Es sollte der glanzvolle Höhepunkt der vorweihnachtlichen Zeit im ARD-Samstagabendprogramm werden. Mit ihrer großen Musikshow wollte Beatrice Egli das Publikum verzaubern, gemeinsam auf das Schlagerjahr 2025 zurückblicken und eine Atmosphäre voller Herzlichkeit und Besinnlichkeit schaffen. Doch während die Kameras im Studio auf das strahlende Lächeln der Schweizerin hielten und das Studiopublikum artig applaudierte, spielte sich in der digitalen Welt ein wahres Drama ab. Was als festlicher Abend geplant war, entwickelte sich binnen Minuten zu einem Spießrutenlauf für die Verantwortlichen und die Moderatorin selbst.
Schon kurz nach dem Auftakt der Sendung füllten sich soziale Netzwerke wie X (ehemals Twitter) mit bissigen Kommentaren und deutlicher Kritik. Der Vorwurf: Die Show wirke künstlich, deplatziert und vor allem unauthentisch. Insbesondere ein Detail stieß den Zuschauern sauer auf: Die Tatsache, dass die „Weihnachtsshow“ bereits Ende September aufgezeichnet worden war. In einer Zeit, in der das Publikum nach echten Emotionen und Live-Momenten lechzt, wirkte die festliche Inszenierung bei spätsommerlichen Produktionstemperaturen für viele wie ein schlechter Scherz. „Noch nicht mal live, schade“, resümierte ein Nutzer stellvertretend für viele, die den Zauber der Weihnacht durch die lange Konserve zerstört sahen.

Doch nicht nur der Zeitpunkt der Produktion sorgte für Irritationen. Auch inhaltlich schien die Show an den Erwartungen vieler Schlagerfans vorbeizugehen. Statt sich voll und ganz auf die Musik zu konzentrieren, drängten sportliche Rückblicke und gesellschaftliche Themen in den Vordergrund. Spöttisch wurde die Sendung im Netz bereits als „Egli-Fußballshow“ tituliert. Zuschauer fragten sich lautstark, ob sie versehentlich in einer Sportsendung gelandet seien. Diese thematische Zerreißprobe führte dazu, dass viele das Programm als unentschlossen und wenig stringent empfanden.
Besonders hart traf es die musikalischen Beiträge. Während Beatrice Egli gewohnt charmant durch den Abend führte, blieb die Auswahl der Gäste und deren Darbietungen nicht ohne Kritik. Vor allem der vermeintlich exzessive Einsatz von Autotune bei einigen weniger bekannten Künstlerinnen löste eine Welle der Empörung aus. In einer Branche, die von der Stimme und dem Gefühl lebt, empfanden viele Zuschauer die technische Nachbearbeitung als Affront gegen das musikalische Handwerk. Selbst etablierte Namen blieben von ironischen Spitzen nicht verschont, da der Gesamteindruck der musikalischen Mischung für viele schlichtweg nicht stimmig war.

Die Kluft zwischen der heilen Welt im Fernsehstudio und der gnadenlosen Realität der digitalen Echtzeitreaktion war an diesem Abend so groß wie selten zuvor. Während Egli auf der Bühne Souveränität ausstrahlte, zerlegten die Zuschauer das Format in seine Einzelteile. Es zeigt sich einmal mehr, dass das moderne TV-Publikum fragmentierter und anspruchsvoller geworden ist. Reine Berieselung reicht nicht mehr aus; Authentizität ist die neue Währung im Kampf um die Einschaltquoten am hart umkämpften Samstagabend.
Am Ende bleibt ein fader Beigeschmack. Die Beatrice Egli Show hat zwar für massiven Gesprächsstoff gesorgt, doch ob diese Art der Aufmerksamkeit im Sinne der ARD-Verantwortlichen war, bleibt fraglich. Wenn der Online-Spott die festliche Stimmung überlagert, wird aus einem geplanten Highlight schnell ein Lehrstück über die Gefahren zeitversetzter TV-Produktionen. Beatrice Egli selbst blieb professionell, doch die Narben dieses Abends im Netz werden so schnell nicht verblassen. Die Zuschauer haben klar gemacht: Ein schönes Lächeln und künstlicher Schnee im September reichen nicht aus, um ein Millionenpublikum im Dezember wirklich zu berühren.

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