Es ist eine Geschichte, die fast zu schön klingt, um wahr zu sein – und doch ist sie in jedem Detail von der harten Realität des Lebens gezeichnet. Wenn man heute an Al Bano Carrisi denkt, erscheinen Bilder von glanzvollen Bühnen, goldenen Schallplatten und dem ewigen Sonnenschein Apuliens vor dem inneren Auge. Doch das Jahr 2025 wirft ein neues Licht auf den Mann, der wie kaum ein anderer das italienische Lebensgefühl verkörpert. Al Bano ist heute nicht mehr nur der Sänger mit der Ausnahmestimme; er ist der Herrscher über ein weit verzweigtes Wirtschaftsimperium, das jährlich Millionen umsetzt und dennoch tief in der roten Erde Süditaliens verwurzelt bleibt.
Die Reise begann in Cellino San Marco, einem Ort, der in den 1940er Jahren wenig mehr als Staub und harte Arbeit zu bieten hatte. Als Sohn einfacher Bauern lernte Al Bano früh, was es bedeutet, sich das Überleben buchstäblich vom Boden abzuringen. Sein Vater Carmelo gab ihm einen Rat mit auf den Weg, der sein gesamtes späteres Handeln bestimmen sollte: “Wenn du scheiterst, komm zurück. Das Land wird dich immer aufnehmen.” Mit nur 16 Euro in der Tasche und einem Herzen voller Träume zog der junge Mann nach Mailand. Er schrubbte Teller, arbeitete in Fabriken und schlief oft nur wenige Stunden, um nachts an seiner Stimme zu feilen. Diese Entbehrungen waren die Schmiede, in der sein eiserner Wille geformt wurde.

Der Durchbruch mit „Nel Sole“ im Jahr 1967 katapultierte ihn über Nacht in eine Welt, die ihm bis dahin völlig fremd war. Doch Al Bano beging nicht den Fehler vieler junger Stars, sein Geld in kurzlebigen Luxus zu investieren. Schon 1969, auf dem ersten Gipfel seines Erfolgs, kaufte er Land in seiner Heimat. Dort, wo andere nur karges, wirtschaftlich uninteressantes Gelände sahen, erkannte er das Fundament für seine Zukunft. Über die Jahrzehnte hinweg transformierte er diese staubigen Äcker in ein 100 Hektar großes Paradies. Heute umfasst das Anwesen „Tenute Al Bano Carrisi“ nicht nur prachtvolle Weinberge und Olivenhaine, sondern auch ein luxuriöses Boutique-Hotel, ein Gourmet-Restaurant, ein Spa und sogar eine private Kapelle.
Der wirtschaftliche Erfolg von Al Bano im Jahr 2025 basiert auf einer klugen Diversifizierung, die man eher von einem Investmentbanker als von einem Musiker erwarten würde. Er hat seine musikalischen Rechte niemals verkauft. Songs wie „Felicita“ oder „Ci sara“ generieren durch Lizenzen in Filmen, TV-Shows und auf Streaming-Plattformen weltweit ein massives passives Einkommen. Hinzu kommen seine Live-Auftritte, die besonders im Duo mit Romina Power Gagen im sechsstelligen Bereich pro Abend einspielen. Doch das eigentliche Herzstück ist die Marke „Al Bano“ selbst. Seine Weine, die Namen wie „Platone“ oder „Don Carmelo“ tragen, werden in über 20 Länder exportiert – von Berlin bis Tokio. Er ist kein Star, der Wein verkauft; er ist ein Winzer, der singt.

Trotz dieses immensen Reichtums, der auf über 30 Millionen Euro allein für das Grundbesitz-Areal geschätzt wird, ist Al Bano ein Mann der einfachen Gesten geblieben. Wer ihn in Cellino San Marco besucht, trifft ihn nicht selten in seinem Geländewagen auf den Feldern. Er spricht mit den Arbeitern auf Augenhöhe, prüft die Feuchtigkeit der Erde und riecht an den Trauben. Dieser authentische Lebensstil ist kein Marketing-Gag, sondern eine tiefe Überzeugung. Für ihn ist Reichtum kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um seine Freiheit zu bewahren und seine Familie zu schützen.
Apropos Familie: Das Privatleben des Sängers bleibt auch 2025 ein emotionales Mosaik. Die Ehe mit Romina Power, die einst als das perfekte Märchen galt, zerbrach an der schwersten Prüfung, die Eltern bestehen können – dem mysteriösen Verschwinden ihrer Tochter Ilenia im Jahr 1994. Dieser Verlust riss Wunden auf, die auch Millionen auf dem Konto nicht heilen konnten. Dass Al Bano und Romina heute wieder gemeinsam auf der Bühne stehen, ist ein Zeugnis menschlicher Reife. Es geht nicht mehr um Romantik, sondern um einen tiefen, künstlerischen Respekt und den gemeinsamen Umgang mit dem Schmerz. Gleichzeitig bildet seine Lebensgefährtin Loredana Lecciso den stabilen Anker in seinem Alltag, während die gemeinsamen Kinder neue Energie in das Imperium bringen.

Auch gesundheitlich musste der Löwe aus Apulien Rückschläge hinnehmen. Herzoperationen und andere Eingriffe zwangen ihn zu Pausen, doch seine Vitalität scheint ungebrochen. „Die Bühne hält mich am Leben“, sagt er oft. Wenn er singt, verschwindet die Last der Jahre, und die jugendliche Kraft des Jungen aus der Fabrik kehrt zurück. Seine Autosammlung – vom alten Fiat 1100 seines Vaters bis zum modernen Porsche – erzählt die Geschichte dieses Aufstiegs. Jedes Fahrzeug ist für ihn ein Meilenstein, ein Beweis dafür, dass man es schaffen kann, wenn man bereit ist, härter zu arbeiten als alle anderen.
Al Bano Carrisi im Jahr 2025 ist mehr als eine Legende des Italo-Pop. Er ist ein Symbol für die Rückkehr zu den Wurzeln. Er könnte überall auf der Welt leben – in Monaco, New York oder Rom. Doch er wählt jeden Morgen das Zwitschern der Vögel in seinen eigenen Olivenhainen. Seine Geschichte lehrt uns, dass wahrer Luxus nicht darin besteht, sich von seiner Herkunft zu entfernen, sondern die Kraft zu haben, zu ihr zurückzukehren und sie zu veredeln. Er hat die Welt erobert, aber sein Herz gehört dem Land, das ihn einst barfuß gehen ließ. Ein Mann, der alles verlor und durch Arbeit, Glaube und Musik alles wieder gewann.
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