Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe in der deutschen Medienlandschaft: Verona Pooth, die Frau, die seit Jahrzehnten wie kaum eine andere das Rampenlicht in Deutschland prägt, ist ausgewandert. Ihr Ziel ist nicht weniger spektakulär als ihr Leben selbst – die schillernde Wüstenmetropole Dubai. Doch während Verona mit ihrem 14-jährigen Sohn Rocco den Schritt in ein neues Kapitel gewagt hat, blieb einer zurück: ihr Ehemann Franjo. Inmitten von Spekulationen über eine mögliche Krise bricht die Moderatorin nun ihr Schweigen und gewährt tiefe Einblicke in eine Liebe, die sich gerade einer ihrer größten Herausforderungen stellt.

Es ist ein Umzug, der Fragen aufwirft. Warum verlässt eine Frau, die in Deutschland alles erreicht hat, ihre Heimat? Verona selbst beschreibt den Schritt nach Dubai als eine bewusste Entscheidung für die Zukunft ihres Sohnes Rocco, der dort eine internationale Schule besucht. Doch für das Glamour-Paar Pooth bedeutet dieser Schritt vor allem eines: eine Fernbeziehung über tausende Kilometer hinweg. Franjo, der erfolgreiche Unternehmer, ist durch seine beruflichen Verpflichtungen in Deutschland gebunden. Die einst unzertrennlichen Eheleute führen nun ein Leben in zwei Welten, getrennt durch Flugstunden und Zeitzonen.

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Franjo Pooth selbst gab kürzlich zu, dass die neue Situation für ihn alles andere als einfach ist. Die Stille im einst so belebten Familienheim in Deutschland ist spürbar. Er müsse sich erst noch an die neue Realität gewöhnen, erklärte er ungewohnt offen. Doch wer glaubt, dass die räumliche Trennung das Fundament dieser Ehe erschüttert, der irrt gewaltig. In einem hochemotionalen Interview mit der “Bild”-Zeitung räumte Verona nun mit allen Gerüchten auf. „Wahre Liebe ist ein Fundament. Sie wächst und wird zu Schutz, Geborgenheit und Stärke“, erklärte sie mit einer Ernsthaftigkeit, die man bei der sonst so quirligen Entertainerin selten sieht.

Trotz der Distanz scheint das Band zwischen den beiden stärker denn je zu sein. Einmal im Monat reist Franjo nach Dubai, um kostbare Zeit mit seiner Frau und seinem Sohn zu verbringen. Diese seltener gewordenen Stunden zu zweit, oft am Strand der Emirate unter der heißen Wüstensonne, haben für das Paar eine neue Qualität gewonnen. Es ist eine bewusste Entscheidung füreinander, die über den bloßen Alltag hinausgeht. Verona weiß das Engagement ihres Mannes sehr zu schätzen. Besonders beeindruckt zeigte sie sich darüber, dass der eher zurückhaltende Franjo sogar über seinen Schatten sprang und gemeinsam mit ihr an einer TV-Show teilnahm – nur um ihr eine Freude zu machen.

Kirchliche Trauung von Verona und Franjo

Doch Verona Pooth wäre nicht sie selbst, wenn sie nicht auch eine klare Kante zeigen würde. 21 Jahre nach ihrer prachtvollen Traumhochzeit im Wiener Stephansdom, die damals wie ein Märchen aus tausendundeiner Nacht wirkte, stellt sie unmissverständliche Bedingungen an ihre Beziehung. „An dem Tag, an dem ich aufwache und Franjo nicht mehr liebe, bin ich weg“, stellte sie klar. Es ist eine radikale Ehrlichkeit, die in der Welt der Prominenten selten ist. Für sie gibt es kein „Zusammenbleiben für den Applaus“ oder der bloßen Fassade wegen. Liebe ist für Verona ein aktiver Zustand, kein Dauerauftrag.

Diese Aussage mag auf den ersten Blick hart klingen, doch sie ist der ultimative Liebesbeweis. Es bedeutet, dass jeder Tag, den sie mit Franjo verbringt, eine bewusste Wahl aus Liebe ist – und nicht aus Gewohnheit oder gesellschaftlichem Druck. Derzeit sieht jedoch alles danach aus, dass die Sehnsucht und die räumliche Trennung das Feuer eher anfachen als löschen. Die Moderatorin wirkt in ihrem neuen Leben in Dubai angekommen, strahlt eine neue Ruhe aus und scheint die Herausforderung der Fernbeziehung als Wachstumschance für ihre Ehe zu begreifen.

Franjo Pooth | Promiflash

Die Geschichte der Pooths ist auch eine Geschichte über moderne Rollenverteilung und den Mut zur Veränderung. Während viele Paare an weit geringeren Distanzen scheitern, nutzen Verona und Franjo die Chance, ihre Liebe neu zu definieren. Das Luxusleben in Dubai mag den Rahmen bilden, doch der Kern der Geschichte bleibt menschlich: Es geht um das Vermissen, das Wiedersehen und das Vertrauen, dass eine tiefe Verbindung auch über Kontinente hinweg Bestand hat.

Verona sendet mit ihren Worten eine kraftvolle Botschaft an ihren „einsamen“ Ehemann in Deutschland. Es ist ein Versprechen von Schutz und Geborgenheit, das keine physische Anwesenheit braucht, um wirksam zu sein. Für die Fans bleibt es spannend zu beobachten, wie das Power-Paar diesen Spagat zwischen Düsseldorf und Dubai meistert. Eines ist sicher: Langweilig wird es im Leben der Pooths nie, und ihre Liebe scheint auch unter der extremen Sonne der Wüste nicht zu verwelken, sondern neue, tiefe Wurzeln zu schlagen. In einer Zeit, in der viele Beziehungen an Kleinigkeiten zerbrechen, setzen Verona und Franjo ein Zeichen für Beständigkeit – auf ihre ganz eigene, schillernde Art und Weise.