Eklat im Bundestag: AfD-Abgeordneter Reichardt bringt Stegner zur Weißglut – „Schließen Sie diesen Hetzer aus!“
Die Atmosphäre im Deutschen Bundestag war schon oft angespannt, doch was sich in einer der jüngsten Sitzungen abspielte, markiert einen neuen Tiefpunkt in der parlamentarischen Auseinandersetzung. Im Zentrum des Sturms: Der AfD-Abgeordnete Martin Reichardt, der mit einer rhetorisch scharfen und emotional geladenen Rede die Regierungsbank sowie die Fraktionen von SPD und Grünen bis aufs Mark erschütterte. Besonders ein Name fiel immer wieder und sorgte schließlich für einen Beinahe-Eklat im Plenarsaal: Ralf Stegner (SPD).
Reichardt begann seine Ausführungen mit einer Generalabrechnung gegen die Bildungspolitik und das Familienbild der aktuellen Regierung. Er warf der zuständigen Ministerin vor, für nichts zu stehen, was eine konservative oder auch nur wertorientierte Politik ausmachen würde. Besonders scharf kritisierte er die strategische Zusammenarbeit der Union mit den Rechtsnachfolgern der SED. Reichardt sprach von „Folterkellern der Stasi“ und den Opfern an der innerdeutschen Grenze – ein Erbe, für das sich nach seiner Ansicht nie glaubwürdig entschuldigt wurde. Diese moralische Keule traf das Plenum hart und setzte den Ton für das, was folgen sollte.
Die Rede weitete sich schnell zu einer Fundamentalkritik an der gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands aus. Reichardt thematisierte die „demographische Katastrophe“ und warf der Ampel-Koalition vor, Kinder lediglich als „Betreuungsproblem“ oder „Armutsrisiko“ wahrzunehmen. Seine These: Eine menschenfeindliche linke Ideologie versuche, die traditionelle Familie aus Vater, Mutter und Kind zu marginalisieren. Diese Worte blieben nicht ohne Widerspruch, doch Reichardt nutzte Zwischenfragen der Gegenseite geschickt, um seinen Standpunkt weiter zu untermauern.
Ein besonderer Moment der Eskalation ereignete sich, als Frau Müller von den Grünen eine Zwischenfrage stellte und auf die Tradition ihrer Partei im „Bündnis 90“ und der DDR-Bürgerrechtsbewegung verwies. Reichardt reagierte trocken und hart: Er nehme zur Kenntnis, dass sie und ihre Partei den Geist der friedlichen Revolution „wie kaum jemand anders in Deutschland verraten“ hätten. Diese direkte Konfrontation ließ die Stimmung im Saal weiter aufheizen.
Doch der eigentliche Höhepunkt der Debatte stand noch bevor. Reichardt wandte sich dem Thema der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ zu. Er zitierte Beispiele, in denen Deutsche als „Kartoffeln“ beschimpft wurden oder Grüne-Politiker zynische Kommentare über die Bombardierung deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg abgaben. Als er schließlich Ralf Stegner direkt angriff und behauptete, dieser fordere dazu auf, das Personal der „Rechtspopulisten“ zu attackieren, war die Geduld der SPD-Fraktion am Ende.

Während Reichardt rief: „Schließen Sie Hetzer wie Herrn Stegner aus Ihrer Fraktion aus!“, erhob sich Stegner sichtlich erbost von seinem Platz. Es wirkte für einen Moment so, als wolle er direkt zum Rednerpult stürmen, um den AfD-Mann persönlich zur Rede zu stellen. „Bleib bloß weg von uns!“, hallte es aus der AfD-Fraktion zurück. Die Situation stand kurz vor dem physischen Eklat, während der Bundestagspräsident zur Mäßigung mahnen musste.
Reichardt ließ sich jedoch nicht beirren. Er warf der SPD vor, Andersdenkende ausgrenzen zu wollen und damit selbst zum Problem für die deutsche Demokratie zu werden. Die „Antidemokratie in Reinkultur“ sei nicht bei der Opposition, sondern auf den Bänken der Regierung zu finden. Mit dem Vorwurf, linksextreme Gruppen als „fünfte Kolonne“ zur Bekämpfung der Opposition zu finanzieren, beendete er seine Ausführungen unter lautstarkem Protest der Altparteien.
Dieser Schlagabtausch zeigt einmal mehr, wie unversöhnlich sich die politischen Lager im Bundestag gegenüberstehen. Während die einen in Reichardts Worten eine notwendige Klarstellung sehen, empfinden die anderen seine Rhetorik als gefährliche Brandstiftung. Klar ist: Die Nerven im politischen Berlin liegen blank, und die Fassade der parlamentarischen Etikette bröckelt zusehends. Der „Fall Stegner“ und die „Reichardt-Abrechnung“ werden sicherlich noch lange für Diskussionsstoff in den sozialen Medien und darüber hinaus sorgen.
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