Schachmatt für Selenskyj? Spektakuläre Razzia im ukrainischen Parlament während Krisen-Gipfel in Mar-a-Lago

Während die Weltöffentlichkeit ihren Blick gebannt auf das luxuriöse Mar-a-Lago Anwesen in Florida richtet, wo der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 28. Dezember 2025 mit Donald Trump zusammentrifft, spielten sich tausende Kilometer entfernt in Kiew Szenen ab, die eines Mafia-Thrillers würdig wären. Am 27. Dezember führte die staatliche Antikorruptionsbehörde der Ukraine (NABU) eine beispiellose Razzia im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, durch. Was als polizeiliche Ermittlung begann, mündete in eine bewaffnete Konfrontation zwischen verschiedenen Sicherheitsorganen des Staates und wirft ein Schlaglicht auf das Ausmaß der Korruption im engsten Machtzirkel Selenskyjs.

Bewaffnete Schubsereien im Parlament

Die Situation eskalierte, als NABU-Detektive versuchten, die Ausschussgebäude des Parlaments zu betreten. Sie stießen auf den erbitterten Widerstand der staatlichen Schutzverwaltung (UDO), die für den Schutz der Spitzenbeamten zuständig ist. Es kam zu heftigen Wortgefechten und Handgreiflichkeiten zwischen bewaffneten Kräften beider Seiten. Erst nach Stunden und unter dem Druck anwesender Medien gaben die Schutzkräfte nach, und die Ermittler konnten Beweise sichern.

Der Vorwurf wiegt schwer: Die NABU spricht offen von einer „organisierten kriminellen Gruppe“ innerhalb der Regierungspartei „Diener des Volkes“. Hochrangige Abgeordnete stehen unter dem Verdacht, über Jahre hinweg Bargeldumschläge kassiert zu haben, um ihr Abstimmungsverhalten im Sinne dubioser Geldgeber zu steuern. Die Ermittler sollen Büros über Jahre abgehört und nun zugeschlagen haben – exakt an dem Tag, an dem Selenskyj in die USA aufbrach.

Trumps eiskaltes Kalkül?

Das Timing dieser Razzia ist nach Meinung vieler Beobachter kein Zufall. Während Selenskyj versucht, Donald Trump seinen „20-Punkte-Friedensplan“ schmackhaft zu machen, wird zu Hause seine moralische Autorität demontiert. Trump, der für seinen harten Kurs gegenüber unzuverlässigen Partnern bekannt ist, bekommt damit das perfekte Argument serviert: Warum sollte Amerika Milliarden in ein System pumpen, das laut eigener Behörden von Plünderern kontrolliert wird?

Die NABU wurde nach dem Maidan mit massiver Unterstützung der USA aufgebaut. Es gibt Stimmen, die behaupten, Trump nutze diese Behörde nun als Hebel, um Selenskyj zu Zugeständnissen zu zwingen, die dieser bisher strikt ablehnte. Selenskyj steht in Florida mit dem Rücken zur Wand. Das Treffen, das von Demütigungen und dem Bild des Bittstellers geprägt war, könnte für den ukrainischen Präsidenten zum ultimativen „Angebot, das er nicht ablehnen kann“, werden: Akzeptanz des US-Deals mit Russland oder ein politisches Inferno in der Heimat.

Ein Regierungsbeben in Kiew

Die Razzia im Parlament ist nur die Spitze des Eisbergs. Bereits im November trat Andrej Jermak, Selenskyjs engster Vertrauter und Leiter des Präsidialamtes, nach Hausdurchsuchungen zurück. Es geht um verschwundene 100 Millionen Dollar im Energiesektor. Weitere Namen aus dem unmittelbaren Umfeld des Präsidenten, darunter Geschäftspartner wie Timur Mindic und ehemalige Minister wie Hermann Haluschenko, stehen auf der Liste der Verdächtigen.

Die Spannungen innerhalb der ukrainischen Sicherheitsapparate sind gefährlich hoch. Während die NABU unabhängig agiert, wird der Inlandsgeheimdienst SBU oft als verlängerter Arm des Präsidialamtes gesehen, der versucht, Ermittlungen gegen Selenskyjs Vertraute zu blockieren. Dieser interne Machtkampf zeigt, dass das Gewaltmonopol des Staates bröckelt. In der Bevölkerung wächst der Zynismus, besonders an der Front. Soldaten fragen sich zunehmend, für wen sie ihr Leben riskieren, während in Kiew offenbar Umschläge mit Schmiergeld den Besitzer wechseln.

Fazit: Das Ende einer Ära?

Die westlichen Mainstream-Medien hüllen sich weitgehend in Schweigen über diese dramatischen Vorgänge. Doch in der Ukraine brodelt es. Sollten sich die Gerüchte bestätigen, dass Hilfsgelder in Milliardenhöhe auf Privatkonten des engsten Machtzirkels umgeleitet wurden, könnte die Stimmung in Kiew endgültig kippen.

Selenskyj, der einstige Hoffnungsträger und Schauspieler, scheint die Kontrolle über seine größte Rolle verloren zu haben. Donald Trump hat die Hebel umgelegt und setzt auf „Realpolitik“. Das Schicksal der Ukraine wird nun in Mar-a-Lago und im Kreml entschieden – und Selenskyj droht dabei, vom Akteur zum bloßen Verhandlungsgegenstand herabzusinken. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Ukraine vor einem inneren Umsturz oder einem erzwungenen Frieden steht. Eines ist sicher: Die Bombe ist scharf.