Die Welt kannte sie als die strahlende Ikone, die Frau, die den begehrtesten Mann des Planeten eroberte. Doch während Millionen von Frauen weltweit davon träumten, an ihrer Stelle zu sein, kämpfte Priscilla Presley hinter den Kulissen um ihr schieres Überleben. Heute, kurz vor ihrem 80. Geburtstag, hat der Mut die Angst besiegt. In einer erschütternden Abrechnung mit der Vergangenheit offenbart die Matriarchin der Presley-Familie nun die dunklen Schatten, die über ihrem Leben an der Seite von Elvis Presley lagen – eine Geschichte von Kontrolle, Isolation und einem unvorstellbaren persönlichen Preis.
Alles begann im Jahr 1959 in der beschaulichen Kälte von Bad Nauheim. Ein 14-jähriges Mädchen trifft auf einen Weltstar, der in der Fremde Trost und Halt sucht. Was die Presse damals als die romantischste Liebesgeschichte des Jahrhunderts stilisierte, war in Wahrheit der Beginn einer schleichenden Metamorphose. Priscilla war jung, formbar und bereit, alles zu tun, um Elvis zu gefallen. Doch dieser Wunsch nach Anerkennung wurde ihr zum Verhängnis. In den verschneiten Straßen Deutschlands lernte sie ihre erste und grausamste Lektion: Um an seiner Seite zu bestehen, musste sie aufhören, sie selbst zu sein. Sie musste zu seiner Fantasie werden.

Mit dem Umzug nach Graceland wurde der Druck unermesslich. Priscilla berichtet heute davon, wie sie systematisch zu einer lebenden Puppe umgestaltet wurde. Elvis duldete keine Natürlichkeit; er verlangte Perfektion nach seinen Vorstellungen. Sie färbte sich die Haare tiefschwarz, türmte sie zu den ikonischen Frisuren der 60er Jahre auf und verbarg ihr jugendliches Gesicht unter Schichten von schwerem Make-up. Hinter den verschlossenen Türen der Villa herrschte ein strenges Regiment. Jede Geste, jedes Kleidungsstück und sogar die Art ihres Ganges wurden kontrolliert. Sie war die Königin eines Reiches, in dem sie keinerlei Befehlsgewalt besaß.
Besonders schwer wiegt heute ihre Anklage gegen das System hinter dem Star. Priscilla identifiziert drei große Schatten, denen sie bis heute nicht verziehen hat. An erster Stelle steht Colonel Tom Parker, der allmächtige Manager, für den Priscilla kein Mensch mit Gefühlen, sondern lediglich ein wertvolles Marketing-Asset war. Parker isolierte Elvis, trieb ihn wie ein Zirkuspferd durch die Manege und zerstörte damit nicht nur den Künstler, sondern auch die Ehe des Paares. Der Hunger nach Profit stand über allem menschlichen Glück.

Zweitens richtet sich Priscillas Zorn gegen eine Unterhaltungsindustrie, die junge Frauen als formbare Ware betrachtet. Sie spricht heute offen darüber, wie ihr eingeredet wurde, dass ihre eigene Meinung wertlos sei. Sie wurde dazu erzogen, ein schönes Accessoire zu sein, während ihr die eigene Jugend gestohlen wurde. Die Einsamkeit in Memphis war erdrückend. Während Elvis in Hollywood Filme drehte und von anderen Frauen umgeben war, saß Priscilla in Graceland fest, bewacht von der sogenannten „Memphis Mafia“ – einem Kreis loyaler Männer, die einen Wall um den King bildeten, den sie nie wirklich durchbrechen konnte.
Der schmerzhafteste Teil ihrer Wahrheit betrifft jedoch das Schweigen selbst. Jahrzehntelang bewahrte sie den Schein, um das Erbe und den Mythos zu schützen. Doch der Preis dafür war hoch. Sie sah zu, wie Medikamente Einzug in das Leben ihres Mannes hielten – Pillen zum Wachbleiben, Pillen zum Schlafen. Ein chemischer Nebel legte sich über das Haus, und sie wurde gezwungen, in dieser künstlichen Realität mitzuspielen. Die Scheidung im Jahr 1973 war für sie kein Skandal, wie die Öffentlichkeit damals glaubte, sondern ein verzweifelter Akt der Selbstrettung.

Doch die Freiheit nach der Trennung schmeckte bitter. Die Branche wusste nichts mit der „Ex-Frau“ anzufangen, und der lange Schatten von Elvis gab sie nie frei. Erst im Winter ihres Lebens, nach den tragischen Verlusten ihres Enkels Benjamin und ihrer einzigen Tochter Lisa Marie, fand Priscilla die Kraft zur ultimativen Ehrlichkeit. Der Verlust von Lisa Marie war das letzte Band zu jener Zeit in Deutschland, und mit ihrem Tod blieb Priscilla allein zurück, umgeben von Geistern. In den Streitigkeiten um das Erbe und Graceland sah die Boulevardpresse Gier – Priscilla sah darin den letzten Versuch, die Würde ihrer Familie vor dem Zerfleddern durch Fremde zu schützen.
Heute blickt uns eine Frau entgegen, die keine geschminkte Puppe mehr ist. Sie sucht keine Vergebung für ihre Entscheidungen oder ihr Aussehen; sie verlangt Respekt für ihre Narben. Priscilla Presley hat das ungeschriebene Gesetz gebrochen, dass der Mythos wichtiger sei als der Mensch. Ihre Geschichte ist eine mahnende Erinnerung daran, dass hinter jedem glitzernden Idol ein Mensch aus Fleisch und Blut steht, der oft im Lärm des Applauses untergeht. Sie ist eine Überlebende, die nun sicherstellt, dass die Wahrheit nicht mit ihr stirbt. Es ist der Moment, in dem die „Braut von Amerika“ endgültig geht und die echte Priscilla Presley – stark, unversöhnlich und vollkommen ehrlich – endlich geboren wird.
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