zum deutschen Kulturgut gehört: „Es gabat a Leich!“ Vier Worte, die für Millionen Zuschauer der Startschuss in den Feierabend waren. Während die männlichen Hauptdarsteller über die Jahre kamen und gingen, blieb sie die einzige Konstante, der Anker in stürmischen Zeiten.

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Von 2002 bis 2025 verkörperte sie Miriam Stockel in über 500 Episoden. Das ist weit mehr als nur eine schauspielerische Leistung; es ist eine Lebensleistung. Das Publikum liebte sie für ihren farbenfrohen bayerischen Stil, ihren scharfsinnigen Klatsch, der oft den entscheidenden Hinweis zur Lösung eines Falles lieferte, und vor allem für ihre tiefe Menschlichkeit. Doch hinter dem strahlenden Lächeln reifte in Marisa Burger ein Entschluss. Auf dem absoluten Höhepunkt ihres Erfolges bricht sie nun radikal mit ihrer Vergangenheit. „Ich möchte das Kostüm der Miriam Stockel ausziehen, solange die Fans sie noch lieben“, erklärte sie in einem Moment seltener Offenheit. Sie sucht nun die Herausforderung in komplexen, dramatischen Rollen, will sich dem Theater widmen und ihre eigene Stimme in persönlichen Projekten finden.

Der Tag des Abschieds war ein emotionaler Ausnahmezustand. Am Set herrschte eine bedrückende Stille, als die letzte Klappe fiel. Die gesamte Crew und langjährige Weggefährten versammelten sich in jenem vertrauten Büro, das für Marisa 23 Jahre lang wie ein zweites Zuhause war. Die Szenen waren herzzerreißend. Marisa Burger, sonst so professionell, konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten, als sie ihren Schreibtisch räumte. „Miriam Stockel war nicht nur eine Rolle, sie war ein Teil meines Fleisches und Blutes“, sagte sie mit brüchiger Stimme. Doch während das Land über das Ende einer Ära trauert, rückt ein ganz anderes Thema in den Fokus: ihr Geständnis über den Mann an ihrer Seite.

Hinter den Kulissen brodelte jahrelang eine Emotion, die jetzt nach dem Fall des letzten Vorhangs ans Licht kommt. Es geht um Igor Jeftić, den Mann, den sie nun als die wahre Liebe ihres Lebens bezeichnet. Was jahrelang als perfekte professionelle Freundschaft galt, entpuppt sich nun als eine Bindung, die tiefer geht, als jeder Drehbuchautor es hätte schreiben können. Wenn Marisa Burger heute von dieser Liebe spricht, blickt sie nicht auf eine flüchtige Romanze, sondern auf ein Fundament, das über drei Jahrzehnte hinweg im Geheimen gegossen wurde. Die Verbindung zwischen Marisa und Igor ist kein Produkt einer Castingagentur; ihre gemeinsame Reise begann bereits Mitte der 1990er Jahre in den Proberäumen einer Schauspielschule.

Abschied bei den „Rosenheim-Cops“: Marisa Burger verrät Geheimnisse

Diese frühen Jahre schmiedeten ein Band des blinden Vertrauens. Sie sahen einander scheitern, wachsen und triumphieren. Als Igor Jeftić im Jahr 2009 schließlich zum Cast der „Rosenheim-Cops“ stieß, traf er nicht auf eine fremde Kollegin, sondern auf seine engste Vertraute. Ab diesem Moment erlebte das deutsche Publikum eine Chemie, die man nicht spielen kann. Das Geplänkel zwischen der Sekretärin Stockel und dem Kommissar Sven Hansen war der heimliche Motor der Serie. Doch wer genau hinsah, bemerkte, dass der Respekt weit über das Berufliche hinausging.

Als Marisa ihre Entscheidung bekannt gab, war dies für niemanden ein härterer Schlag als für Igor. Die Fassade der Professionalität begann zu bröckeln. Bereits im August 2025 gab ein Instagram-Post von Igor einen seltenen Einblick in seine Gefühlswelt. Ein Selfie der beiden, gepaart mit den Worten „Letzter gemeinsamer Drehtag für immer“, war ein Schrei nach Beständigkeit in einem Moment des Umbruchs. Beim endgültigen Abschied wurde die Welt Zeuge eines Moments, der die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verwischte. Es war nicht nur ein kollegialer Abschiedskuss; es war ein Siegel auf 30 Jahre gemeinsame Geschichte.

Insider berichten von Momenten am Set, die weit über Freundschaft hinausgingen. Während andere in ihre Garderoben eilten, sah man Igor oft noch an Marisas Schreibtisch verweilen. Der absolute Höhepunkt der Spekulationen war die Abschlussparty zur 25. Staffel. Augenzeugen berichten von einer Atmosphäre, in der die Luft zwischen den beiden förmlich brannte. Inmitten des Trubels hielt Igor Marisa beim Tanzen fest umschlungen, während sie ihren Kopf an seine Schulter bettete – ein Moment, der viel zu lang dauerte, um nur ein Abschiedsgruß unter Freunden zu sein.

Die Rosenheim-Cops"-Urgestein Marisa Burger hört nach 25 Jahren auf | WEB.DE

Wenig später tauchten Paparazzi-Aufnahmen auf, die das Land in Aufruhr versetzten. Die beiden wurden vor einem kleinen Café in München gesichtet. An einem kalten Tag wurde Igor dabei fotografiert, wie er Marisa mit einer fast schmerzhaft zärtlichen Geste den Schal zurechtrückte. Obwohl beide offiziell das Wort „Seelenverwandte“ bevorzugen, sprechen ihre Taten eine deutliche Sprache. Das vertraute Ineinandergreifen ihrer Hände und die beiläufigen Küsse lassen nur einen Schluss zu: Hinter 23 Jahren gemeinsamer Bildschirmpräsenz lodert ein Feuer, das sie nun nicht mehr verstecken wollen.

Marisa Burger hat mit ihrem Ausstieg nicht nur eine Rolle beendet. Sie hat sich den Raum geschaffen, um endlich zu dem Mann zu stehen, der seit drei Jahrzehnten der stille Anker in ihrem Leben ist. Im Herbst 2025 scheint es fast so, als sei das größte Rätsel von Rosenheim endlich gelöst. Es ist die Geschichte einer Liebe, die drei Jahrzehnte warten musste, um endlich laut ausgesprochen zu werden. Marisa verlässt das Rampenlicht nicht mit Bitterkeit, sondern mit der Strahlkraft einer Frau, die endlich bei sich selbst und bei ihm angekommen ist. Sie lehrt uns eine wertvolle Lektion: Es ist niemals zu spät, auf die Stimme des Herzens zu hören. Mit 52 Jahren hat sie den Mut besessen, die Sicherheit einer Kultrolle gegen die Freiheit einzutauschen. Wir dürfen gespannt sein, welche neuen Wege sie nun beschreitet – ob auf den Theaterbühnen oder an der Seite des Mannes, der ihr Fels in der Brandung ist.