Ein Satz für die Götter im Ally Pally: Gian van Veen entzaubert sein Idol Gary Anderson in historischem Halbfinal-Krimi
London – Es gibt Momente im Sport, da hält die Welt kurz den Atem an. Da verstummen selbst die lautesten Gröler, da wird aus einer grölenden Party-Halle eine Kathedrale der Ehrfurcht. Gestern Abend im Alexandra Palace war genau so ein Moment. Wir dachten, wir hätten im Darts schon alles gesehen, doch was Gary Anderson und Gian van Veen im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 auf die Bühne zauberten, spottet jeder Beschreibung. Es war “ein Satz für die Götter” – und das Ende einer Ära, während gleichzeitig eine neue, leuchtende begann.
Gian van Veen, der 23-jährige Niederländer, hat das Unmögliche geschafft: Er hat seinen eigenen Helden, den zweifachen Weltmeister Gary Anderson, mit 6:3 besiegt und steht nun im Finale gegen Titelverteidiger Luke Littler. Doch das nackte Ergebnis erzählt nicht einmal die halbe Wahrheit dieses Abends.
Der fünfte Satz: Ein Fall für die Geschichtsbücher
Man muss sich die Szenerie vorstellen: Anderson, der 55-jährige Altmeister, kämpft wie ein Löwe. Er liegt in Sätzen zurück, aber sein Arm zuckt nicht. Im fünften Satz explodiert der Schotte förmlich. Er startet mit einem 10-Darter. Perfektion. Dann, im zweiten Leg, das, worauf alle warten: Der “Big Fish”. Anderson checkt die 170 Punkte – das höchste mögliche Finish im Darts. Der “Ally Pally” tobt, das Dach droht abzuheben. Anderson führt 2:0 in Legs. Jeder, wirklich jeder in der Halle denkt: “Das ist sein Satz.”
Doch Gian van Veen hat das Drehbuch nicht gelesen. Er antwortet trocken mit einem 11-Darter zum 1:2. Und dann? Dann passiert das Unfassbare. Anderson steht bereit, doch van Veen, eiskalt wie ein Gletscher, steht selbst bei 170 Punkten Rest. Er wirft. Triple 20. Triple 20. Bullseye.
Zwei 170er-Finishes in einem einzigen Satz. Von beiden Spielern. Innerhalb weniger Minuten.
Es war ein Moment purer Ekstase und völligen Unglaubens. Anderson spielte in diesem Satz einen Average von über 117 Punkten – eine Weltklasse-Leistung, mit der man normalerweise jeden Gegner paniert. Aber van Veen stahl ihm den Satz im Entscheidungsleg noch vor der Nase weg. Es war der Moment, der Anderson wohl innerlich brach und van Veen endgültig auf den Darts-Olymp hievte. “Sowas habe ich noch nie erlebt”, stammelte selbst der sonst so eloquente Kommentator.
Der Schüler besiegt den Meister
Dabei war die Rollenverteilung klar: Hier der geliebte Veteran, dort der junge Herausforderer. Das Publikum wollte “Gary, Gary” sehen. Doch van Veen zeigte eine mentale Stärke, die fast schon beängstigend ist. Er ließ sich von den “Buh”-Rufen nicht beirren, er ließ sich von der Aura seines Idols nicht erdrücken.
“Gary ist mein Idol. Gegen ihn auf dieser Bühne zu stehen, ist ein Traum”, hatte van Veen vorher gesagt. Gestern wurde er zum Albtraum für den Schotten. Van Veen ist nun nicht nur WM-Finalist, er löst auch Michael van Gerwen als die neue Nummer 1 der Niederlande ab. Eine Wachablösung, vollzogen mit der Präzision eines Chirurgen.
Ein Abend der Emotionen
Gary Anderson, der “Flying Scotsman”, verlässt die Bühne mit erhobenem Haupt. Er hat gezeigt, dass er auch mit Mitte 50 noch Weltklasse ist. Aber gegen die gnadenlose Effizienz und diese fast schon unverschämte Unbekümmertheit der “Next Gen” war gestern kein Kraut gewachsen. Sein Blick nach dem verlorenen “Götter-Satz” sprach Bände: Eine Mischung aus Unglauben und Anerkennung. Er wusste, er hatte sein Bestes gegeben, aber das Beste war gestern einfach nicht genug gegen diesen entfesselten van Veen.
Das Traumfinale wartet
Nun blickt die Darts-Welt auf den Samstagabend. Das Finale der Generation Z: Gian van Veen (23) gegen das Wunderkind Luke Littler (18). Zusammen sind sie kaum älter als Gary Anderson alleine. Es wird ein Spiel auf Lichtgeschwindigkeit, ein Duell der furchtlosen Werfer.
Aber egal, wie das Finale ausgeht: Über diesen einen Satz, diesen fünften Satz im Halbfinale zwischen Anderson und van Veen, werden Fans noch in Jahren sprechen. Es war der Abend, an dem der Dartsport den Himmel berührte.
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