Tausende feiern Ulrich Siegmund in Magdeburg – Währenddessen muss Friedrich Merz vor dem Zorn der Bürger weichen

Magdeburg im Ausnahmezustand: Zwischen tiefer Trauer um die Opfer des Terroranschlags und massivem politischem Protest am Vorabend des Weihnachtsfestes.
Es sind Bilder, die sich tief in das Gedächtnis der Stadt Magdeburg einbrennen werden. Am 23. Dezember, einem Tag, der eigentlich der Besinnlichkeit und der Vorfreude auf das Weihnachtsfest gewidmet sein sollte, herrschte auf dem Magdeburger Domplatz eine Atmosphäre, die von tiefer Erschütterung, aber auch von lautstarker politischer Wut geprägt war. Der Jahrestag des schrecklichen Terroranschlags, bei dem sechs Menschen ihr Leben verloren und über 300 teils schwer verletzt wurden, brachte die Menschen massenhaft auf die Straße. Doch während Vertreter der etablierten Politik einen schweren Stand hatten, wurde die AfD-Spitze regelrecht bejubelt.
Der Kontrast der Gefühle: Jubel für Siegmund, Flucht für Merz
Die Ereignisse des Tages könnten kaum gegensätzlicher sein. Ulrich Siegmund, Fraktionsvorsitzender der AfD in Sachsen-Anhalt, betrat die Bühne unter einem Applaus, der laut Augenzeugen kaum enden wollte. In seiner emotionalen Rede sprach er das aus, was viele der Anwesenden empfanden: Ein tiefes Unverständnis gegenüber den aktuellen Sicherheitszuständen in Deutschland. Siegmund kritisierte scharf, dass Menschen, die im Internet kritische Begriffe verwenden, Hausdurchsuchungen fürchten müssen, während potenzielle Gefährder und polizeibekannte Extremisten sich frei bewegen können.
Ganz anders erging es Friedrich Merz. Der CDU-Vorsitzende, der ebenfalls nach Magdeburg gekommen war, sah sich mit einer Welle der Ablehnung konfrontiert. Berichten zufolge wurde er von den Bürgern derart hart angegangen, dass er den Ort des Geschehens überstürzt verlassen musste. Die Stimmung war so aufgeheizt, dass Beobachter von einer regelrechten “Jagd” sprachen. Für viele Magdeburger ist die CDU mitverantwortlich für die Zustände, die zu der Tragödie auf dem Weihnachtsmarkt geführt haben.
“Lass meinen kleinen Teddybären noch mal um die Welt fliegen”

Besonders emotional wurde es, als Martin Reichardt, Landesvorsitzender der AfD Sachsen-Anhalt, das Wort ergriff. Er zitierte die Worte der Mutter des neunjährigen Andrej, eines der jüngsten Opfer des Anschlags: „Lasst meinen kleinen Teddybären noch mal um die Welt fliegen.“ Diese Worte rissen bei den Tausenden Versammelten alte Wunden auf. Reichardt kritisierte die „leeren Phrasen“ der Bundesregierung und von Kanzler Olaf Scholz, der dazu aufgerufen hatte, die Motive des Täters „genau zu verstehen“. Für Reichardt ist die Sache klar: Ein Täter, der seine Morde mehrfach angekündigt hatte und als ausländischer Extremist bekannt war, hätte niemals im Land sein dürfen.
Die Trauer auf dem Domplatz war jedoch nicht nur von Schmerz, sondern auch von einer tiefen Entschlossenheit geprägt. Die Forderung nach einer „vollständigen Aufarbeitung“ und „Transparenz“ stand im Raum. Kritisiert wurde insbesondere, dass Sitzungen zur Aufarbeitung des Anschlags nicht vollständig öffentlich gemacht wurden – ein Signal, das die Bürger als mangelndes Interesse an der Wahrheit deuteten.
Augenzeugen berichten: “Ich fühle mich nicht mehr sicher”
Abseits der großen Bühne kamen die Menschen zu Wort, deren Leben sich durch den Anschlag für immer verändert hat. Eine junge Frau, die damals selbst vor Ort war, schilderte ihre Gefühle der Ohnmacht und der Angst. „Ich habe kein Sicherheitsgefühl mehr, trotz aller Poller und Sicherheitsmaßnahmen“, erklärte sie. Ein Bekannter von ihr liege bis heute im Koma. Ihre Forderung ist deutlich: Straffällige Menschen, die dem Land schaden wollen, müssen konsequent abgeschoben werden.
Ein Ehepaar aus dem Spreewald war extra angereist, um an der Mahnwache teilzunehmen. Sie zeigten sich erschüttert über die Sicherheitsvorkehrungen, die es notwendig machen, dass Deutsche sich in ihrem eigenen Land hinter Barrikaden schützen müssen. Besonders der Anblick der Gedenktafeln, auf denen die Namen der Verstorbenen – darunter der kleine Andrej – stehen, ließ bei vielen Anwesenden die Tränen fließen.
Ein politisches Beben vor dem Fest
Die Botschaft aus Magdeburg ist unmissverständlich: Ein großer Teil der Bevölkerung fühlt sich von der aktuellen Politik im Stich gelassen. Die Ereignisse am 23. Dezember zeigen eine tiefe Spaltung der Gesellschaft. Während die etablierten Parteien um Vertrauen kämpfen, scheint die AfD in Regionen wie Sachsen-Anhalt einen Nerv zu treffen, indem sie die Sicherheitsfrage und die Migrationspolitik ins Zentrum ihrer Rhetorik stellt.
Die Menschen in Magdeburg wollen ihr „altes Land“ zurück – ein Land, in dem man ohne Angst einen Weihnachtsmarkt besuchen kann. Das Versprechen von Ulrich Siegmund und seinen Mitstreitern, die Opfer nicht zu vergessen und für eine politische Wende zu kämpfen, hallte noch lange über den Domplatz nach, während die Kerzen der Mahnwache langsam in der kalten Winternacht erloschen. Eines ist sicher: Dieser Tag in Magdeburg war mehr als nur ein Gedenken; es war ein deutliches Signal an Berlin, dass sich grundlegend etwas ändern muss.
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