„Unfair!“ – Das „Let’s Dance“-Weihnachtswunder bleibt aus: Vanessa Mai wird trotz Jury-Rekord gedemütigt und Diego Pooth erntet Fan-Hass!

Es sollte das glanzvolle Highlight der Adventszeit werden, doch das diesjährige „Let’s Dance“-Weihnachtsspecial endete in einem regelrechten Trümmerhaufen der Gefühle. Während Millionen Zuschauer vor den Fernsehern eine faire sportliche Entscheidung erwarteten, entbrannte nach der Krönung des „Christmas Dancing Stars“ ein Shitstorm, der die Grundfesten der beliebten RTL-Show erschüttert. Im Zentrum des Sturms: Schlager-Sonnenschein Vanessa Mai, die eine tänzerische Leistung der Extraklasse ablieferte, am Ende aber mit leeren Händen dastand.

Von der ersten Sekunde an ließ Vanessa Mai keinen Zweifel daran, dass sie gekommen war, um Geschichte zu schreiben. Gemeinsam mit ihrem Tanzpartner lieferte sie Auftritte ab, die selbst den sonst so unnahbaren „Schafrichter“ Joachim Llambi zu Begeisterungsstürmen hinrissen. Bei ihrem Cha-Cha-Cha zu „Santa Baby“ flippte die Jury förmlich aus. Jorge González schwärmte von ihr als der „Jennifer Lopez aus Deutschland“, Motsi Mabuse lobte die extrem schwierige Choreografie, und Joachim Llambi nannte es schlicht „großes Kino“. Die logische Konsequenz: die volle Punktzahl.

Doch der wahre Gänsehaut-Moment folgte beim Contemporary. Vanessa Mai tanzte so emotional und technisch perfekt, dass Llambi sogar alle Wertungskellen herausholte und das Urteil fällte: „Das war der beste Tanz überhaupt heute Abend.“ Nach der reinen Jurywertung lag Mai damit unangefochten an der Spitze, punktgleich mit Nicolas Puschmann. Alles deutete auf einen verdienten Sieg der Sängerin hin. Doch dann kam der Moment der Entscheidung, der die Fan-Seelen zum Kochen brachte: Nicht Vanessa Mai, sondern Diego Pooth wurde zum Sieger gekürt.

In den sozialen Netzwerken entlud sich die Wut der Zuschauer unmittelbar nach der Verkündung. Viele Fans werfen der Produktion und dem Voting-System Ungerechtigkeit vor. Ein häufig geäußerter Vorwurf: Diego Pooth habe den Titel nicht wegen seiner tänzerischen Leistung gewonnen, sondern allein aufgrund der Berühmtheit seiner Mutter Verona Pooth. „Wieder nur angerufen, weil er eine berühmte Mutter hat“, kommentierte ein enttäuschter Fan. Ein anderer stellte fest: „Vanessa oder Nicolas hätten gewinnen müssen. Wenn es mit rechten Dingen zugeht, wäre Vanessa die Siegerin.“

Besonders brisant: Kritische Beobachter werfen der Show einen Rechenfehler oder eine bewusste Manipulation des Punktesystems vor. Normalerweise wird bei Punktgleichheit in der Jurywertung eine Platzierung übersprungen. Fans rechneten vor, dass Diego Pooth nach diesem System eigentlich weniger Punkte hätte erhalten müssen, was seinen Sieg durch die Zuschaueranrufe unmöglich gemacht hätte. So blieb der bittere Beigeschmack, dass Vanessa Mai trotz einer historischen Performance um den verdienten Lohn ihrer harten Arbeit gebracht wurde.

Das „Let’s Dance“-Weihnachtsspecial 2025 wird damit nicht als Fest der Harmonie, sondern als eine der umstrittensten Entscheidungen in der Geschichte der Show in Erinnerung bleiben. Für Vanessa Mai bleibt der Trost, dass sie in den Herzen der Zuschauer und in der Gunst der Fachjury die wahre Siegerin des Abends war. Diego Pooth hingegen muss sich trotz des Pokals mit dem Vorwurf des „Promi-Bonus“ auseinandersetzen – ein Sieg, der durch die massive Kritik der Fangemeinde einen dunklen Schatten wirft.