Sieben Tage sind vergangen seit dem erschütternden Ereignis in Magdeburg, das Deutschland kurz vor dem Weihnachtsfest in Mark und Bein traf. Doch wer heute die großen Nachrichtenportale oder die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks verfolgt, stößt auf eine Mauer des Schweigens. Die Tat, die eigentlich eine nationale Debatte über Sicherheit und Migration auslösen müsste, verschwindet in Rekordgeschwindigkeit aus dem öffentlichen Fokus. Warum ist das so? Bei näherer Betrachtung zeigt sich ein verstörendes Muster: Die Realität der Tat passt schlichtweg nicht in das politisch gewollte Narrativ, das unmittelbar nach dem Anschlag konstruiert wurde.

In den ersten Stunden nach der Tat wurden drei zentrale Botschaften gestreut, um die Wogen zu glätten. Erstens wurde das Ereignis zum „Einzelfall“ erklärt – eine Standardformel, die strukturelle Probleme verschleiern soll. Zweitens wurde suggeriert, solche Taten seien eine „neue Realität“, gegen die man machtlos sei. Drittens, und das ist der politisch brisanteste Punkt, wurde versucht, den Täter Taleb al-Abdulmosen als „AfD-Sympathisanten“ oder „Islamhasser“ zu framen. Vizekanzler Robert Habeck sprach medienwirksam von einem Täter, der die Methoden der Dschihadisten nutze, aber politisch im rechtsextremen Spektrum zu verorten sei. Auch der Thüringer Verfassungsschutzchef Stefan Kramer ordnete die Tat sofort dem Rechtsextremismus zu.

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Doch je mehr Details über den Täter ans Licht kommen, desto instabiler wird dieses Kartenhaus. Al-Abdulmosen war alles andere als ein klassischer Anhänger rechter Ideologien. In sozialen Netzwerken teilte er Beiträge, die die Regenbogen-Ideologie befürworteten, und gab in Online-Foren Tipps, wie man durch das Vorspielen psychischer Erkrankungen mehr Sozialleistungen in Europa erschleichen kann – ein Weltbild, das eher im linksextremen oder opportunistischen Spektrum angesiedelt ist. Zudem behauptete der Täter von sich selbst, links zu sein. Mehrere internationale Islamkritiker, die er kontaktierte, äußerten zudem den Verdacht, er könne ein saudi-arabischer Agent sein oder seine Kritik am Islam nur vorgespielt haben. Dass er ausgerechnet einen Weihnachtsmarkt in Ostdeutschland wählte, wo die Wahrscheinlichkeit, deutsche Christen zu treffen, am höchsten ist, spricht zudem gegen die These einer „rechtsextremen“ Tat.

Das eigentliche Skandalon ist jedoch das massive Versagen der deutschen Sicherheitsbehörden. Es wurde bekannt, dass Saudi-Arabien die deutschen Behörden mehrfach vor dieser Person gewarnt hatte. Noch schlimmer: Al-Abdulmosen war bereits kurz nach seiner Ankunft in Deutschland mit dem Gesetz in Konflikt geraten und hatte damals schon konkret mit Terroranschlägen gedroht. Die Reaktion? Eine schriftliche Gefährderansprache. Keine Abschiebung, keine Haft, keine Konsequenz. Anstatt die Verantwortung für dieses eklatante Behördenversagen zu übernehmen, versucht Innenministerin Nancy Faeser nun sogar, die Verantwortung auf Elon Musk und dessen Plattform X abzuwälzen, weil dort die Warnsignale nicht rechtzeitig an die Behörden weitergeleitet worden seien.

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Hinter diesem Schweigen und dem Verdrehen von Tatsachen verbirgt sich eine tieferliegende „linksgrüne Massenpsychose“. Es ist die Weigerung, anzuerkennen, dass unkontrollierte Migration und ein schwacher Rechtsstaat die Sicherheit in Deutschland fundamental gefährden. Uns wird eine Realität verkauft, in der Weihnachtsmärkte, Schwimmbäder und abendliche Joggingrunden nur noch unter Polizeischutz oder mit mulmigem Gefühl möglich sind. Ein weiteres Beispiel für diese Erosion der Rechtsstaatlichkeit ist das jüngste Urteil gegen zwei Nordafrikaner in Paderborn, die einen 30-jährigen Mann grundlos zu Tode traten und mit einer bloßen Bewährungsstrafe davonkamen.

Wir dürfen diese „neue Normalität“ nicht akzeptieren. Die Sicherheit der Bürger ist die vornehmste Pflicht des Staates. Wenn Politiker wie Habeck oder Faeser lieber Ideologiepflege betreiben, als ihre Bürger zu schützen, haben sie ihre Legitimation verwirkt. Das Schweigen der Medien über Magdeburg ist kein Zufall, sondern ein verzweifelter Versuch, die politische Mitverantwortung an dieser Katastrophe zu verdecken. Es ist an der Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen und für ein Land zu kämpfen, in dem Recht und Sicherheit keine Fremdworte mehr sind.

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