„Krieg gegen europäische Bürokraten“ – 10.000 Bauern legen Brüssel lahm und stürmen das EU-Viertel

Brüssel – Es sind Szenen, die eher an ein Bürgerkriegsgebiet erinnern als an das diplomatische Herz Europas. Wo sonst Lobbyisten in teuren Anzügen flanieren und Bürokraten über Normen für Gurkenkrümmungen brüten, herrscht seit den frühen Morgenstunden der Ausnahmezustand. Brüssel ist nicht mit dem Duft von frischem Kaffee und Croissants erwacht, sondern mit dem beißenden Geruch von brennenden Reifen, dröhnenden Sirenen und dem Donnern tausender Traktorenmotoren.
Über 10.000 Landwirte aus ganz Europa – darunter eine starke Abordnung aus Deutschland – haben die belgische Hauptstadt regelrecht belagert. Ihr Ziel: Das Europaviertel. Ihre Botschaft: „Wir haben genug!“ Was als Protest gegen das umstrittene Mercosur-Handelsabkommen begann, hat sich zu einem wütenden Aufstand gegen die gesamte EU-Politik unter Ursula von der Leyen entwickelt.
Die Schlacht um das EU-Viertel
„Hier herrscht seit vier bis fünf Stunden praktisch eine regelrechte Schlacht“, berichtet ein Augenzeuge, der sich als Vertreter der „Solidarnosc“ der unabhängigen Landwirte vorstellt. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, um die wütende Menge daran zu hindern, direkt in die Gebäude der EU-Kommission einzudringen. Barrikaden brennen, Straßen sind blockiert, und die Atmosphäre ist zum Zerreißen gespannt.
Offizieller Auslöser der Eskalation ist der geplante Abschluss des Mercosur-Abkommens mit südamerikanischen Staaten. Die Bauern fürchten eine Flut von Billigimporten – Fleisch, Getreide, Zucker –, die zu Bedingungen produziert wurden, die in Europa längst verboten sind. „Das ist eine unverhältnismäßige Konkurrenz“, so der Tenor. Doch der Protest geht tiefer. Es ist ein Aufschrei gegen eine Politik, die viele Landwirte als existenzbedrohend empfinden.
„Ein Krieg gegen die europäische Bürokratie“
Die Wut der Bauern richtet sich nicht nur gegen einzelne Gesetze, sondern gegen das System Brüssel an sich. Ein polnischer Landwirt bringt es vor Ort drastisch auf den Punkt: „Auf der einen Seite ist es ein Krieg. Ein Krieg gegen europäische Bürokraten, gegen eine europäische Politik, die wie hier gesagt wird, linksradikal ist.“
Für diese Menschen ist die EU längst keine Schutzmacht mehr, sondern ein Gegner. Sie fühlen sich von Vorschriften erstickt, von sinkenden Subventionen gegängelt und von der Politik ignoriert. „Das ist das wahre Gesicht dieser EU-Demokratie“, ruft der Demonstrant in die Kamera. Es ist ein Satz, der hängen bleibt.
Deutsche Bauern an der Front
Mittendrin im Chaos: rund 500 Landwirte aus Deutschland. Der Bayerische Bauernverband hat mobilisiert, und auch Günther Felßner, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, ist vor Ort. Er versucht, die Wut in politische Forderungen zu übersetzen: „Wir stehen hier als Europäer. Europa braucht Stabilität, und diese Stabilität beginnt mit der Landwirtschaft.“
Felßner warnt eindringlich davor, die Agrarsubventionen als „Luxus“ abzutun. Sie seien der Garant für Ernährungssicherheit und den sozialen Frieden im ländlichen Raum. Doch die Realität in Deutschland sieht anders aus. Erst kürzlich blockierten Bauern hierzulande Straßen, um gegen den Preisverfall bei Butter zu demonstrieren, der von den großen Discounterketten diktiert wird. „Wirtschaftliche Erstickung“ nennen sie das.
Die bizarre Rolle von Friedrich Merz

Während in Brüssel die Barrikaden brennen, sorgt eine Personalie für besonderes Kopfschütteln: Friedrich Merz. Der CDU-Chef und Kanzlerkandidat drängt die EU laut Berichten dazu, das Mercosur-Abkommen im Eiltempo durchzupeitschen.
„Das kann man sich nicht ausdenken“, kommentiert ein Beobachter süffisant. „Dieser Mann liebt es offenbar wirklich, gegen den Strom zu schwimmen.“ Während selbst Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Italiens Giorgia Meloni warnen, dass ihre Bauern diesen Schock nicht verkraften würden, scheint Merz fest entschlossen, den Freihandel über die Interessen der heimischen Landwirtschaft zu stellen. Ein Kurs, der ihm im kommenden Wahlkampf noch schwer auf die Füße fallen könnte.
„Haben Sie mal aus dem Fenster geschaut?“
Den wohl absurdesten Moment des Tages lieferte jedoch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen selbst. Bei einem Treffen mit Bauernvertretern spulte sie die üblichen diplomatischen Floskeln ab: „In Zeiten der Unsicherheit brauchen unsere Landwirte Verlässlichkeit und Unterstützung. Europa wird immer hinter Ihnen stehen.“
Die Antwort eines Bauern darauf war so trocken wie vernichtend: „Haben Sie eigentlich mal aus dem Fenster geschaut?“
Diese Szene entlarvt die ganze Diskrepanz zwischen der Brüsseler Blase und der Realität auf der Straße. Drinnen polierte Konferenztische und warme Worte, draußen brennende Barrikaden und verzweifelte Existenzen. Man tut so, als gäbe es die wütenden Menschenmassen vor der Tür gar nicht. Es ist derselbe politische Reflex, den man auch bei anderen Krisen beobachtet: Weglächeln, relativieren, weitermachen.
Fazit: Das Pulverfass ist explodiert
Die Proteste in Brüssel sind mehr als nur eine Demonstration gegen ein Handelsabkommen. Sie sind ein Symptom einer tiefen Entfremdung zwischen der EU-Elite und den Menschen, die sie eigentlich vertreten soll. Die Bauern haben gezeigt, dass sie bereit sind, weit zu gehen. Sie haben ihre Traktoren nicht nur als Arbeitsgeräte, sondern als Symbole des Widerstands nach Brüssel gebracht.
Wenn die EU-Kommission glaubt, sie könne das Mercosur-Abkommen einfach gegen den Willen des Agrarsektors durchdrücken, hat sie sich verrechnet. „Glaubt mir, diese Bauern sind extrem aufgebracht“, warnt der Berichterstatter im Video. Und wenn Brüssel weiter so tut, als wäre alles in Ordnung, dann war dieser Tag erst der Anfang.
Die Frage, die bleibt: Auf welcher Seite stehen wir? Wollen wir billiges Rindfleisch aus Südamerika oder eine lebendige, unabhängige Landwirtschaft in Europa? Die Bauern haben ihre Antwort heute gegeben – laut, deutlich und mit der Kraft von 10.000 Motoren.
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