Abschied von einer Legende: The Cure-Gitarrist Perry Bamonte im Alter von 65 Jahren verstorben

Die Musikwelt trägt Schwarz, und dieses Mal ist es kein modisches Statement der Gothic-Subkultur, sondern Ausdruck tiefster Trauer. Perry Bamonte, der langjährige Gitarrist und Keyboarder der legendären britischen Band The Cure, ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Mit ihm verliert die Rockwelt nicht nur einen außergewöhnlichen Multi-Instrumentalisten, sondern auch einen Musiker, dessen subtiles Spiel und loyale Art den Sound und die Identität von The Cure über fast zwei Jahrzehnte hinweg maßgeblich mitgeprägt haben.
Ein treuer Weggefährte im Schatten von Robert Smith
Perry Bamontes Geschichte bei The Cure begann nicht als schillernder Rockstar, sondern als loyaler Mitarbeiter im Hintergrund. Ende der 1980er Jahre stieß er als Roadie zur Band und wurde schnell zu einer unverzichtbaren Stütze für Frontmann Robert Smith. Sein tiefer Einblick in das Innenleben der Gruppe und sein musikalisches Talent führten dazu, dass er 1990, nach dem Ausstieg von Roger O’Donnell, den Platz an den Keyboards und später an der Gitarre übernahm.
Bamonte war kein Musiker der lauten Gesten. Sein Stil war geprägt von atmosphärischer Dichte und technischer Präzision. Er verstand es wie kaum ein anderer, die melancholischen Klangteppiche zu weben, für die The Cure weltberühmt sind. Sein Debüt als festes Mitglied gab er auf dem ikonischen Album „Wish“ (1992), das mit Hits wie „Friday I’m In Love“ weltweit die Charts stürmte.
Die Ära der Beständigkeit
Über 15 Jahre lang blieb Bamonte ein fester Anker in der oft wechselhaften Besetzung von The Cure. Er war Teil der Band während ihrer kommerziell erfolgreichsten Phasen und begleitete sie auf gigantischen Welttourneen. Fans schätzten an ihm besonders seine Vielseitigkeit: Ob an der Lead-Gitarre, der 6-saitigen Bassgitarre oder an den Keyboards – Bamonte verlieh jedem Song eine besondere Textur.
Sein plötzliches Ausscheiden aus der Band im Jahr 2005 markierte das Ende einer Ära, doch die Verbindung zu den Fans und das gegenseitige Verständnis mit Robert Smith blieben stets von Respekt geprägt. Erst im Jahr 2022 kehrte er überraschend zur Band zurück und wurde bei der „Lost World“-Tournee von den Anhängern mit stehenden Ovationen gefeiert. Es war ein spätes, aber verdientes Comeback, das nun durch seinen frühen Tod jäh beendet wurde.
Ein stiller Star verlässt die Bühne
Über die genauen Umstände seines Todes ist zum jetzigen Zeitpunkt wenig bekannt, doch die Anteilnahme ist überwältigend. Weggefährten beschreiben Perry Bamonte als einen bescheidenen, humorvollen und zutiefst hingebungsvollen Künstler. Er suchte nie das Rampenlicht für sein Ego, sondern stellte sein gesamtes Können stets in den Dienst des Songs und der Vision von Robert Smith.
Sein Tod hinterlässt eine Lücke, die nicht nur innerhalb der Band, sondern in der gesamten Alternative-Rock-Szene spürbar ist. Bamonte war einer der Architekten jenes dunklen, verträumten Sounds, der Millionen von Menschen Trost und Identität bot. Seine Beiträge auf Alben wie „Wild Mood Swings“, „Bloodflowers“ und „The Cure“ sind zeitlose Zeugnisse seines Talents.
Fazit: Das Erbe der Melancholie
Perry Bamonte mag physisch von der Bühne abgetreten sein, doch sein musikalisches Erbe ist unsterblich. Jedes Mal, wenn die ersten Takte von „A Letter to Elise“ erklingen oder die sphärischen Keyboards von „Trust“ den Raum füllen, wird seine Handschrift spürbar sein. Er hat gezeigt, dass man auch im Hintergrund einer der größten Bands der Welt eine eigene, unverwechselbare Stimme haben kann.
Die Fans weltweit vereinen sich in diesen Tagen in Stille und hören die Platten, auf denen er mitwirkte. In einer Zeit der schnellen Schlagzeilen erinnert uns der Tod von Perry Bamonte daran, wie wichtig Loyalität, handwerkliches Können und die Liebe zur Kunst sind. Er war der stille Held von The Cure, ein Meister der Atmosphäre und ein wahrer Gentleman des Rock ’n’ Roll. Ruhe in Frieden, Perry.
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