Suzi Quatro, die Frau, die den Rock ‘n’ Roll für Frauen revolutionierte, steht im Oktober 2025 mit 75 Jahren an einem Punkt ihres Lebens, an dem der Glanz der Scheinwerfer die tiefen Schatten ihrer Vergangenheit nicht mehr überdecken kann. In einer Zeit, in der die Welt sie als unbesiegbare Ikone im schwarzen Lederanzug feiert, enthüllt die gebürtige Detroiterin eine Geschichte, die weit über das übliche Maß an Showbiz-Dramatik hinausgeht. Es ist eine Tragödie aus Einsamkeit, verpassten Momenten und körperlichem Verfall, die Suzi nun erstmals mit einer Offenheit teilt, die ihre Fans zutiefst erschüttert.
Der Aufstieg zum Weltstar in den 1970er Jahren mit Hits wie „Can the Can“ und „Devil Gate Drive“ forderte von der jungen Susan Quatro einen Preis, den sie damals kaum ermessen konnte. Während sie in Europa und Australien die Charts stürmte und zur feministischen Gallionsfigur wurde, rissen in ihrem Privatleben Wunden auf, die bis heute nicht verheilt sind. Ihre Ehe mit dem Gitarristen Len Tuckey brachte zwei Kinder hervor, Laura und Richard, doch Suzis unaufhörlicher Tourplan machte eine normale Kindheit unmöglich. Die Erinnerung an ihre Tochter, die sie als Fremde anstarrte, nachdem Suzi für eine Tour nur zwei Stunden nach der Geburt im Krankenhaus bleiben konnte, verfolgt sie bis heute.

Der emotionale Tiefpunkt folgte 1992: Die Scheidung von Len Tuckey eskalierte in einem Sturm aus Vorwürfen. Ihre Kinder, damals 14 und 10 Jahre alt, fühlten sich von ihrer berühmten Mutter im Stich gelassen. Laura nannte sie eine „Verräterin“, und es folgte ein Jahrzehnt der eisigen Funkstille. Suzi gesteht heute unter Tränen: „Ich hatte Erfolg bei der Welt, aber ich habe bei meinem eigenen Fleisch und Blut versagt.“ Erst Jahre später näherten sie sich mühsam wieder an, doch die verpasste Kindheit bleibt Suzis größte Last.
Doch nicht nur die Beziehung zu ihren Kindern wurde dem Ruhm geopfert. Die Nachricht vom Magenkrebs ihrer Mutter Helen erreichte Suzi mitten in einer Tournee. Trotz flehentlicher Bitten ihrer Mutter kam Suzi am 13. November 1992 zwölf Stunden zu spät in Detroit an – gerade noch rechtzeitig, um den kalten Sarg zu küssen. Dieses Versagen, der wichtigsten Frau in ihrem Leben in den letzten Stunden nicht beigestanden zu haben, ist eine Wunde, die Suzi jedes Jahr mit weißen Blumen auf dem Grab ihrer Mutter zu heilen versucht.

Auch Suzis Geschwister blieben von der Tragödie nicht verschont. Ihre Schwester Patty, mit der sie einst in der Garage in Detroit ihre ersten Akkorde auf dem Bass übte, verstarb 2019 an Brustkrebs. Suzi hielt ihre Hand, als Patty ihren letzten Atemzug tat. Es ist das Bild einer zerfallenden Dynastie, das Suzi heute zur „letzten Überlebenden“ macht, wie sie sich selbst nennt.
Körperlich ist die einstige Lederkriegerin gezeichnet von Jahrzehnten auf der Bühne. Schwere Rückenoperationen und eine langjährige, heimliche Abhängigkeit von Schmerzmitteln, um die Strapazen der Touren durchzustehen, haben Spuren hinterlassen. Im Jahr 2020 traf sie Covid-19 mit voller Wucht. Die Folgen von Long Covid – chronische Erschöpfung und ein Zittern in den Händen – machen das Bassspielen heute zu einem täglichen Kraftakt. Wenn sie im Jahr 2025 auf der Bühne steht, muss sie oft sitzen, und ihre Hände sind mit medizinischem Klebeband fixiert, um die Saiten greifen zu können.

Dennoch denkt Suzi Quatro nicht an den Ruhestand. Unterstützt von ihrem zweiten Ehemann, dem deutschen Konzertveranstalter Rainer Haas, plant sie für 2026 eine große UK-Tour. Es ist ein Kampf gegen die Vergänglichkeit und gegen eine Branche, die ältere Künstlerinnen oft ignoriert. Suzis Geschichte ist eine Mahnung an den Preis der Innovation und des Ruhms. Hinter dem donnernden Stampfen ihrer Musik verbirgt sich die leise Melodie einer Frau, die alles für den Rock ‘n’ Roll gab und am Ende erkennen musste, dass der größte Applaus die Stille im leeren Hotelzimmer nicht übertönen kann. Heute spielt sie nicht mehr für den Ruhm, sondern weil der Bass ihr „Fleisch und Blut“ ist – ein letzter, trotziger Akkord in einer herzzerreißenden Lebenssinfonie.
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