„Wer Stiefel schickt, bekommt Särge zurück!“ – Frohnmaier warnt Kanzler Merz vor Truppenentsendung in die Ukraine

Berlin – Es war einer dieser Momente im Deutschen Bundestag, in denen es totenstill wird, bevor der Sturm losbricht. In einer der wohl hitzigsten Debatten seit der Regierungsübernahme durch die Union hat der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier gestern Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) frontal angegriffen. Der Anlass: Die Ergebnisse des jüngsten Ukraine-Gipfels in Berlin und die drängende, aber unbeantwortete Frage nach der Entsendung deutscher Bodentruppen.
Mit einer Rhetorik, die an Schärfe kaum zu überbieten war, zeichnete Frohnmaier das Bild einer Regierung, die im Begriff sei, eine rote Linie zu überschreiten, die Jahrzehnte des Friedens in Deutschland garantiert hatte.
Das dröhnende Schweigen des Kanzlers
Ausgangspunkt der emotionalen Eruption war eine Szene, die sich bereits am Vortag abgespielt hatte. Frohnmaier hatte den Bundeskanzler direkt gefragt, ob im Rahmen der neuen „Sicherheitsgarantien“ für die Ukraine auch deutsche Soldaten entsandt würden. Eine einfache Frage, die ein klares „Ja“ oder „Nein“ erfordert hätte. Doch Friedrich Merz, so der Vorwurf des AfD-Politikers, habe sich „taktisch weggeduckt“.
„Sie wissen selber nicht, wie Sie Ihre Sicherheitsgarantien ausgestalten wollen. Das nennt man wirklich Täuschen und Tricksen“, donnerte Frohnmaier vom Rednerpult. Für ihn ist das Schweigen des Kanzlers kein Zufall, sondern Kalkül. Der Vorwurf wiegt schwer: Merz wolle sich als „Ausweichkünstler“ alle Optionen offenhalten – inklusive der Option, deutsche Soldaten direkt ins Kriegsgebiet zu schicken.
„Unsere Söhne bekommen Sie nicht!“
Der wohl dramatischste Moment der Rede folgte, als Frohnmaier die Konsequenzen einer solchen Politik ausmalte. Er warnte davor, dass deutsche Soldaten nicht irgendwo „am Rhein oder in der Lüneburger Heide“ das Feuer erwidern würden, sondern an der „russisch-ukrainischen Frontlinie“.
„Wer Stiefel schickt, der bekommt auch Särge zurück“, warnte Frohnmaier mit eindringlicher Stimme in Richtung der Regierungsbank. Er warf der Regierung vor, es gehe ihr nicht um Landesverteidigung oder das Wohl des eigenen Volkes, sondern darum, „deutsche Leben und deutsches Blut für die Ukraine zu opfern“.
Mit dem Satz „Unsere Söhne bekommen Sie dafür nicht!“ setzte er ein klares Signal an die Adresse der Union und formulierte einen Satz, der in den sozialen Netzwerken bereits jetzt viral geht. Es ist eine Absage an jeden Versuch, die Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee zu einer Interventionstruppe in einem der gefährlichsten Konflikte der Gegenwart umzubauen.
Kritik am Berliner „Schmierentheater“

Auch der Ukraine-Gipfel selbst, der in Berlin als großer diplomatischer Erfolg gefeiert wurde, kam in der Abrechnung nicht gut weg. Für Frohnmaier war das Treffen ein reines „Schauspiel“ und ein „außenpolitisches Schmierentheater“. Seine Analyse: Verhandlungen ohne die Beteiligung Russlands seien von vornherein zum Scheitern verurteilt.
„Deutschland durfte zwar hier in Berlin den roten Teppich ausrollen, aber über die eigentlichen Inhalte, da wird doch woanders entschieden“, spottete er. Berlin sei zur bloßen Kulisse verkommen, in der ein „gescheiterter Kanzler“ versuche, deutsche Relevanz zu simulieren, während die Entscheidungen längst in Washington oder Kiew getroffen würden.
Polen in der Pflicht?
