In Zeiten einer zunehmend polarisierten digitalen Welt scheinen viele Akteure im Journalismus vergessen zu haben, dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist und Worte reale Konsequenzen nach sich ziehen können. Ein aktueller Fall aus den USA sorgt derzeit für massives Aufsehen in der deutschen Medienlandschaft und lässt die Wellen hochschlagen. Es geht um den Journalisten Mario Sixtus, der über Jahre hinweg für renommierte Medienhäuser wie die Zeit, die FAZ, das Handelsblatt und insbesondere für das ZDF tätig war. Doch nun scheint seine Karriere einen tiefen Riss bekommen zu haben – nicht etwa durch eine deutsche Behörde, sondern durch das US-Außenministerium.
Der Hintergrund der Affäre ist ebenso tragisch wie brisant. Nach dem schockierenden Mord an Charlie Kirk, einem politisch engagierten Familienvater in den Vereinigten Staaten, kam es in den sozialen Netzwerken zu heftigen Reaktionen. Während die Anteilnahme groß war, gab es jedoch auch Stimmen aus dem linkspolitischen Spektrum, die den Tod des Mannes nicht nur relativierten, sondern teilweise offen bejubelten. Mario Sixtus fiel dabei durch einen Post auf, der für viele die Grenze des Erträglichen überschritt. In seinem Beitrag hieß es sinngemäß, dass man als Demokrat nicht jammern müsse, wenn Faschisten sterben. Eine Aussage, die nicht nur moralisch hochgradig umstritten ist, sondern nun auch diplomatische Folgen hat.

Die US-Regierung, namentlich das Department of State unter der Führung von Marco Rubio, hat eine klare Null-Toleranz-Politik gegenüber Personen angekündigt, die sich über den Tod von US-Staatsbürgern freuen oder terroristische Gewalt verherrlichen. In einer beispiellosen Aktion wurde nun bekannt, dass Mario Sixtus das Visum für die USA entzogen wurde. Es ist ein deutliches Signal: Wer Hass und Hetze in die Welt setzt, verwirkt sein Recht auf die Gastfreundschaft der Vereinigten Staaten. Für Sixtus, der unter anderem 155 Episoden des „Elektrischen Reporters“ für das ZDF produzierte und somit massiv von deutschen Steuergeldern profitierte, ist dies ein herber Rückschlag für seine internationale Reputation.
Kritiker werfen Journalisten wie Sixtus schon lange vor, sich in der Komfortzone der öffentlich-rechtlichen Sender eingerichtet zu haben, während sie gleichzeitig eine Agenda verfolgen, die wenig mit neutraler Berichterstattung zu tun hat. Der Vorwurf der Propaganda steht im Raum. Es wird bemängelt, dass Personen, die durch Zwangsgebühren und Steuergelder finanziert werden, ihre Plattformen nutzen, um politische Gegner zu entmenschlichen. Dass nun ausgerechnet die USA den Riegel vorschieben, empfinden viele Beobachter als längst überfällige Gerechtigkeit. Es ist die Rede vom Prinzip „Fuck Around and Find Out“ – wer provoziert und Grenzen überschreitet, muss mit den harten Fakten der Realität klarkommen.

Die Diskussion weitet sich derweil auch auf andere prominente Medienvertreter aus. Namen wie Dunja Hayali fallen immer wieder, wenn es um den Vorwurf geht, durch einseitige Berichterstattung oder provokante Äußerungen zur Spaltung der Gesellschaft beizutragen. Viele Bürger fragen sich, warum der deutsche Staat und die hiesigen Aufsichtsgremien tatenlos zusehen, wenn Journalisten, die zur Neutralität verpflichtet sein sollten, sich im Netz radikalisieren. Dass nun eine ausländische Macht wie die USA eingreifen muss, um Konsequenzen aufzuzeigen, wird von vielen als Armutszeugnis für die deutsche Medienaufsicht gewertet.
Für Mario Sixtus bedeutet dieser Visums-Entzug weit mehr als nur eine verhinderte Urlaubs- oder Dienstreise. Es ist ein Stigma, das an seiner journalistischen Integrität kratzt. Die USA machen deutlich, dass sie zwischen freier Meinungsäußerung und der Verherrlichung von Gewalt gegen ihre Bürger sehr genau unterscheiden können. In einer Zeit, in der Desinformation und Hass im Netz wie Pilze aus dem Boden schießen, könnte dieser Fall als Präzedenzfall dienen. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Vorfall auch innerhalb der deutschen Sendeanstalten zu einem Umdenken führt oder ob man weiterhin an Personal festhält, das im Ausland bereits zur „Persona non grata“ erklärt wurde.
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Die Reaktionen im Netz sind eindeutig: Während die einen von einem Angriff auf die Pressefreiheit sprechen, sehen die anderen darin einen notwendigen Schritt zum Schutz demokratischer Werte und des menschlichen Anstands. Eines ist jedoch sicher: Der Fall Mario Sixtus zeigt eindrucksvoll, dass das Zeitalter der folgenlosen digitalen Hetze seinem Ende entgegengeht – zumindest wenn man plant, die Grenzen des eigenen Landes zu verlassen. Der US-Staat hat gezeigt, dass er bereit ist, seine Bürger zu schützen, auch gegen verbale Angriffe aus der Ferne. Es ist ein Weckruf für alle, die glauben, dass ihr Presseausweis ein Freifahrtschein für Hass sei.
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