„Direkter Express in die Katastrophe“ – Deutsche Bodentruppen für die Ukraine? Experte warnt vor Atomkrieg und Staatsbankrott

Berlin – Es sind Worte, die jedem friedliebenden Bürger das Blut in den Adern gefrieren lassen. „Wir sind im falschen Film“, konstatiert der Journalist Daniel Matissek in einem aufsehenerregenden Interview. Während die Öffentlichkeit noch mit Weihnachtsgeschenken und Alltagssorgen beschäftigt ist, werden in Berlin Weichen gestellt, die Deutschland direkt in einen Dritten Weltkrieg führen könnten. Die Rede ist von nichts Geringerem als der Entsendung deutscher Soldaten in die Ukraine – ein Tabubruch, der uns an den Rand der atomaren Vernichtung bringen könnte.

In einem Gespräch mit Helmut Reinhardt für „Politik Spezial“ rechnet Matissek gnadenlos mit der aktuellen Politik der Bundesregierung und insbesondere mit CDU-Chef Friedrich Merz ab. Seine Analyse ist düster, seine Warnungen sind eindringlich: Wir werden von „Schlafwandlern“ regiert, die die realen Gefahren eines Nuklearkrieges komplett ausblenden.

Friedensverhandlungen als „Farce“

Ausgangspunkt der scharfen Kritik sind die jüngsten Gespräche in Berlin, die in den Medien als „Friedensverhandlungen“ verkauft werden. Für Matissek ein reines Täuschungsmanöver. „Das Charakteristikum einer Verhandlung ist, dass beide Konfliktparteien am Tisch sitzen“, erklärt er. Doch Russland war nicht eingeladen. Stattdessen hätten sich europäische Politiker – allen voran Deutschland – in einer „Koalition der Willigen“ zusammengefunden, um Bedingungen zu diktieren, die für Moskau keinerlei Relevanz haben.

„Das ist praktisch der peinliche und vergebliche Versuch eines völlig in die Bedeutungslosigkeit abgedrifteten Europas, sich noch als diplomatische Großmacht zu profilieren“, so Matissek. Die einzige Rolle, die Deutschland dabei zugedacht sei, sei die des „nützlichen Idioten“ und Zahlmeisters für Waffen, Militärpräsenz und Wiederaufbau.

Deutsche Soldaten an die Front?

Das wohl explosivste Detail dieser Pläne ist die diskutierte Entsendung westlicher Truppen zur „Friedenssicherung“. Was harmlos nach Blauhelm-Mission klingt, ist laut Matissek eine tödliche Falle. Sollte es zu einem brüchigen Waffenstillstand kommen und westliche Soldaten – darunter die Bundeswehr – an der Frontlinie patrouillieren, wäre jeder Zwischenfall ein potenzieller Auslöser für den Bündnisfall.

„Wenn deutsche Soldaten das Feuer erwidern, dann ist der Ort der Erwiderung die russisch-ukrainische Frontlinie“, warnt Matissek. „Das nennt man einen Kriegseintritt auf Raten.“ Die Vorstellung, dass 100.000 oder 200.000 westliche Soldaten an der „meistumkämpften Grenze Europas“ stehen, bezeichnet er als „Zeitbombe“. Ein einziger Funke, eine Provokation oder ein inszenierter Angriff (“False Flag”) könnte genügen, um die NATO direkt in den Krieg zu ziehen.

Die vergessene atomare Gefahr

Besonders schockierend ist für den Experten die Leichtfertigkeit, mit der heute über Krieg gegen eine Atommacht gesprochen wird. Die Lehren des Kalten Krieges, das Prinzip der gegenseitigen Abschreckung, das uns 80 Jahre Frieden in Europa gesichert hat – all das scheint vergessen.

„Es wird heute wieder so getan, als gäbe es keine Atomwaffen mehr“, kritisiert Matissek fassungslos. Politiker und Generäle würden Szenarien von konventionellen Panzerschlachten und Schützengräben entwerfen, als wären wir im Ersten oder Zweiten Weltkrieg. Doch die Realität sehe anders aus: „Jeder Krieg zwischen Atommächten wird früher oder später nuklear.“

Die Illusion, man könne Russland militärisch besiegen oder in die Enge treiben, ohne den eigenen Untergang zu riskieren, sei ein Spiel mit dem Leben von Millionen. „In einem Atomzeitalter gibt es nur noch einen glühenden Blitz am Himmel, und das war’s“, bringt es Matissek drastisch auf den Punkt.

Deutschland: Vom ehrlichen Makler zum „Bettvorleger“

Matissek trauert einer Zeit nach, in der Deutschland noch Diplomatie konnte. Männer wie Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Hans-Dietrich Genscher hätten gewusst, wie man Interessen ausgleicht. Deutschland hätte aufgrund seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland prädestiniert sein können, als „ehrlicher Makler“ Frieden zu stiften.

Stattdessen habe man sich „fremden Interessen hingegeben“ und sich zum „Bettvorleger“ degradieren lassen. Die Kritik trifft dabei nicht nur die Ampel-Regierung, sondern vor allem auch die Union unter Friedrich Merz, die laut Matissek noch schärfere Kriegsrhetorik betreibt als die Regierung selbst.

Flucht als letzter Ausweg?

Die Resignation ist greifbar. Auf die Frage, wie man diesen Wahnsinn stoppen könne, sieht Matissek kaum noch Hoffnung im politischen Prozess. Das Volk schlafe oder lasse sich von den Medien einlullen. Die Konsequenz: Immer mehr Leistungsträger verlassen das Land.

„Wir haben das erste Jahr, in dem die Auswanderungsbilanz von Fachkräften netto negativ ist“, stellt er fest. Doch es geht nicht mehr nur um hohe Steuern oder Bürokratie. „Mit der Bereitschaft der Regierung, uns in diesen Konflikt reinzuziehen, steigt die Gefahr einer direkten Betroffenheit durch einen Dritten Weltkrieg exponentiell an.“ Wer kann, so scheint es, bringt sich und seine Familie in Sicherheit – weit weg von der potenziellen Frontlinie Mitteleuropa.

Fazit: Ein Appell an die Vernunft

Das Interview ist ein Weckruf. Es zeigt auf, dass wir uns auf einer schiefen Ebene befinden, an deren Ende der Abgrund wartet. Während in Berlin über „Sicherheitsgarantien“ und „Taurus“-Lieferungen debattiert wird, wird das eigentliche Risiko – die atomare Vernichtung – verdrängt.

Matisseks Fazit ist bitter, aber klar: Solange Politiker am Ruder sind, die bereit sind, deutsche Interessen und deutsche Leben für geopolitische Spiele zu opfern, ist die Gefahr akut. Es liegt an jedem Einzelnen, sich zu fragen, ob er bereit ist, diesen Preis zu zahlen. Denn wenn der „Fallschirm“ der Abschreckung nicht mehr hält, gibt es kein Zurück mehr.