Roberto Blanco ist eine Institution des deutschen Entertainments. Seit Jahrzehnten ist sein Name gleichbedeutend mit Lebensfreude, Rhythmus und einem unerschütterlichen Lächeln. Doch nun, im stolzen Alter von 88 Jahren, wirft der Grand Seigneur des Schlagers einen Blick zurück, der alles andere als fröhlich ist. In einer erschütternden Beichte spricht Blanco über die Wunden, die ihm im Laufe seiner Karriere von Menschen zugefügt wurden, die er oft selbst bewunderte. Es sind keine Schlagzeilen über offene Feindschaften, sondern Geschichten von leisen Demütigungen, herablassenden Kommentaren und der schmerzhaften Erfahrung, im Kreis der “ganz Großen” nie wirklich als ebenbürtig akzeptiert worden zu sein. Hinter der glitzernden Fassade des Showgeschäfts offenbart sich ein Abgrund aus Eitelkeit und Standesdünkel.
Der erste Name, der in dieser Liste der Enttäuschungen auftaucht, ist kein Geringerer als Thomas Gottschalk. Die beiden prallten in den 1980er Jahren aufeinander – zwei Giganten, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Gottschalk, der blonde Titan der Spontaneität, und Blanco, der Mann des Rhythmus. Doch hinter der scheinbaren Kameradschaft verbarg sich eine giftige Arroganz. Während einer Probe im ZDF-Studio fiel der erste folgenschwere Satz: „Der Roberto ist immer gut drauf, auch wenn ihm keiner zuhört.“ Ein beiläufiger Kommentar, der jedoch wie ein Pfeil traf. Jahre später bei „Wetten, dass..?“ legte Gottschalk hinter der Bühne nach und bezeichnete Blanco als eine „Legende von gestern“. Die endgültige Verletzung erfolgte 2015 bei einer Preisverleihung, als Gottschalk ihn vor Publikum als „Klassiker, den man kennt, aber selten auflegt“ verspottete. Für Blanco waren es diese „leisen Wahrheiten“, die tiefer schnitten als jede offene Beleidigung.

Noch schmerzhafter war die Erfahrung mit Harald Juhnke, einem Mann, den Blanco zutiefst respektierte. Juhnke, der tragische Held der deutschen Unterhaltung, ließ Blanco jedoch spüren, dass er ihn nicht für voll nahm. In den Kulissen des Friedrichstadtpalastes zweifelte Juhnke öffentlich an der Echtheit von Blancos Fröhlichkeit: „So spielt doch keiner im echten Leben.“ Bei gemeinsamen Sketchen drängte er ihn rücksichtslos an den Rand und kanzelte ihn als „kein Schwergewicht“ der Komik ab. Blanco, der Juhnke als Vorbild sah, fühlte sich nackt und herabgewürdigt. Es war die klassische Tragödie: Die Menschen, die man am meisten bewundert, haben die Macht, einen am tiefsten zu verletzen.
Auch die Begegnung mit Udo Jürgens hinterließ tiefe Narben. Jürgens, der musikalische Perfektionist, blickte auf Blancos Stil mit einer gewissen Elite-Arroganz herab. „Nicht jeder Song ist eine Bühne für gute Laune“, belehrte er ihn einmal in einer Talkshow vor laufenden Kameras. Noch schlimmer war Jürgens’ Einteilung von Künstlern in solche, die „Emotionen tragen“, und solche, die sie nur „dekorieren“. Blanco wusste genau, dass er für Jürgens nur ein Dekorateur war. Diese Kälte von einem Kollegen, der als moralischer Kompass galt, war für Blanco schwer zu ertragen. Es war die Arroganz der „hohen Kunst“ gegenüber der reinen Unterhaltung.
Die Spannung zwischen Roberto Blanco und Heino war von Beginn an frostig. Heino, der stets auf Disziplin und eine fast schon militärische Strenge setzte, hatte für Blancos Leichtigkeit nur Spott übrig. Er zweifelte öffentlich an der künstlerischen Relevanz von Blancos Werk und ließ ihn bei Preisverleihungen spüren, dass sie nicht in derselben Liga spielten. 2013, während Heinos Rock-Comeback, verweigerte er Blanco in einem Interview sogar die namentliche Anerkennung. Diese kontrollierte Kälte, versteckt hinter der dunklen Sonnenbrille, traf Blanco unvorbereitet. Er lernte schmerzhaft, dass nicht die Wahrheit weh tut, sondern die herablassende Haltung, mit der sie präsentiert wird.
Die tiefste Wunde jedoch hinterließ der Mann, den Blanco als seinen „moralischen Nordstern“ betrachtete: Peter Alexander. Für Blanco war Alexander der Inbegriff von Klasse. Doch genau dieser Mann verweigerte ihm die Anerkennung auf Augenhöhe. In Wien, der Stadt der Eleganz, bezeichnete Alexander ihn als jemanden, der zwar Stimmung bringt, aber für die „ganz großen Momente“ nicht reiche. Später nannte er ihn herablassend einen „Lichtblick, aber keinen Leuchtturm“. Als Alexander in einem Interview die prägenden Entertainer Deutschlands aufzählte und Blanco bewusst ausließ, war die Verletzung perfekt. Es war das Urteil eines Lehrers über einen Schüler, den er nie für fähig hielt, die Abschlussprüfung zu bestehen.

Wenn Roberto Blanco heute auf diese fünf Begegnungen zurückblickt, sieht er ein Muster aus Arroganz und der ständigen Suche nach Deutungshoheit im Showgeschäft. Er wurde belächelt, weil er das tat, was er am besten konnte: Menschen glücklich machen. Für die intellektuelle Elite der Unterhaltungsbranche war seine Fröhlichkeit verdächtig, sein Lächeln eine Maske und seine Kunst nur „Stimmung“. Doch Blanco hat eine wichtige Lektion gelernt: Man kann im Showgeschäft fast alles ertragen, außer die Missachtung derer, zu denen man aufgesehen hat. Trotz all dieser Stiche ist er sich selbst treu geblieben. Er lächelt heute noch – nicht weil er muss, sondern weil er sich die Freude an der Welt von niemandem hat nehmen lassen, egal wie groß dessen Name auch sein mag. Es ist das stille Vermächtnis eines Mannes, der bewiesen hat, dass wahre Größe nicht darin liegt, andere herabzusetzen, sondern darin, trotz allem das Licht in der Welt zu sehen.
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