Einen provokanten, aber strategisch interessanten Vorschlag unterbreitete Frohnmaier bezüglich der geforderten Sicherheitsgarantien. Anstatt deutsche Soldaten in Gefahr zu bringen, nahm er die polnische Regierung in die Pflicht. Da Polen Russland ohnehin als existenzielle Bedrohung betrachte und lautstark Reparationen fordere, wäre es nur konsequent, wenn Warschau auch die militärische Last trage.
„Da wäre es nur konsequent, wenn Polen für den Frieden Soldaten schickt und auch bezahlt“, so Frohnmaier. Deutschland schulde der Ukraine „weder Menschenleben noch militärischen Beistand“. Stattdessen sollten neutrale Staaten als Garantiemächte fungieren, um einen tragfähigen Frieden zu sichern – ein diplomatischer Ansatz, der im aktuellen Getöse der Waffenlieferungen fast gänzlich untergeht.
Die neue Brandmauer
Zum Abschluss seiner Rede drehte Frohnmaier den Spieß der politischen Isolation um. Jahrelang hatte die Union von einer „Brandmauer“ gegen die AfD gesprochen. Angesichts der drohenden Eskalation und der seiner Meinung nach verantwortungslosen Politik der Regierung forderte Frohnmaier nun eine „Brandmauer gegen diese Anti-Deutschland-Politik der Union“.
Die Botschaft ist klar: Die AfD positioniert sich als einzige Kraft, die einen direkten Kriegseintritt Deutschlands kategorisch ausschließt. Während die Regierung Merz in den Augen ihrer Kritiker auf einem schmalen Grat wandelt, der direkt in die Katastrophe führen könnte, macht Frohnmaier deutlich: Mit seiner Fraktion wird es keinen Marschbefehl gen Osten geben.
Die Debatte im Bundestag hat gezeigt, dass die Nerven blank liegen. Die Frage nach Krieg und Frieden ist längst nicht mehr theoretischer Natur – sie ist im Zentrum der deutschen Politik angekommen. Und die Antworten, die die Regierung derzeit schuldig bleibt, könnten über das Schicksal einer ganzen Generation entscheiden.
News
“Kampf gegen Arbeitgeber”? – Ulrich Siegmund (AfD) zerlegt SPD-Rhetorik nach unfassbaren Entgleisungen
“Kampf gegen Arbeitgeber”? – Ulrich Siegmund (AfD) zerlegt SPD-Rhetorik nach unfassbaren Entgleisungen Magdeburg – Es war einer jener Momente im…
Der Schwarze Montag für Kanzler Merz: Regierungskollaps in Brandenburg und AfD-Umfrageschock erschüttern die Republik
Der Schwarze Montag für Kanzler Merz: Regierungskollaps in Brandenburg und AfD-Umfrageschock erschüttern die Republik Berlin/Potsdam – Es gibt Tage in…
Millionärin aus eigener Kraft & Finanzministerin der Liebe: Das enthüllen Dieter Bohlen und Carina im ersten Interview nach der Malediven-Hochzeit
Millionärin aus eigener Kraft & Finanzministerin der Liebe: Das enthüllen Dieter Bohlen und Carina im ersten Interview nach der Malediven-Hochzeit…
Der TV-Skandal des Jahres: Warum Herbert Grönemeyer live bei Markus Lanz das Studio stürmte – und Deutschland ihn dafür feiert
Der TV-Skandal des Jahres: Warum Herbert Grönemeyer live bei Markus Lanz das Studio stürmte – und Deutschland ihn dafür feiert…
Vom Bürgergeld ins Eigenheim-Chaos: Sandras verzweifelter Kampf gegen den finanziellen Ruin und die Opfer ihrer Kinder
Vom Bürgergeld ins Eigenheim-Chaos: Sandras verzweifelter Kampf gegen den finanziellen Ruin und die Opfer ihrer Kinder Es gibt Geschichten, die…
Ein stiller Tod, ein lauter Abschied: Brigitte Bardots erschütterndes letztes Vermächtnis an eine Welt, die sie nie verstand
Ein stiller Tod, ein lauter Abschied: Brigitte Bardots erschütterndes letztes Vermächtnis an eine Welt, die sie nie verstand Saint-Tropez trägt…
End of content
No more pages to load






