Generalabrechnung im Bundestag: Martin Reichardt entlarvt die linke Doppelmoral und bringt SPD und Grüne zum Schäumen

Berlin – Es sind Momente wie dieser, die zeigen, dass die parlamentarische Auseinandersetzung in Deutschland noch nicht tot ist. Wenn Martin Reichardt, der familienpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, ans Rednerpult im Deutschen Bundestag tritt, ist eines garantiert: Klartext. In einer hitzigen Debatte über Demokratie und Extremismus rechnete Reichardt am 21. Dezember 2025 gnadenlos mit der Heuchelei der Ampel-Parteien ab und hielt ihnen den Spiegel ihrer eigenen Verfehlungen vor.

Fabeln für die Demokratie

Reichardt begann seine Rede mit einem rhetorischen Kunstgriff. Er sprach von einem Land, „irgendwo auf der Welt“, in dem Oppositionelle nur noch durch Fabeln Gehör fänden, weil jahrzehntealte parlamentarische Gepflogenheiten geschliffen wurden. Ein unverhohlener Hieb auf die Praxis im Bundestag, der AfD systematisch Rechte wie den Alterspräsidenten oder Ausschussvorsitze zu verwehren und sie mit Ordnungsrufen zu überziehen, während das „Geschrei des Establishments“ folgenlos bleibt.

Der AfD-Politiker zog eine scharfe Parallele zwischen den aktuellen Anträgen der Grünen und dem „demokratischen Geist“ der DDR – ein Geist, der am Ende in Stasi-Folterkellern und im Stacheldraht endete. Ein Vergleich, der saß und sofort für Unruhe sorgte.

Zwischenruf als Bumerang

Die Grünen-Abgeordnete Frau Müller versuchte, Reichardt mit einer Zwischenfrage aus dem Konzept zu bringen. Sie verwies stolz auf die Wurzeln ihrer Partei in der DDR-Bürgerrechtsbewegung „Bündnis 90“. Doch Reichardt ließ den Einwand eiskalt abprallen und wandelte ihn in einen Konter um, der noch lange nachhallen dürfte: Er nehme zur Kenntnis, dass die Grünen den Geist der friedlichen Revolution „wie kaum jemand anders in Deutschland verraten“ hätten und die Demokratie heute gefährden würden. Ein Wirkungstreffer.

Die wahre „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“

Der Kern von Reichardts Rede war jedoch die Demaskierung des Begriffs der „gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“, den die Altparteien gerne wie eine Monstranz vor sich hertragen, um politische Gegner zu markieren. Reichardt drehte den Spieß um und zeigte mit konkreten Beispielen, wo dieser Hass wirklich blüht: im linken Spektrum.

Er erinnerte an die Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman, die sich wundert, warum Deutsche sich durch den Begriff „Kartoffel“ beleidigt fühlen, während sie gleichzeitig Rassismus wittert, wenn jemand ein „Zigeunerschnitzel“ bestellt. Er zitierte den Grünen-Politiker Matthias Omen, der angesichts einer Fliegerbombe in Dresden zynisch „Do it again“ postete – eine Verhöhnung der Opfer des Bombenkriegs.

Besonders schockierend war das Zitat von Tuli Reis, einer ehemaligen Fachreferentin, die von „Demokratie leben“ gefördert wurde. Sie hatte die Position vertreten, dass der Mord an „unverantwortlich Reichen“ nicht nur vertretbar, sondern sogar geboten sei. „Das ist menschenfeindlich!“, donnerte Reichardt in den Saal.

Das Schweigen der SPD

Auch die SPD bekam ihr Fett weg. Als die Abgeordnete Wallstein süffisant fragte, ob Reichardt Rechtsextremismus für ein Problem halte, parierte dieser souverän. Selbstverständlich sei Rechtsextremismus ein Problem, das auch die AfD bekämpfe. „Aber wir bekämpfen eben auch den Linksextremismus und den Islamismus – und das tun Sie eben nicht!“, rief er der SPD-Fraktion zu.

Reichardt ging noch weiter und griff Ralf Stegner direkt an. Er warf ihm vor, dazu aufgerufen zu haben, das „Personal der Rechtspopulisten zu attackieren“. Er erinnerte an Antifa-Plakate mit der Aufschrift „AfDler töten“ und an eine Linken-Politikerin, die AfDler in die Gaskammer wünschte.

„Das ist gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit!“, so Reichardts Fazit. Er forderte die SPD auf, sich an die eigene Nase zu fassen und Hetzer in den eigenen Reihen auszuschließen, bevor sie moralische Appelle an andere richte.

Fazit: Ein notwendiger Weckruf

Martin Reichardts Auftritt war mehr als nur eine Rede; es war eine notwendige Korrektur in einem Diskurs, der oft Schlagseite hat. Er hat aufgezeigt, dass Hass und Hetze keine Einbahnstraße sind und dass diejenigen, die am lautesten „Toleranz“ schreien, oft selbst die intolerantesten sind.

Die Nervosität und die dünnhäutigen Reaktionen der anderen Fraktionen zeigten deutlich: Hier hat jemand den Finger tief in die Wunde gelegt. In einer Zeit, in der Begriffe umgedeutet und politische Gegner dämonisiert werden, ist eine solche Stimme der Opposition unverzichtbar. Reichardt hat bewiesen, dass die AfD nicht nur einstecken, sondern auch kräftig austeilen kann – mit Fakten, die wehtun.